Der Notebook (früher auch als Schlepptopp wegen seiner Eigenschaft als schwerer Laptop bezeichnet) wird immer beliebter. Man sieht viele Leute überall in Cafes und Wartehallen sitzen: die "Digitale Bohème" mit ihren kleinen bis mittelgroßen (häufig mit einem Apfel verzierten) Rechnern. Sie lieben es, ihre Arbeit online oder offline in der Öffentlichkeit zu erledigen.
Was dabei vielen allerdings böse aufstößt ist die Umständlichkeit in der Cursor-Nutzung. Am Stand-PC wird der Cursor üblicherweise von einer Maus gesteuert. Notebooks haben keine Maus sondern nur Ersatzgeräte, die mehr oder weniger hilfreich sind. Und wenn man dann schnell arbeiten will, dann klappt das nicht so ganz, denn die winzigen Touch-Pads erfordern nun mal ein langsames und genaues also nerviges Arbeiten.
Deshalb haben die meisten Notebookfreunde immer auch eine Maus mit im Gepäck. Denn über die USB-Schnittstelle kann man die Maus schnell anschließen und sich der Arbeit mit dem Touch-Pad entledigen. Aber das geht natürlich nur, wenn die Maus Platz zum Laufen hat. Und das gibt es zwar im Cafe aber nicht im Warteraum und auch kaum im ICE.
Das "Mobile Laptop Desk", so die offizielle Bezeichnung, ist für Notebooks mit einer Tiefe von bis zu 30 Zentimetern geeignet und deckt damit nahezu alle Gerätegrößen ab. Es besteht aus robustem, hochwertigem Kunststoff, ist leicht und platzsparend zu verstauen und einfach in der Handhabung, wie sein Entwickler Mirko Diederichs versichert. "Gehalten wird das Mousepad durch Oberschenkel und ein Federsystem mit Weichgummi-Pads", so der Diplom-Ingenieur. Damit ergebe sich eine großzügige Arbeitsfläche für die Computermaus, ausgestanzte Schlitze sorgten für die notwendige Luftzirkulation. Das "Mobile Laptop Desk" sei durch sein funktionsorientiertes Design zudem für Rechts- und Linkshänder geeignet und passe in jede Laptoptasche. "Ob im Flughafen, in der Bahn, im Pkw, zu Hause, in Wartebereichen und überall da, wo mobiles Arbeiten erforderlich ist, macht unser mobiles Mousepad immer eine gute Figur", meint Diederichs. "Ein wirklich nützliches Zubehör in einer immer mobiler werden den ,Geschäfts'- Welt."
Also sind einige geniale Erfinder drauf gekommen: ein mobiles Mauspad muss her. Wie so was aussieht, kann man sich auf der Website http://www.mobile-laptop-desk.de/ anschauen. Eindrucksvoll ist insbesondere die Flash-Animation. Hier kann man auch ganz gut erkennen, wie das ganze funktioniert. Das Plastikteil mit dem Gummiüberzug wird rechts oder links an den Notebook geklemmt und schafft so eine halbkreisförmige ausreichend große Fläche zum Arbeiten, auch wenn kein Tisch oder keine Unterlage da ist. Der mobile Laptop Desk wird einfach mit in die Notebook-Tasche getan und schon ist gut. Will man dann unbedingt im Wartezimmer des Facharztes für Hals- Nasen und sonst-wie-Heilkunde seine E-Mails bearbeiten, dann klemmt man das mobile Mauspad an und legt los. Während die anderen Patienten gelangweilt in die Luft schauen oder sich aus der Regenbogenpresse informieren, ist man im Internet und schreibt frohgemut an seinem Blog weiter.
Tolle Sache. Das Teil wiegt auch nur 200 Gramm und fällt also im Vergleich zum Schlepptop nicht groß ins Gewicht. Der Preis von 20 Euro kann man auch noch stemmen. Also Leute: Ran und Kaufen! Aber Dalli!

