Als Kind strenggläubiger Eltern war die spätere „First Lady of Love“ jahrelang in einem Gospelchor aktiv, bis sie schließlich in den späten 60er Jahren bei diversen Musicalproduktionen in Deutschland mitwirkte. Ihren bürgerlichen Namen, LaDonna Andrea Gaines, legte sie bereits damals ab und trat zunächst unter dem Künstlernamen Gayn Pierre auf.
1972 heiratete sie den österreichischen Schauspieler Helmut Sommer, dessen anglisierter Nachname sie zu „Donna Summer“ machte. In Zusammenarbeit mit Giorgio Moroder, Harold Faltermeyer, Keith Forsey und Jürgen Koeppers erreichte ihr damals ultramoderner Eurodisco-Sound Perfektion. 1975 erlangte Donna Summer Weltruhm durch den oft als anstößig bezeichneten Song „Love to Love you, Baby“, für den sie knapp 17 Minuten lang lustvoll ins Mikrofon stöhnte. Einen Grammy erhielt sie 1978 für den Song „Let’s dance“. Donna Summer avancierte zu einer musikalischen Erotik-Diva. Trotz Anfeindungen, welche ihre Plattenfirma „Casablanca Records“ über sich ergehen lassen musste, erreichte das umstrittene Album „Bad Girls“ Platz 1 der „Billboard Top 100“. „Hot Stuff“ brachte der Disco-Queen einen Grammy für die "Best Female Rock Vocal Performance" ein.




