„Was ist, wenn du im Herbst deines Lebens stehst, alles läuft in geregelten Bahnen und dann braust doch ein Sturm durch dein Leben, der alles verändern könnte?“
„Und was, wenn es dir dann auch noch gefällt??“
Genau dieses passiert Inge in „Wolke 9“
Sie ist Mitte 60 und mit ihrem Mann Werner seit 30 Jahren verheiratet.
Glücklich?- Ja!

Doch dann passiert das unvorhergesehene, eben die Story, die eigentlich nur das Leben schreiben kann: Sie lernt den 76-Jährigen Karl kennen und landet auch prompt mit ihm im Bett.
Mit dieser Erfahrung reicher ändert sich Inges Leben nun um 180°.
Ihre Tochter Petra fürchtet den totalen Zusammenbruch der Familie, sehr bemüht, dass Werner nichts von dieser Liaison mitbekommt. Inge ist hin- und hergerissen von ihren Gefühlen, sie hätte wohl vermutet, dass „So Etwas“ nur jungen Menschen passiert…
Sehr Innovativ ist auch die Entstehung des Filmes: Es gab kein komplett durchstrukturiertes Drehbuch, sondern die Schauspieler hatten die Möglichkeit an ihren Charakteren zu feilen, sie während des Films wachsen zu lassen, sie an die angegebene Situation anzupassen, Unnötiges oder Unklares wegzulassen, um so realistisch wie möglich zu bleiben. Gerade diese „Echtheit“ kommt in dem Film gut rüber, man merkt, dass die Schauspieler in ihre Rolle involviert waren- Keine falschen, gestellten, überemotionalen Handlungen und Reaktionen- Das ist mal sehr angenehm zu den ansonsten oft überreizten Hollywood-Romanzen.



Kommentare