Erinnerungen sind die größten Schätze unseres Lebens.
Zum Glück bin ich mit einem großen Erinnerungsvermögen gesegnet, aber selbst ich kann mich nicht an die Dinge in meiner frühesten Kindheit erinnern, wobei ich so Etwas doch recht spannend finde.
Die Wissenschaft sagt, dass wir uns diese Ereignisse (meist vor dem 3. Lebensjahr) nicht ins Gedächtnis rufen können, da unser Sprachsystem zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig ausgereift ist und wir in diesem Alter täglich neue Erfahrungen machen, wobei wir dafür einfach noch keine Worte haben.
Also- keine Sprache, keine Zuordnung- keine Erinnerung.

(Ja für die Fotos war zum Glück noch Zeit zwischen Fläschchen wärmen und trösten) Und man verdankt es der sorgfältigen Aufbewahrung und nicht zu vielen Umzügen, dass sie dort noch vorhanden sind. Sicherlich ging es aber nicht nur meiner Familie so, sondern auch vielen anderen. Nur was kann man ändern?? ----Aber warum großartig ändern?
Zettelchen sind ja besser als nichts, und fast immer zur Hand, wenn das liebe Kleine ein Wort spricht oder einen Schritt geht. (Wer rennt schon sofort zum Bücherregal, um dieses Ereignis DORT einzutragen?!) Nun gibt es ein neues (altes) Konzept, um Erinnerungen zu konservieren. Das Ganze basiert dazu noch auf der allseits beliebten „Zettelsammlung“.
„A glass of childhood“ – ein Glas Kindheit ist ein kleines Einmachglas mit 40 fröhlich bunten Zettelchen, allzeit bereit um mit Daten, Anekdoten oder lustigen Ereignissen gefüllt zu werden.
Und die vorgefertigten Zettel sind sicherlich auch nicht böse, wenn spontan ein „fremder“ Zettel vom Notizblock dazu stößt.
Ist ja gewissermaßen eine große Familie.
Die Erinnerungen werden stilvoll und langlebig im Glas untergebracht und werden dem Kind auch später noch Freude bereiten, wenn es selbst die spannenden Erinnerungen an die eigene Kindheit nachlesen kann, ohne dass es so aussähe, dass ein gewisses „Erinnerungsalbum“ nicht fertig geworden wäre…. Ein „Schatz“ im Glas ist immer vollkommen, egal ob mit 1 oder 40 Zetteln.






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