3D kommt, zumindest was die Produkte zur Nutzung angeht, immer besser in Fahrt. Während man bei Fernsehfilmen, Blue-Ray-Filmen und Spielen noch eher in den Kinderschuhen steht, machen die Hersteller für 3D-Geräte immer mehr Mobil und kündigen fleißig Geräte an. Beim Hersteller Philips hat man sich bei den Produkten Rund um 3D-Fernseher für die nahe Zukunft jetzt wohl auch festgelegt und präsentiert nun die Marktstrategien für die nächsten Monate. Philips will zukünftig zwischen den Produktbezeichnungen „Easy 3D“ und „3D Max“ für die Modell-Serien 7000, 8000 und 9000 unterscheiden.
Mit der Bezeichnung Easy 3D wird eine Technik beschrieben, bei der es wie bei einigen Kinos mit dem System der Polarisation gearbeitet wird. Die benötigten Brillen zum Fernsehen haben den Vorteil dass sie zum einen nicht aufgeladen werden müssen und zum zweiten auch wesentlich günstiger zu haben sind als die teuren Shutterbrillen mit Batterien. Bei der Polarisationstechnik werden die Bilder gleichzeitig dargestellt. Der negative Nebeneffekt: Die Auflösung wird halbiert. Leider ist bislang noch nicht bekannt, ob man die 3D-Brillen aus dem Kino für die Fernseher der 7000er Serie verwenden kann.
Wie es heißt will Philips die 7000er Serie noch im zweiten Quartal diesen Jahres auf den Markt bringen. Die Bildschirmdiagonalen sollen hier zwischen 32 bis 55 Zoll liegen. Die gleichen Größen sollen auch die 8000- und 9000er Serien haben. Hier wird allerdings die 3D Max-Technologie eingebaut sein. 3D Max bezeichnet die Handelsübliche Technik mit Shutterbrillen.
Als Besonderheit sollen die 3D-Geräte auch eine Art Sonderfunktion für Spiele beinhalten, bei der zwei Spieler auf einem Bildschirm unterschiedliche Inhalte sehen können. Bei den Easy 3D-Geräten soll dafür die Auflösung aber noch weiter reduziert werden.
Schon Ende Mai will Philips die ersten Geräte im Handel haben und den Kunden schmackhaft machen. Leider gibt es noch keinerlei Preisinformationen und sonstige technische Details. Bleibt also nur abzuwarten und im Mai mal in die Läden zu gehen um die Funktionalitäten zu testen.


