Erinnert ihr euch noch,…
- Früher auf Ferienfreizeiten oder Stadtranderholungen-
Abends vor dem Lagerfeuer sitzen, mit einer Taschenlampe unterm Kinn und gruselige Geschichten oder Rätsel erzählen a lá „2 Taucher liegen tot im Wald, was ist passiert?“
Der
Moses-Verlag hat diese alte Spielidee schon vor einiger Zeit aufgegriffen, bisweilen sind 6 Editionen erschienen, sowie diverse Sonderausgaben z.B. die „Funny Death“, die „Krimi“, die „Real Crime“- Editions, um hier nur einige zu nennen…
Auch auf Englisch und Französisch gibt es sie, wenn man zusätzlich seine Sprachkenntnisse auf spielerische Weise erweitern will.
„
black stories“ sind knifflige, morbide Rätsel, die am besten zu vorgerückter Stunde im Freundeskreis passen und dort Spaß- und die kleinen, grauen Zellen zum Rauchen bringen.
Nur Einer, der „Gebieter“, darf die Antwort vorher lesen, das Ratevolk stellt nach Vorstellung der Rätselgeschichte nun Fragen, auf die der „Gebieter“ nur mit “ Ja“ oder “ Nein“ antworten darf.
Nach einiger Zeit wird das Raster um die Geschichte immer enger und so kommt man auch auf die abwegigsten Tat- oder Unfallhergänge.
Aktuell und passend zur Sommerzeit wurde auch eine „Holiday Edition“ herausgegeben, in denen es häufiger zu tödlichen Ferien kommt.
Für die lieben Kleinen gibt es Rätselgeschichten in abgewandelter Form, z.B. „white Stories“, in denen es um Geister geht, „green Stories“, mit mysteriösen Waldgeschichten , „
orange Stories“, bei denen rund um Urlaub und Ferien gerätselt wird, usw…
Da die Karten sehr handlich sind (etwas größer als normale Spielkarten) passen sie wirklich beinah in jede Hosentasche- auch für längere Urlaubsfahrten, im Zug oder am Strand bestens geeignet.
Zudem haben die Rätsel einen hohen Suchtfaktor, hat man einmal das Prinzip verstanden und die Synapsen in seinem Gehirn dafür aktiviert, kann man kaum wieder aufhören.
Wenn man den ganzen Stapel allerdings durchgerätselt hat gibt es nur wenige Möglichkeiten das Ganze noch einmal zu Spielen.
Was man tun könnte:
-
Man wartet einige Jahre, bis man sich nicht mehr an die Lösung erinnern kann.
- Man verkauft die durchgespielte Edition wieder.
- Man hofft, dass jemand aus dem Bekanntenkreis auch mit dem „black stories“ Fieber infiziert wird und man untereinander die Spiele tauschen kann.
Aber dieses Problem haben ja auch sicherlich die meisten Rätselspiele…
Mich jedenfalls hält es nicht davon ab, weiter zu raten und raten zu lassen.
Kommentare