Nicht nur Zuhause macht sich die Technik immer breiter, auch in des deutschen liebstes Kind dem Auto gibt es immer mehr Technik und Kabel. Einige hundert Kilo macht der Kabelsalat in den heutigen Autos aus. Und es wird garantiert immer mehr. Denn das Auto von Morgen parkt nicht nur selbstständig ein, es wird auch irgendwann ganz von alleine fahren, so die Meinung vieler Experten. Dazu wird es sich mit anderen Autos vernetzen und sich Verkehrsinfos automatisch aus dem Internet holen. Es nimmt seine Umgebung, Straßen, andere Fahrzeuge, Verkehrszeichen, Fahrräder und Fußgänger selbstständig wahr. Alles wird vernetzt und kommuniziert völlig selbstständig.
Schon heute gibt es mit dem völlig automatischen Einparken, automatisches Licht einschalten und automatischem Einschalten der Scheibenwischer dank integrierter Regensensoren eine Technik in den Autos, die vor einigen Jahren noch undenkbar war. Doch währen die technischen Bauteile immer Leistungsfähiger und kleiner werden, wächst gleichzeitig das mögliche Einsatzgebiet für die Technik. Immer mehr, früher undenkbares wird plötzlich möglich.
Auch gerade das Internet macht vieles möglich. Es ermöglicht beispielsweise die Vernetzung der einzelnen Komponenten. Viele große Firmen entdecken dieses Gebiet und entwickeln jetzt schon in Richtung "Auto der Zukunft". Toyota und Microsoft hatten erst kürzlich eine Zusammenarbeit besiegelt, bei der Microsoft die Hybrid-Fahrzeuge des Autobauers mit dem Internet verbinden will. Auch andere Marken wie zum Beispiel Mercedes, BMW und Audi arbeiten an zukunftsfähigen Modellen.
Bei aller Vorfreude und Euphorie darf man aber auch hier den Datenschutz nicht außer acht lassen. Ein mit dem Internet verbundenes Auto ist bei Hackerangriffen genauso angreifbar wie ein normaler PC. Eingeschleuste Viren können persönliche Daten auslesen oder noch schlimmer, Systeme wie Lenkung oder Bremsen zum Ausfall bringen und die Insassen gefährden. Vernetzte Fahrzeuge müssten deshalb ebenso wie Computer zuverlässig vor Angriffen und Manipulationen aus dem Internet geschützt werden. Ob dies zu einhundert Prozent zu realisieren ist scheint mehr als fraglich.
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