Nicht nur wegen der hohen Benzinpreise ist das Fahrrad fahren wieder zu einem beliebten Freizeitsport geworden. Viele halten sich so bei den täglichen Besorgungen fit und sparen sich das teure Tanken. Außerdem ist es ja auch viel gesünder. Schön ist es dann natürlich auch, wenn man das Fahrrad fahren als Hobby betreibt und sich so auch in seiner Freizeit fit halten kann.
Das es dabei nicht immer nur ein "einfaches" rumradeln sein muss, sondern durchaus auch zum echten Sport werden kann zeigt sich beim Downhill-Rennen. Hier wird mit einem Mountainbike eine bergab führende Strecke in möglichst kurzer Zeit gefahren. Dabei geht es hauptsächlich durch natürliches Gelände wie zum Beispiel kleinen Waldstrecken mit vielen natürlichen Hindernissen.
Ziel ist es beim Downhill-Rennen die perfekt Mischung aus
Geschwindigkeit und Balance zu finden um nicht zu stürzen. Bei
Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h muss man sein Rad ständig unter
Kontrolle haben, um nicht an rausstehenden Baumwurzeln, Ästen oder
steilen Abhängen zu stürzen. Auch starke Bodenwellen, lose Steine und
weite Sprünge verlangen dem Fahrer beim Downhill-Rennen alles ab.

Um sich also im Gelände nicht unnötig Gefahren auszusetzen, ist das
wichtigste an diesem Sport eine gute Ausrüstung. Das gilt sowohl für das
Rad als auch für den Biker selbst. Guter Schutz ist gerade für
Downhill-Fahrer das A und O. Zu einer guten Downhill Bekleidung gehört
auch ein guter Helm, Nackenstütze, Handschuhen, Ellbogen-, Knie- und
Schienbeinschoner. Kleine Stürze gehen dann schon recht glimpflich aus.
Natürlich kommt es bei schnellen Rennen aber auch zu heftigeren Stürzen
und Verletzungen. Doch mit guter Schutzausrüstung wie zum Beispiel
speziellen Protektoren sind selbst diese meistens nicht so schlimm.
Neben guter Schutzausrüstung für den Downhill-Fahrer ist auch die
Ausrüstung am Rad sehr wichtig. Die hohen Anforderungen an das Rad durch
das grobe Gelände und die hohen Geschwindigkeiten erfordern ein
stabiles Rad, eine gute Federung und gute Bremsen. Die meisten
Downhill-Räder sind deswegen auch mit vollhydraulischen Scheibenbremsen
ausgestattet. Gerade bei nassen Bedingungen garantieren sie eine hohe
Bremsleistung. Eine gute Federung bietet zudem bessere Stabilität und
gleicht starke Unebenheiten im Boden besser aus.
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