Unzählige gute Filme, fast ebenso viele künstlich gehypte Blockbuster und DVD Neuheiten, die nicht annähernd das halten, was sie versprechen. Deshalb heute mein Tipp aus der Kategorie unvergessliche Filme, ein echter Klassiker von Jim Jarmusch aus dem Jahre 1991 und nach heutigen Dimensionen ein echter Low Budget Film im positiven Sinn: Night on Earth.
5 Kurzgeschichten über 5 Taxifahrer an 5 verschiedenen Orten (L.A., New York, Paris, Rom, Helsinki), die in der selben Nacht ihre Fahrgäste herumkutschieren.
Jede Episode wird zur Erhaltung der landestypischen Stimmung in der Originalsprache erzählt und wurde nur mit deutschen Untrertiteln besetzt (wofür man wiederum dankbar sein kann, denn wer spricht schon Englisch, Französisch, Italienisch und Finnisch?!).
Das Ergebnis ist ein lustiger, trauriger, spannender und vor allem interessanter Film mit Stars wie Winona Ryder, Armin Mueller-Stahl, Rosie Perez und Roberto Benigni.
Trotz seiner mittlerweile fast 20 Jahre aud dem Buckel hat der Film kein Bisschen an Charme verloren und ist definitiv mal eine Abwechslung zu den etlichen 3-D Movies, bei denen man doch meist das Gefühl hat, dass zwischen die -zugegeben hübsch anzusehenden- Effekte noch stümperhaft eine Story dazwischengeprügelt wurde.
(Insofern erinnern die 3-D Filme ein wenig an XXX Filme, denn die schauen sich wohl auch die Wenigsten wegen ihrer tollen Stories an – aber das ist ein anderes Thema)
Night on Earth, in meinen Augen der ideale Film für einen gemütlichen DVD-Abend bzw. eine gute Idee für ein günstiges Weihnachtsgeschenk.
Film und Musik
Unvergessene Filme: Night on Earth
Russischer "Admiral" auf DVD und Blu-Ray

Als einer der teuersten und gleichzeitig auch erfolgreichsten russischen Filme ist "Admiral" jetzt auf DVD und Blu-Ray erhältlich. Das Liebes-Kriegsdrama spielt zur Zeit des ersten Weltkriegs, der Oktoberrevolution 1917, dem Bürgerkrieg und der Gründung der Sowjetunion. Admiral Alexander Koltschak (Konstantin Khabenskij) ist der Protagonist, der sich durch seine strategische Brillanz gegen die deutsche Flotte und seinem patriotischen Einsatz für die russische Monarchie im Ersten Weltkrieg auszeichnet. Als aufstrebender Soldat trifft er auf seinem Weg in die oberste Riege der Marinebefehlshaber bei einem Bankett auf die schöne Anna Timireva (Elizaweta Bojarskaja) und verliebt sich unsterblich in sie.
Das Problem ist, Admiral Koltschak ist schon verheiratet. Aber weder seine eigene Ehefrau, noch die Tatsache, dass Anna die Gemahlin eines Kameraden ist, können Alexander und Anna davon abhalten eine Liebschaft einzugehen. Selbst als das russische Zarenreich von der Oktoberrevolution überrollt wird und Koltchak als Oberbefehlshaber der Weißen Armee im fernen Sibirien seinen chancenlosen Kampf gegen die Rotgardisten führt, folgt Anna ihm nach Sibirien.
Die Geschichte um den Film "Admiral" bietet dazu alles, was man sich von einem Kriegsdrama erhofft. Neben einer Liebesgeschichte werden auch große Schlachten und wunderschöne Landschaftsaufnahmen geboten. Besonders das Eröffnungsgefecht auf hoher See bildet einen beeindruckenden Auftakt und ist gut gelungen. Das Soldatentum eine blutige Angelegenheit ist wird in dem Film nicht verheimlicht. Die Kämpfe zwischen den feindlichen Schlachtschiffen wurde sehr dynamisch und mitreißend in Szene gesetzt.
Insgesamt kann man den Film "Admiral" als ein guten Streifen der russischen Filmszene nennen. Der Film würde aber meiner Meinung nach mehr Erfolg erzielen, wenn man beim Dreh des Films etwas mehr an russischer Geschichte mit rein genommen hätte. Trotzdem ist "Admiral" aber ein gutes Liebes-Kriegsdrama.
Thomas D und ihr in neuer Telekom-Werbekampagne

In 7 Sekunden kann ja so allerhand passieren. Länger dauerte es auf jeden Fall die Neuinterpretation von 7 Seconds von Thomas D mit dem dazugehörigen Musikvideo fertig zu stellen. Und damit es auch gut wird, hat der deutsche HipHop-Pionier gemeinsam mit der Deutschen Telekom seit Anfang Oktober Sängerinnen und Sänger gesucht und somit wohl zur größten virtuellen Mitsingaktion aufgerufen. Jeder der Lust hatte konnte seine Interpretation von 7 Seconds selbst hochladen.
Mit über 10.000 Beiträgen von Menschen aus ganz Deutschland wurde die Wahl für Thomas D dann auch recht schwer. Er hat es aber dann doch geschafft und einen neuen Remix zusammengestellt und produziert. In dem Remix wird das Bandmitglied der Fantastischen Vier in seinen Rap-Passagen kräftig durch ausgewählte Teilnehmer unterstützt. Über Facebook und Co. gab es alleine über 400.000 interessierte Besucher.
Die Telekom startete dann zeitgleich mit der Songpremiere eine neue Werbekampagne. In deutschlandweit ausgestrahlten Fernsehspots werden Teile aus der Musik-Mitmachaktion Million Voices gezeigt und soll den potenziellen Kunden von den Möglichkeiten der Telekom Leitung überzeugen.
Thomas D zeigte sich auf jeden Fall begeistert von der Aktion und war allen Teilnehmern dankbar für die tolle Unterstützung. Mit so vielen Menschen virtuell zu arbeiten habe ihm sehr viel Spaß gemacht und jeder könne stolz auf das Ergebnis sein. Den Song gibt es übrigens bei iTunes zum Download.
Film: Mother von Regisseur Bong Joon-Ho (The Host)
Wenn es mal wieder nicht so läuft wie geplant ist fast immer jemand da der einem Hilft. Besonders Mütter sind mit ihrem Beschützerinstinkt den eigenen Kindern gegenüber fast immer eine große Stütze. Einige können sogar zum Tier werden oder aus sich rauswachsen wenn dem liebsten Kind Unrecht widerfährt. In dem Film "Mother" des südkoreanischen Regisseurs Bong Joon-Ho (The Host), der am 02.Dezember auf Blue-Ray und DVD erscheint, wird in eindrucksvoller Weise genau diese Situation gezeigt.

Als ein Schulmädchen tot aufgefunden wird, wird Do-jun plötzlich unter Mordverdacht festgenommen. Er selbst kann sich nach einer durchzechten Nacht an nichts mehr erinnern, aber für die Mutter ist natürlich absolut klar das ihr Sohn kein Mörder ist. Und so erwacht der Mutterinstinkt in Hye-ja und sie nimmt die Suche nach dem Mörder selbst in die Hand. Die kleine Dame wird plötzlich zur Detektivin und Menschenrechtsaktivistin. Dabei merkt sie sehr schnell, dass sie sich nicht nur einem Kampf gegen korrupte und desinteressierte Polizisten gestellt hat sondern auch gegen die scheinbar im Umbruch befindliche Gesellschaft kämpft. In ihren Gesprächen mit den Mitschülern der Toten entlarvt Hye-ja die Kindheit schnell als Lebensphase, die von niedrigen Motiven, Macht und sexuellen Begehrlichkeiten durchzogen ist. Aufgedeckte Kindheitserinnerungen von Do-jun lassen seine Mutter sehr bald erahnen, das eine "heile Welt" nie existiert hat.
Der Film "Mother" ist ein sehr guter Film von Regisseur Bong. Anfangs ist hier nichts so wie es scheint. Die nach und nach entdeckten Details lassen das Puzzle um Korruption und gewalttätigem Polizeiapparat der koreanischen Gesellschaft langsam zu einem Bild wachsen. "Mother" wurde zurecht als Bester Film und für das Beste Drehbuch ausgezeichnet. Der Film war sogar als offizieller Beitrag Südkoreas für die Oscar-Verleihung 2010 nominiert. Absolut Sehenswert. Länge: 128 Min.
DVD oder BluRay - beide haben ein Problem
Die Tage werden "kürzer" und die Abende "länger". Da mag so mancher lieber auf der Couch liegen und sich gemütlich einen Film anschauen. Fragt sich nur welchen Film? Reicht mir dann eine DVD oder soll es die HD-Qualität einer Blu-Ray sein? Auch kommt immer öfter die Frage auf, soll ich ihn mir kaufen, leihen oder Online anschauen? Fragen über Fragen.
Man sagt ja "Filme gibt es wie Sand am Meer". Das mag ja vielleicht auch stimmen, aber es gibt noch nicht annähernd so viele Blu-Ray-Filme wie "normale" DVD´s. Doch die Blu-Ray macht sich auf, dass zur Zeit beliebteste Filmmedium zu werden. Der Wandel schreitet weiter voran und so wird inzwischen rund jeder zehnte Videofilm als Blu-Ray in hoher Auflösung verkauft. Dies zeigen jedenfalls die Zahlen des BVV (Bundesverband Audiovisuelle Medien).
Auch die Kino- und Videobranche setzt weiter große Hoffnung in die Blu-Ray. Vor allem setzt man bei der Blu-Ray auf das aufkommende 3D-Geschäft. Immer mehr Filme und Dokumentationen werden in 3D-Aufnahmen produziert. Fernseher und Player gibt es ebenfalls in immer größerer Auswahl im Handel. Die Zeit der normalen DVD sieht man nach vielen Jahren jedenfalls auf dem absteigenden Ast. Die DVD dominiert zwar zur Zeit immer noch den Markt, doch die Blu-Ray holt mit großen Schritten auf. Das bessere Bild und mehr Speicherplatz sind die größten Vorteile einer Blu-Ray.
Beide Disks, DVD und Blu-Ray, haben aber ein gemeinsames Problem: Online-Downloads. Der Verleih von DVD´s und Blu-Ray´s aus einer Videothek ist in den vergangenen Monaten um knapp drei Prozent gesunken. Die "Vermietung" per Download stieg dagegen von ca. 2,5 auf 4,4 Millionen. Hier scheint die Devise: "Warum vor die Tür gehen wenn man den Film auch durch ein Knopfdruck haben kann?".
In den Vereinigten Staaten hat sich der Trend zum Online-Verleih längst durchgesetzt und den Videotheken um die Ecke ein wahres Aussterben beschert. Fragt sich wann auch bei uns die Videotheken verschwunden sind. Durch den immer schneller laufenden Datentransfer kann man halt immer öfter auch mal den Film direkt aus dem Netz anschauen. Bequemlichkeit war immer, und bleibt auch des Menschen liebste Eigenschaft.
Wild Wild West – Klassiker haben Kultstatus
Was haben John Wayne, Clint Eastwood und Charles Bronson gemeinsam? Na sicher, sie alle wurden durch den Western weltberühmt und genießen noch bis heute Kultstatus. Stets auf der Jagd nach den Bösewichten konnten sie in Filmen, wie z.B "Die glorreichen Sieben", "Spiel mir das Lied vom Tod" „2 glorreiche Halunken“ oder „Rio Bravo“ in ihrem Revier für Zucht und Ordnung sorgen. Selbstverständlich kamen dabei regelmäßig Fäuste, Revolver und die ein oder andere Portion Dynamit zum Einsatz. Und im Saloon durfte neben der Schlägerei auch bloß der Whiskey nicht fehlen! Herrliche Filmunterhaltung, zumindest für Männer. Frauen verstehen so etwas selten, musste ich feststellen. Western sind sozusagen die „Schnulzen“ der Männerwelt, nur anders halt: großes Kino, viel Gefühl (für Schmerzen), ordentlich Schießerei und Budenzauber, ein Weibchen zum Bewundern und Beschützen. Mehr braucht ein Mann nicht, um einen Film als „prächtig“ und „kultig“ zu bezeichnen. Könnt ihr euch noch an diese völlig überzogenen Western-Komödien mit Bud Spencer und Terence Hill erinnern? Als Kind habe ich die geliebt! Ich habe zwar nie die Zeit gestoppt, aber ich würde behaupten, dass mindestens alle 5 Minuten irgendeine Kleinigkeit zu völlig sinnlosen, aber durchaus amüsanten Faustduellen geführt hat.
Doch auch abgesehen von diesen alten Schinken der Filmbranche können sich neuere Interpretationen von Western durchaus auch sehen lassen und sind nicht minder unterhaltsam. Zu den bekanntesten zählen da sicher „Die Maske des Zorro“ mit Antonio Banderas und Anthony Hopkins, „Wild Wild West“ mit: Will Smith und Kevin Kline oder „Wyatt Earp“ mit: Kevin Costner und Dennis Quaid.
So, was soll uns das jetzt sagen? Nun ja, als kleine Anregung: Es wird Winter und Zeit für ein paar nette Videoabende, mit Bier, Whiskey und ein paar alten Kultfilmen. Die Mädels können sich ja dann woanders Sissi angucken…
iPhone Halter - Hältst du noch oder chillst du schon?
Wer das lästige Festhalten seines Handys oder Smartphones beim Filme schauen leid ist, für den wurde nun in sechs Farben Abhilfe geschaffen.
"MoviePeg" nennt sich ein 57 mal 35 mal 11 Milimeter kleines Rechteck aus Gummi und Plastik, in das eine 12 Milimeter breite und 17 Milimeter tiefe Öffnung in U-Form eingelassen wurde. Das kleine Teilchen soll in rot jedoch keinesfalls für einen bekannten deutschen Privat-Fernsehsender werben, sondern dir noch ein kleines bisschen mehr Luxus bescheren.

iPhone-Besitzer kennen das Problem: Gerade schaut man sich einen Film auf dem kleinen Alleskönner an, da ist man auch schon wieder abgelenkt, weil das ewige Festhalten nervt. Auf der Suche nach einer Anlehnmöglichkeit wird man meistens nur schwer fündig, da nichts hält oder letzten Endes der Winkel nicht passt, sodass man auf dem iPhone nichts erkennen kann.
Da kommt der MoviePeg iPhone Halter nun gerade recht, denn er sieht in seinen sechs verschiedenen Farben nicht nur richtig cool aus, sondern ist eben ideal zum Aufstellen des Handys geeignet. Das iPhone wird einfach in die Öffnung des MoviePeg hereingesetzt und schon kann es losgehen.
Praktisch ist vor allen Dingen auch die Flexibilität des kleinen Stativs, denn es hält das iPhone sowohl wenn es im Querformat liegt, als auch im Hochformat. Sogar der Winkel kann ganz einfach eingestellt werden.
Entwickelt wurde der MoviePeg für das iPhone 3G und 3GS, allerdings ist er auch für alle weiteren Handymodelle nutzbar, sofern diese in die Öffnung passen.
Bei einem Preis von 8,90 Euro kann man auch nicht viel falsch machen und so empfiehlt sich der MoviePeg für alle, die das "Halten" leid sind und ihr iPhone gerne stylisch aufstellen möchten.
[VIA] yomoy.de


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