Sogenannte MMORGPs erfreuen sich derzeit im Internet großer Beliebtheit. Fragt man die Anwender, für was diese Abkürzung eigentlich steht und was per Definition damit gemeint ist, stößt man allerdings auch heute noch manchmal auf fragende Gesichter. MMORPG steht für den englischen Begriff „Massively Multiplayer Online Role-Playing Game“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel“. Was genau es damit auf sich hat, wo die Faszination liegt und welche kostenlosen und kostenpflichtigen Spiele besonders gut sind, wollen wir hier erläutern.
Die persistente Spielewelt
Gegen Langeweile ist mittlerweile ein Kraut gewachsen. In den einschlägigen Browsergames Charts findet man unzählige kurzweilige und vor allem kostenlose Spiele, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann. MMORPGs spielen ob ihrer Beliebtheit in diesen Rankings meistens eine signifikante Rolle. Es handelt sich dabei um ausschließlich über das Internet nutzbare virtuelle Rollenspiele, die meist von mehreren Tausend Spielern gleichzeitig bevölkert werden. Stellvertretend für den jeweiligen Spieler bewegt sich in der Spielewelt ein sogenannter „Avatar“, der sich im Verlauf des Spiels meist zu einem immer stärkeren Wesen entwickelt.
Die virtuelle Welt wird typischerweise über ein Clientprogramm auf Servern eines bestimmten Anbieters verwaltet. Der Client ist dabei lediglich das Fundament des Spiels und stellt beispielsweise die optische Anmutung der Welt dar. Die eigentliche Spielmechanik wird indes auf den Servern verarbeitet. Die Welt, in der sich die Spieler mit ihrem Avatar bewegen, ist „persistent“. Das bedeutet, dass sie im Prinzip zu jeder Tages- und Nachtzeit von den Spielern genutzt werden kann und dass bestimmte Entwicklungen auch in Abwesenheit des jeweiligen Spielers passieren können.
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