Erhöhte Brandgefahr bei Laptops von Toshiba. Der Elektronikersteller Toshiba ruft zur Zeit weltweit über 40.000 Satellite-Laptops zurück. Betroffen seien laut Toshiba die Modelle der Serien Satellite T135, T135D und ProT130 ! Sie könnten laut Toshiba im Netzbetrieb stark überhitzen und sogar Feuer fangen. Dies ist in der Vergangenheit leider auch schon öfter vorgekommen. Dieses Mal gab es sogar schon erste Verletzte.
Erst in der letzten hatte die US-amerikanische Verbraucherschutzbehörde CPSC berichtet, dass es mehrere Beschwerden von Betroffenen gäbe, die mit überhitzten Stromanschlüssen der Notebooks zu kämpfen hätten. Aus diesem Anlass hat jetzt Toshiba offiziell verkündet, dass wohl ein fehlerhafter Kabelstrang die Problematik auslöse. Dabei sei der Überhitzungsgrad teilweise so hoch, dass sich das Gehäuse des Gerätes verformen oder sogar Feuer fangen könnte. Laut einer Pressemitteilung sind Toshiba mittlerweile schon über 100 solcher Beschwerden bekannt. In zwei Fällen sei es bei einem Sachschaden geblieben. Zwei weitere Betroffene sollen aber leichte Brandverletzungen erlitten haben, die allerdings nicht medizinisch versorgt werden mussten, erklärte Toshiba.
Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte, dass es aus Europa noch keine Beschwerde gäbe. Dennoch hat Toshiba jetzt auch für deutsche Besitzer der entsprechenden Satellite-Modelle eine Website eingerichtet. Auf diese Webseite kann ein BIOS-Update heruntergeladen werden. Dieses soll die betroffenen Notebooks erkennen und präventiv die Netzteilbuchse abschalten, sofern eine generelle Überhitzungsgefahr besteht. In diesem Fall hat der Nutzer noch die Möglichkeit mit der verbleibenden Akkuladung eine Datensicherung vorzunehmen. Toshiba bietet auf der Seite allerdings nur Updates für die T130- und T130Pro-Serien. Deutsche Besitzer eines Satellite T135-Modells müssen sich weiterhin mit der englischen Seite begnügen, da das Notebook nicht auf dem deutschen Markt vertrieben wurde.
Immer öfter kommt es in der Vergangenheit zu Rückrufen von den verschiedensten Herstellern und Geräten. Erst letzten Monat hatte Garmin seine Navigationsgeräte der Modelle 200W, 250W, 260W sowie die Produktreihen 7xx und 7xxT zurück gerufen, da es in den verbauten Akkus zu Überhitzungen kommen könnte (wir berichteten).

