Nissan bringt den Puls zum pulsieren – Der Nissan Pulsar zeigt viele neue Ansichten

Nissan rüstet in der Kompaktklasse auf: Elegantes Design, effiziente Motorleistung, clevere Technologie

Die Japanischen Autohersteller wie Nissan sind auch auf unserem Kontinent sehr beliebt. Das ansprechende Design, der große Komfort und die moderne Technik in den verschiedensten Modellen sprechen die hiesigen Autofahrer immer wieder neu an und bringen damit noch mehr Abwechslung in den europäischen Automobilmarkt. Automobilbauer Nissan ist hierzulande ein sehr großer Vertreter der japanischen Automobilanbieter. Um diese Position auch in der beliebten Kompakt-Mittelklasse zu festigen, wurde mit dem Nissan Pulsar ein weiteres Modell in der Angebotspalette etabliert.

Zwar ist die Ähnlichkeit mit dem Erfolgsmodell Nissan Qashqai wohl nicht zu verleugnen, dennoch ist der Pulsar mit dem beliebten Schrägheck von seinen Maßen (4,39 Meter) her wesentlich flacher und sportlicher. Die Front- und Seitenpartien des Pulsar ergänzen diesen Eindruck ebenfalls, man kommt sportlich modern, aber auch mit viel Platz im Innenraum daher. Das wird auch noch mal durch den auffallend langen Radstand deutlich. 2,70 Meter liegen zwischen den Achsen, so viel wie bei keinem vergleichbaren Modell dieser Klasse. Das gibt dem Pulsar ein überdurchschnittliches Platzangebot vorne wie hinten und bringt jede Menge Beinfreiheit für die Passagiere, selbst im Fond. Zu erwähnen ist auch dass es den Pulsar  grundsätzlich nur in der fünftürigen Version gibt. Das dies aber nicht zu Lasten des Kofferraumvolumens geht ist fantastisch. Mit seinen 385 Litern muss er die Konkurenten nämlich garantiert nicht fürchten.

Je nach gewählter Ausstattungslinie, hier hat man die Wahl zwischen den bereits bekannten Visia, Acenta oder Tekna, kann man sich neben den Serienmäßig ausgestatteten Dingen wie der Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorne und hinten und einem Fahrerinformationssystem mit fünf Zoll großem Farbdisplay bei Bedarf noch für Leichtmetallräder (Acenta) oder das Nissan Safety Shield, das Assistenten für Notbremsung, Spurhaltung, Überwachung des Toten Winkels und eine Rundumkamera sowie das Navigations- und Infotainment-System „Connect“ beinhaltet entscheiden. Darüber hinaus bietet jede Ausstattungsvariante unterschiedliche Möglichkeiten sein ganz individuellen Pulsar zu kreieren. Elektrisch anklappbare Außenspiegel, ab der B-Säule verdunkelte Seitenscheiben, Nebelscheinwerfer oder Bluetooth Schnittstelle inkl. Freisprecheinrichtung sind da nur einige der verschiedensten Ausstattungen.

Nissan Pulsar

Das Armaturenbrett im Pulsar ist bzw. wirkt elegant und nicht überladen. Daher behält man immer gut die Übersicht über Schalter und Knöpfe. Funktionen von Navigation und Audio-Anlage lassen sich fast selbsterklärend über die einfache Menüführung anwählen. Eine etwas mehr ins Auge stechende Mittelkonsole wäre für den einen oder anderen aber bei so einem modernen Auto durchaus wünschenswert. Hier kommt der Pulsar etwas bieder daher. Die technische Ausstattung ist nicht zuletzt dank dem coolen Around-View-Monitor, Touchscreen und einer Menge hilfreicher Apps sehr gut. Die optionalen LED-Scheinwerfer werten die Optik nochmal zusätzlich auf. Zahlreiche Zubehörartikel wie Kofferraumschale, Einstiegsleisten aus Alu, Sportpedale oder die Auspuffblende aus Chrom machen den Pulsar auf Wunsch von Innen wie von Aussen zum echten Hingucker.

Das Highlight das Nissan nicht nur im Pulsar anbietet ist aber natürlich der Around View Monitor (AVM). Dieser projiziert mit Hilfe von vier Kameras eine echte360-Grad-Ansicht aus der Vogelperspektive auf den zentralen Monitor im Innenraum. Das sehr zuverlässige System kombiniert dabei die Bilder von vier separaten, winzigen Weitwinkelobjektiven, die vorne im Kühlergrill, in der Heckklappe und in den beiden Außenspiegeln platziert sind. Aktiviert wird der Around View Monitor automatisch beim Einlegen des Rückwärtsgangs oder per Knopfdruck bei Geschwindigkeiten bis zehn km/h. Wer will, kann sich aber auch einzelne Perspektiven aussuchen und anzeigen lassen und das System so zum Beispiel als reine Rückfahrkamera nutzen.

Damit kann dann wohl jeder Autofahrer und jede Autofahrerin sicher und exakt einparken ohne irgendwo anzuecken. Zentimetergenaues navigieren wird nun nicht nur im städtischen Parkhaus zum Kinderspiel. Und Nein, natürlich muss der Fahrer die Kamera nicht selber putzen. Das übernimmt eine automatische Selbstreinigung, die bei allen erdenklichem Witterungsbedingungen eine zuverlässige Funktion gewährleistet. Die Linse wird permanent überwacht, um mögliche Beeinträchtigungen durch Schmutz, Staub und dreckigem Regenwasser von Anfang an zu erkennen und je nach Verschmutzungsart dagegen anzugehen. Staub wird einfach per Druckluft von der Linse gepustet, grobe Verschmutzungen werden mit Wasser aus dem Behälter für das normale Scheibenwischerwasser abgewaschen und die Linse anschließend mit Luft getrocknet. So behält man immer den Über- bzw. Rund-Um-Blick.

pulsar-verbrauch

Zu Motor und Geschwindigkeit: Von 0 auf 100 in ca. 10,7 Sekunden und maximal 190 km/h, das sind durchaus gute Werte für diese Klasse. Angetrieben wird der Pulsar wahlweise durch einen 1,2-Liter-Benziner (115 PS) oder einem 1,5-Liter-Diesel (110 PS) Motor. Eine etwas kräftigere Version soll eventuell noch folgen. Der Benziner kommt damit auf ungefähr 5,0 Liter und der Diesel auf knappe 3,6 Liter Verbrauch pro 100 Kilometer. Während der Benziner einen CO2-Emissionswert von 117 g/km bzw. 119 g/km bei der Automatikversion an den Tag bringt, hat der verbrauchsarme Diesel gar nur einen CO2-Emissionswert von 94 g/km, womit man mit dem Dieselmotor sogar in die Effizienzklasse A+ einsteigt. Den Benziner gibt es für die bequemen unter uns zudem wahlweise auch mit Automatikgetriebe. Gebaut wird der europäische Pulsar übrigens im Nissan Werk Barcelona. Preislich steigt man beim Nissan Pulsar dank der aktuell angebotenen VISIA LAUNCH EDITION mit 15.990€ ein.

MEHR ÜBER DEN NEUEN NISSAN PULSAR → www.nissan.de

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