Die Weihnachtsfeiertage sind überstanden, Silvester wurde gefeiert, man ist wieder im grauen Alltag und der Trott geht von vorne los!
Und wieder haben wir alle ganz tolle Vorsätze, mehr Sport, weniger Kilos auf den Knochen, mehr gesunde Kost, weniger Stress, mehr Freizeit, weniger rauchen, usw., usw.
Doch bei den guten Vorsätzen ist es ebenso wie mit den Sternen am Himmel: Sie sind bestenfalls ununterbrochen da, doch vor lauter Alltag sind sie uns dann meist vollkommen egal.
Oder wieviele Manager kennt Ihr, die abends plötzlich -von einem Termin zum anderen hetzendinnehalten, sich auf eine Parkbank setzen und stundenlang in den Himmel schauen um das Sternenmeer zu genießen?
Ich denke, dass die meisten guten Vorsätze bereits deshalb nicht eingehalten werden können, weil der Zeitpunkt, an dem sie gefasst werden, denkbar ungünstig ist. Ich meine, wie realistisch ist es, den an Silvester gefassten Vorsatz, mitten im Winter bei -15 °C und Glatteis, mehr Sport zu treiben, auch tatsächlich in der Folgezeit einzuhalten? Wie clever ist der Vorsatz, sich gesünder zu ernähren, in einer Jahreszeit, in der Obst und Gemüse das gefühlte Zehnfache kosten? Deshalb sollten wir gar nicht so streng mit uns selbst ins Gericht gehen und uns einfach nur vornehmen, die sich bietenden Möglichkeiten künftig besser zu nutzen. Wenn also Erdbeerzeit ist, in der diese Früchte besonders günstig sind, schlagt zu. Wenn es wieder wärmer wird, nutzt die Zeit zu einem ausgiebigen Spaziergang oder um mal wieder joggen zu gehen. Setzt Euch bloß nicht zu sehr unter Druck, denn Ihr habt Euch doch sicher auch weniger Stress in 2011 vorgenommen, oder?
Nur so gelingt der Start in das neue Jahr mit der nötigen Motivation und der ebenso nötigen Gelassenheit und Ruhe!
In diesem Sinne wünsche ich allen trendlupe.de-Lesern ein frohes neues Jahr – auf dass die guten Vorsätze eingehalten werden!
Sport
Die guten Vorsätze
Neuer Kraftstoff E10 kommt an die Zapfsäulen
Ab nächster Woche kommt er, der neue Kraftstoff fürs Auto. An den Zapfsäulen wird ab Januar nach und nach die neue Benzinsorte E10 eingeführt. Das "E" steht dabei für Ethanol, die "10" deutet an, dass der enthaltene Anteil von Bio-Ethanol in der neuen Kraftstoffsorte bei bis zu zehn Prozent liegen kann. Der "alte" Sprit hat lediglich einen Höchstanteil von 5 Prozent. Die Vorgabe kam von der Europäischen Union. Die Einführung des neuen E10-Kraftstoffs soll dazu beitragen, dass durch den Autoverkehr weniger klimaschädliches CO2 ausgestoßen wird.
Aber keine Angst, zwar sieht die Vorgabe der EU vor, dass der herkömmliche Kraftstoff nur bis zum Jahre 2013 zur Verfügung gestellt werden muss, aber in Deutschland bleiben die bekannten Sorten wie das herkömmliche "Super" mit Ethanol-Beimischung von fünf Prozent unbefristet im Angebot.
Die Vorgabe der EU sieht zudem vor, dass bis zum Jahr 2020 rund zehn Prozent des Energieverbrauchs im Verkehr aus nachwachsenden Rohstoffen stammen. Das beigemischte Bio-Ethanol wird hierzulande hauptsächlich aus Weizen oder Zuckerrüben hergestellt. Der Vorteil: Bei der Verbrennung des "Kraftstoffes" wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen vorher bei ihrem Wachstum aufgenommen haben. Da man dabei allerdings auch den Energieaufwand beim Anbau und der Herstellung des Kraftstoffes berücksichtigen müsste, ist es bis heute umstritten, ob das E10 wirklich die Klimabilanz verbessert.
Das Bundesumweltministerium geht übrigens bislang davon aus, dass in Deutschland rund 90 Prozent der gemeldeten Fahrzeuge mit Benzinmotor mit dem neuen Kraftstoff fahren können. Ob man selber so ein Auto besitzt, kann man beispielsweise auf speziell veröffentlichten Listen vom ADAC zur E10-Verträglichkeit erfahren. Die spezielle Nachfrage beim Hersteller sollte man meiner Meinung nach aber trotzdem nicht vergessen.
Und wo wir grade beim Thema "Vergessen" sind: Man sollte nicht vergessen zu erwähnen, dass davon ausgegangen wird, dass man mit dem neuen Kraftstoff aufgrund des etwas geringeren Energiegehaltes von Ethanol rund zwei Prozent mehr verbraucht als mit den bislang üblichen Benzinsorten. Höhere Kosten sollten also nicht nur deswegen schon mit einkalkuliert werden.
Fitness - Studios
Wer mich sieht wird’s nicht glauben, aber ja, auch ich bin Mitglied in einem Fitness-Studio. Zwar eher so ein Mitglied, dass lediglich durch Beitragszahlungen und ansonsten durch Abwesenheit glänzt, aber eingetragen bin ich und ab und an bin ich sogar vor Ort.
Bei der Wahl des richtigen Studios stellt sich ja meist die Frage, was es haben sollte und was es kosten darf. Natürlich hätte ich mir auch gern einen Vertrag in einem Studio gegönnt, bei dem man aufm Dach joggen kann, in nem 50 Meter Becken schwimmen und einen die Geräte beim Vornamen nennen. Aber € 120,00 monatlicher Beitrag bedeutet ja in meinem Falle € 120,00 pro Besuch. Also dann lieber ins low budget Studio, dem ich nun seit einem Jahr treu bin. Ansich ja auch eine vernünftige Sache, wenn dort aber die Regeln nicht so vollkommen unsinnig wären und die Organisation zu chaotisch.
Kann mir jemand erklären, warum es z.B. verboten sein sollte, im Studio aus einer anderen als der vom Studio lizensierten Kunststoffflasche zu trinken?
Neulich checkte ich mich früh am Morgen ein und stellte in der Umkleide noch vollkommen verschlafen fest, dass ich mein Schloss für den Spint vergessen hatte. (Ja, bei low budget Studios muss man ein eigenes Schloss mitbringen) Ich ging also zum Counter erklärte ihr meine Situation und fragte die Fittness-Liese freundlich, ob ich mir nicht ein Schloss leihen könnte. Mit der ihr eingeimpften von amerikanischen Fast-Food-Ketten geprägten oberflächlichen Freundlichkeit teilte sie mir mit, dass man bei ihr ein Schloss kaufen, nicht aber leihen könnte.
Ich sparte mir, der 1,60 Meter großen Inkompetenz zu erklären, dass „mein Schloss zu hause vergessen“ ja impliziert, dass ich bereits stolzer Eigentümer eines solchen sei und ein käuflicher Erwerb deshalb unattraktiv sei, und fragte direkt, was denn ein Schloss bei Ihr kosten würde. „Fünf Euro“ quäkte mir meine Gegenüber entgegen. Mit einem leicht nervösen Zucken fragte ich, ob ich denn mit Karte zahlen könne. Natürlich.. nicht! Gut, dachte ich mir, die haben ja all meine Daten, zahl ich halt beim nächsten mal, bzw. bucht den für ein € 0,30 in China produziertes Billigschloss aufgerufenen vollkommen überhöhten Kaufpreis von € 5,00 halt von meinem Konto ab ! Weit gefehlt. „Leider können Sie sich nicht auschecken, wenn Sie noch offene Posten haben, also müssen Sie das Schloss bezahlen, bevor Sie das Studio wieder verlassen.“, quatschte mir die Service-Trulla auswendig gelernt und ungefragt mitten in meine Gedanken. Ich hatte ja vergessen, dass Billig-Studio auch Billig-Mitarbeiter und Billig-Regeln bedeutet, also, nicht aufregen und schnell zu Bank, Geld holen, Schloss kaufen und trainieren. Natürlich waren von den sechs zur Verfügung stehenden Duschen (für die man € 0,50 zahlen muss!) vier defekt, so dass man durchgeschwitzt erst einmal warten muss, aber Billig-Studio heißt nun mal auch Billig-Equipment!
„Mann, müssen es die Leute in den Edel-Studios gut haben.“, dachte ich mir, als die Dusche meine 50 Cent verschluckte, ohne mir im Gegenzug Wasser zu spenden...
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Eigenartige Autos
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die Autos in meiner Kindheit ausgesehen haben. Das klassische Auto, dass man auf der Straße sah, war wohl ganz unspektakulär der VW Golf, aus dem Fernsehen kannte man Magnums Ferrari, Ray´s Corvette „Stingray“ und Michael Knights Pontiac Firebird, genannt „K.I.T.T.“, im Kino kam dann Marty McFly mit Doc Browns De Lorean auf die Bühne. Und so prägte sich wohl auch mein Bild, wie normale, coole oder abgefahrene Autos ungefähr auszusehen haben.

Was ich in den letzten Jahren so auf den Straßen beobachten muss, hat mit meiner kindlich geprägten Ur-Vorstellung von Autos im weitesten Sinn nicht mehr unbedingt viel gemein. Ich meine, natürlich hat jeder Autohersteller so seine Design-Aussetzer gehabt, man denke an den Fiat „Multipla“ oder eine Baureihe des Renault Megane (mit „elegantem“ Knick im Heck), nur um zwei Beispiele zu nennen. Diese Fahrzeuge waren aber (wohl auch zu recht) nicht unbedingt Verkaufsschlager, soll heissen, an ihnen wurde recht schnell einiges verändert.
Aber warum geben unzählige Leute tatsächlich Unmengen von Geld aus, um einen „VW-Jeep“ (Touareq) zu fahren? Abgesehen davon, dass niemand ein solches Fahrzeug wirklich braucht (Allradantrieb, rund 300 PS, 25 l auf 100 km, 5 m lang, nur um am Ku´Damm gut von der Ampel loszukommen?), gebe ich doch nicht gefühlt das Zehnfache aus, als ich für einen VW Fox ausgegeben hätte, um am Ende doch den gleichen Autoschlüsselanhänger wie der Fox-Fahrer an meinem Schlüssel zu haben. Noch besser wird’s, wenn ich noch mehr Geld drauflege, um mir dann einen Cayenne zu kaufen, der dann fast genauso aussieht wie der Touareq und mir nochmehr „Vorteile“, also mehr unnötige PS, mehr Spritverbrauch, etc. liefert.
Es verdient, erwähnt zu werden, hat auch der „Schönling“, den BMW zusammengeschustert hat, um auf die SUV-Welle aufzuspringen, der BMW X6. Schaut Euch diese Meisterleistung an wunderschöner Formvollendung am besten einmal in einem knalligen Grün an, und lasst mich wissen, ob Euch dieses Fahrzeug spätestens dann nicht auch aneine fette Kröte erinnert.
Das Einzige, was ich noch besser finde, als die genannten Fahrzeuge, sind selbige in der fantastischen Modefarbe „weiß“, was natürlich nur so vor Seriösität schreit, wenn damit vorgefahren wird, oder aber alternativ „Matt-Schwarz“ , so als habe man den Wagen so dringend haben wollen, dass man auf das Fertiglackieren im Werk nicht warten konnte.
Nennt mich ruhig spießig oder langweilig, aber beim Autokauf sollte sich das Verhältnis zwischen konservativ und rational gegenüber unvernünftig und emotional in meinen Augen wenigstens die Waage halten.
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Auto fahren mit Geduld
Zwar macht das Autofahren bei dem aktuellen Schneewetter nicht gerade Spaß, dennoch bleibt es die Lieblingsbeschäftigung der Bevölkerung. Und die Zahl der Autobesitzer steigt ständig weiter. Gerade nach der Abwrackprämie im vergangenen Jahr fahren ja so viel Neuwagen rum wie lange nicht. Dem Automarkt hat dies natürlich gut getan. Zumindest kurzzeitig konnte man sich bei den Verkäufern an den Verkaufszahlen erfreuen. In diesem Jahr waren dann vor allem Preisnachlässe und andere Vorteile gefragt um die Verkaufszahlen nicht völlig einbrechen zu lassen.

Doch die steigende Zahl der Automobile bringt auch viele Nachteile mit sich. Alleine die jährlichen Staulängen lassen so manchen Autofahrer fluchen. Dabei muss es nicht immer ein Unfall sein der einen Stau verursacht. Es sind stellenweise einfach zu viele Autos gleichzeitig unterwegs. Der erste bremst, der zweite etwas länger, der dritte dahinter noch etwas mehr und so setzt sich die Staubildung in Gang. Irgendwann muss der Erste bremsen bis er komplett steht und das wars dann. Alle dahinter werden ebenfalls stehen bleiben müssen und die Schlange fängt an zu wachsen.
Auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub kann da schnell mal der Frust hoch kommen. Ausweichen auf die Bahn? Entweder ist die zu teuer oder hat auch Verspätung. Da warte ich lieber im warmen Auto als auf dem kalten Bahnsteig.
Wenn man es sich leisten kann, kann man sich lieber einen Mietwagen mit Chauffeur bestellen. Man steht vielleicht auch im Stau, aber es ist wenigstens Zeit und Gelegenheit für andere schöne Dinge. Einfach hinten reinsetzen und die morgendliche Zeitung oder auf dem Laptop die neuesten Beiträge im Lieblings-Blog lesen. Ab und zu mal aus dem Fenster schauen und sich die genervten Gesichter der anderen Fahrer anschauen. Ein kurzer Gruß mit einem Lächeln kann da übrigens sehr viel Spaß machen.
Aber dieses Vergnügen können sich wohl nur die wenigsten leisten. Deshalb werden wir wohl auch morgen wieder in unserem Auto sitzen und auf dem Weg zur Arbeit die Anzahl der Bremslichter unseres Vordermanns zählen um den Frust vergessen zu machen.
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Der Fußball und seine zwei Wahrheiten
Ich denke, jedem Fußballfan, und sei er noch so sehr von seinen Vereinsfarben geblendet, ist klar, dass es, wenn es um den Erwerb, den Verbleib oder den Verkauf von Spielern im Fußball geht, immer zwei Wahrheiten gibt, die eigentlich strikt voneinander getrennt sind.
Die eine Wahrheit ist die der Spieler und Fans.
Da behauptet dann ein Spieler, der zum vierten Mal innerhalb der letzten vier Jahre den Verein gewechselt hat selbstverständlich auch bei der vierten Pressekonferenz seiner Präsentation, dass er schon als Kind davon geträumt habe, für diesen Verein zu spielen. Und da er ja offenbar den selben Traum die drei Male zuvor bei den anderen Vereinen hatte, ist es ein Wunder, dass er vor lauter Träumereien in seiner Kindheit überhaupt noch Zeit hatte, fußballspielen zu gehen.
Der andere Spieler küsst öfter das Logo seines jeweils aktuellen Vereins auf seinem Jersey, als der Papst seinerzeit den Boden nach Flugreisen, ein dritter Spieler weint bei seiner Verabschiedung im Stadion so bitterliche Krokodilstränen, dass die Frage erlaubt sein muss, warum er denn überhaupt gehen wird, wenn doch momentan alles so toll ist.
Die andere Wahrheit ist die der Manager und Spieler/Spielerberater.
Was hinter der Bühne, jenseits der Treue- und Liebesschwüre der Spieler an die Fans abgeht sind knallharte Vertragspoker, es wird um jeden Euro, jedes Jahr Laufzeit und jeden Extra-Bonbon gefeilscht, dass jeder Verkäufer eines orientalischen Bazars vor Scham erblassen würde. Da spielt es denn keine Rolle mehr, ob man ein Kind aus der Gegend ist, dem Verein „alles zu verdanken“ hat, die Fans so sehr liebt, oder ähnliches.
Normalerweise stören sich beide Wahrheiten nicht, alle wissen Bescheid und ignorieren elegant die jeweils andere Wahrheit. Nur ab und an wird der Fan aus seinem Dornröschenschlaf geweckt und erhält einen schlüssellochgroßen Einblick in die Welt der anderen Wahrheit.
So geschehen am Wochenende, als ein gewisser Herr Schweinsteiger in die TV-Kameras sinngemäß säuselte, er habe seinen Vertrag mit dem FC Bayern verlängert, da sein Herz „rot“ schlage und er nach einem Insichkehren festgestellt hat, mit dem FCB die Chapionsleague zu gewinnen sei doch viel toller als mit Real Madrid. Das war die eine, den Fans bekannte Wahrheit.
Ein Uli Hoeneß zum gleichen Thema befragt lächelte bitter, als er hörte, was Herr Schweinsteiger über seine Vertragsverlängerung sagte und äußerte seinerseits: „Wir müssen uns davon verabschieden, dass auf diesem Niveau das Herz über einen Vertrag entscheidet. Wir haben nicht um Walnüsse gekämpft, sondern um harte Euro.“ Und weiter: "Wir haben gut bezahlt. (…) Das sind Profis, da geht es Gott sei Dank nur ums Geld."
Das ist die andere Wahrheit – ob es uns Fußballfans nun einmal passt oder nicht.
RC-Spaß am Himmel mit RC-Hubschrauber für jeden
Lass doch mal wieder einen Fliegen! Bitte nicht falsch verstehen, die Rede ist von einem Hubschrauber. Genauer gesagt von RC Hubschraubern. RC bedeutet übrigens Radio Controlled (Ferngesteuert). Viele besitzen oder hatten zumindest mal ein RC Auto. RC Hubschrauber sind da eher eine Randgruppe. Zumindest bislang, denn seit geraumer Zeit erfreuen sich die RC Hubschrauber immer größerer Beliebtheit.

Einen großen Verdienst daran liegt natürlich an der immer besser werdenden Technik. Musste man füher stundenlang üben um so ein Hubschrauber auch nur einigermaßen gerade in der Luft zu halten, ist das Hubschrauber-Fliegen durch viele technische Raffinessen wie die elektronische Stabilisierungsstange relativ einfach geworden. Ein kleiner Modellhubschrauber funktioniert dabei genauso wie ein großer. Der Hauptrotor, egal ob ein- oder zwei Rotorblätter ist für den Auftrieb zuständig. Durch den Hauptrotor kann der Hubschrauber abheben. Der Hauptrotor selbst erzeugt ein Drehmoment, das den Hubschrauber auf der Stelle drehen lassen würde. Da das natürlich nicht gewollt ist, gibt es bekannter maßen zusätzlich ein Heckrotor um diese Rotation zu verhindern.
Aber zurück zum RC-Hubschrauber: Hat man erstmal die ersten gewollten Flugmanöver mit seinem RC-Hubschrauber geschafft, lässt man sich leicht von dem RC-Spaß anstecken und will immer mehr. Wer genug technisches Vorwissen, Verständnis und auch passendes Werkzeug besitzt, kann sich einen Bausatz eines Hubschraubers zulegen. Da hat man beim Basteln schon eine gewisse Vorfreude auf das Fliegen. Wer in den RC Hubschrauber-Spaß erst einsteigen will, der sollte zunächst mal mit einem sogenannten RTF-Modell (Ready to Fly) beginnen. Ein RTF Modell ist schon betriebsbereit zusammengebaut und ist daher auch schon mit einer zu den Funktionen des Hubschraubers passenden Fernsteuerung ausgerüstet. Der Modellbau Helikopter ist nach dem Kauf sofort einsetzbar. Die günstigen RTF-Modelle für Einsteiger gibt es schon für ca. 25,00 Euro. Der wohl größte Nachteil dabei ist bei diesen Modellen, dass nach einer kurzen Flugzeit von gerade einmal 10 Minuten eine Ladedauer von 30 Minuten für den nächsten Einsatz erforderlich ist. RC- Hubschrauber gibt es aus den unterschiedlichsten Materialien. Für Anfänger lohnt sich ein Modell aus Styropor. Da geht nicht so schnell was kaputt wenn man mal zu mutig gewesen ist.
Nichts desto Trotz ist so ein bisschen Fliegen mit einem kleinen RC-Hubschrauber aber ein Riesenspaß für Groß und Klein. Und ein tolles Geschenk zu Weihnachten ist es ebenfalls.
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