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Gamescom erfolgreich beendet
Das große Spielen auf der Gamescom ist wieder vorbei und es wird Zeit das eine oder andere Resümee zu ziehen. Und während die Aussteller der Spielemesse Gamescom in Köln so langsam das Gelände räumen ziehen die einen oder anderen Veranstalter schon die erste Bilanz. Wie es aussieht scheint diese durchweg positiv zu sein. Fest steht aber auf jeden Fall das sich die Videospielemesse mit gut 254.000 Besuchern als ein beliebtes Event etabliert hat, so wohl die einhellige Meinung der Organisatoren des BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware).
Im Vorjahr noch konnte man die viertel Million Besucher nicht ganz knacken. Mit ungefähr 245.000 Besuchern hatte man dieses Ziel ganz knapp verpasst. Grund dafür, dass es dieses Jahr noch besser als im letzten Jahr lief könnte auch das Aussteller-Plus von knapp zehn Prozent sein: Über 500 Hard - und Softwareentwickler haben in den Hallen ihre neuesten Produkte und Ideen vorgestellt. Zu diesen gehörten neben Microsofts Kinect und Sonys Wii-Pendant Move (wir berichteten) in erster Linie natürlich wieder die Computer- und Konsolenspiele.
Und auch dieses mal kochte die eine oder andere Gerüchteküche ihre Suppe. So hielt sich auch nach der Messe ganz unscheinbar wieder mal das Gerücht im Raum, dass es einen weiteren potentiellen Nachfolger des Action-Shooters Far-Cry geben soll. Getuschelt wurde vor allem, dass Ubisoft Montreal demzufolge tatsächlich an der Fortsetzung des Ego-Shooter-Klassikers arbeiten könnte. Denn in dem US-Spielemagazin PC Gamer war in einer Kolumne wohl zu lesen, dass der dritte Teil der Kriegssimulation den Entwicklungsstatus bereits hinter sich gelassen haben soll. Kommentare und Details wurden aber leider nicht geäußert. Wir werden also weiter warten müssen. Vielleicht wird das Spiel ja dann auf der nächsten Gamescom gezeigt.
Alles in allem aber bleibt festzuhalten, dass es auch nächstes Jahr wieder etliche Gamer und Aussteller in die Hallen führten wird um die neuesten Entwicklungen zu testen und zu bestaunen. Wir von der Trendlupe werden für euch natürlich auch mitstaunen und vor allem mitspielen.
Gamescom - Spielemesse bringt viel Neues und alte Bekannte zurück
Sie ist wieder da: die Spielemesse Gamescom. Es werden wieder alle Neuerungen und Spiele für euch präsentiert. Nintendo, Microsoft, Sony und Co. präsentieren hier ihre aktuellen Games und Weiterentwicklungen für die Hardcore-Zocker und Neueinsteiger. Nicht durch komplizierte Controller, sondern durch Bewegung vor dem Bildschirm sollen vor allem die Familien und Neueinsteiger gelockt werden.
Mit Spannung wurde die Pressekonferenz von Sony erwartet. Große Überraschungen blieben jedoch aus. Vor allem Gerüchte über ein mögliches PlayStation-Portable-Smartphone von Sony waren aufgekommen und puschten das Interesse der Kunden. Dieses bestätigten die Sprecher des Konsolen-Herstellers aber leider nicht. Stattdessen wurden von Sony einige neue Spiele sowie zwei neue PS3-Modelle vorgestellt. Auch demonstrierte Sony das Unterhaltungspotential der neu entwickelten Steuerung „PlayStation Move“ im dreidimensionalen Raum.
Einzige wirkliche Neuankündigung von Sony war die Grundüberholung der existierenden PlayStation-3-Konsolen. Die neuen Modelle sollen ab Oktober über noch größere Festplatten verfügen als die „alten“ Modelle. Zum einen soll der Speicher der 120-Gigabyte-Variante auf 160 Gigabyte erweitert werden, zum anderen will Sony künftig in der 250-Gigabyte-Version eine 320 Gigabyte große Festplatte verbauen. Die Preise sollen dabei jedoch nicht erhöht werden.
Auch das Thema 3D geht an der Playstation nicht vorbei. So wurde in Verbindung mit einem 3D-Fernseher das Potential des Move-Controllers am Beispiel von Segas Tennissimulation Virtua Tennis 4 demonstriert. Wenn der Spieler über den passenden stereoskopischen Fernseher verfügt und zudem eine 3D-Brille trägt, kann er dem Ball und seinen Bewegungen in räumlicher Tiefe folgen. Weitere 3D-Spiele wurden für 2011 angekündigt. Darunter Klassiker wie Gran Turismo 5 oder Killzone 3. Der Move-Controller soll laut Sony ab dem 15. September im Handel sein.
Auch Microsoft bringt eine neue Steuerung für die Spielekonsole XBox 360 ins Rennen. Ab November soll „Kinect“ in den Läden sein und das Weihnachtsgeschäft ankurbeln. Mit Kinect sei es Möglich Spiele alleine über Gesten und Körperbewegung zu steuern. Diese werden durch Sensoren in das Spiel übertragen. Eine Sprachsteuerung macht einen klassischen Controller absolut unnötig, so Microsoft-Manager Chris Lewis. Man hat im Gegensatz zu Nintendo und Sony also die Hände frei. An neuen Games werden von Microsoft unter anderem die Fortsetzungen des Ego-Shooters „Halo Reach“ sowie das Rollenspiel „Fable 3“ vorgestellt.
Nintendo setzt dieses mal voll auf 3D. Und zwar auf 3D ohne Brille. Die mobile Konsole 3DS soll die nächste große Wachstumswelle anschieben. Ob das Gerät noch vor Weihnachten in die Läden kommt und wie viel es kosten wird, verriet Nintendo allerdings noch nicht.
Neue Spiele mit alten Bekannten werden diesmal bei Nintendo die „Retro“-Welle starten. So soll „Donkey Kong Country Returns“ im schicken 3D Gewand die alten Fans wieder an die Konsole locken. Auch Klassiker wie Zelda stehen für 2011 wieder auf dem Programm. Der Europa-Start von „The Legend of Zelda: Skyward Sword“ für die Wii-Konsole im Jahr 2011 wird natürlich schon jetzt voller Spannung erwartet. Hier wird zum ersten Mal das Zubehör „Wii MotionPlus“ mit seiner exakten Bewegungssteuerung unterstützt und soll Links Schwertkämpfer-Kunst noch besser machen.
Man darf also gespannt sein was da auf uns zukommt. Ich persönlich werde wohl an dem einen oder anderen Zukauf auch nicht vorbeikommen.
Neues Smartphone von Microsoft in der Entwicklung?
Lange war es ruhig um Microsoft wenn es um die Smartphone – Entwicklung ging. Aber jetzt hat Microsoft erneut von sich reden gemacht.
So soll jetzt die firmeneigene Forschungsabteilung von Microsoft, Microsoft Research, ein PDF-Dokument veröffentlicht haben, in dem es um Informationen über einen neuen Prototypen gehen soll. Der Name des Prototypen wird mit „Menlo“ betitelt. Dieses Smartphone soll mit einem 4,1 Zoll großem Display daher kommen und mit dem derzeit Windows Embedded CE 6.0 R2 laufen.
Das klingt bis hier noch nicht so sehr nach neuer Inspiration. Doch besonders zwei neue Details in Form von Bosch-Elementen fallen dann doch auf. So hat man hier einen Drei-Achsen-Beschleunigungssensor und ein Barometer, das Höhenunterschiede erkennen kann, in das Gerät implementiert. Damit soll es den Besitzern dieses Smartphones, vor allem den Fußgängern, möglich werden mit einem völlig neuen Navigationskonzept die Umgebung zu erkunden.
Mit Hilfe der Greenfield-Software soll mit diesem Feature die Activity-Based-Navigation ermöglicht werden. Das ganze soll so funktionieren, dass das Programm mit den durchgeführten Aktivitäten des Users die aktuellen Positionsdaten berechnet und anschließend die Entfernungen zu einem bestimmten Ausgangspunkt errechnet. Damit ist es für den Benutzer möglich auch innerhalb von Gebäuden zu Navigieren oder das Auto innerhalb eines Parkhauses zu finden. Damit gehören dann auch die GPS-Empfangsprobleme in Tunneln der Vergangenheit an.
Wenn es Microsoft gelingt dieses Konzept durchzusetzen und Marktreif zu machen, könnte der Wiedereinstieg in die Smartphonewelt durchaus gelingen. Noch vor wenigen Wochen war man in der Branche fast durchweg der Meinung, dass sich der Software-Produzent Microsoft völlig aus der Smartphone-Branche zurück ziehen würde. Bislang gab es für Microsoft in dieser Branche jedenfalls nicht viel zu Feiern. Zu groß waren die erlittenen Niederlagen mit der „Kin-Serie“ die nach völlig verkorkstem Marktstart von den Verantwortlichen wieder komplett aus dem Verkehr gezogen wurden. (wir berichteten) Zu groß waren die direkten Konkurrenten wie Apple´s iPhone oder Blackberry schon geworden.
Bleibt also abzuwarten ob es Microsoft mit der Entwicklung eines neuen Smartphones ernst meint oder ob das „Menlo“ doch nur als weiteres Testgerät in den Schubladen verschwinden wird. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.
Microsoft gesteht Smartphone-Debakel und zieht Konsequenzen
Mit großem Jubel und noch größeren Erwartungen wurde von Microsoft vor einigen Wochen die Social-Media-Handys Kin One und Kin Two in den USA auf den Markt gebracht (wir berichteten). Vor allem die Zielgruppe der Social-Media-Teenager wurde ins Auge gefasst.
Die zeigten sich jedoch wenig beeindruckt von Microsofts Smartphone. So gelang es dem Software-Riesen Gerüchten zufolge nur knapp 500 Geräte an die junge Kundschaft zu bringen. Aus diesem Grund wird das Projekt nun eingestampft, die restlichen Geräte sollen soweit es geht in den USA abverkauft werden, der geplante Europa-Start ist definitiv vom Tisch.
Was ist falsch gelaufen? Es gibt wohl eine Menge Gründe für den Flop. Zunächst liegt es sicher schlicht am Produkt selber. Der in der Jugendszene fehlende Coolnes-Faktor der Microsoft-Produkte war nur einer davon. Die stark beworbenen Social-Media-Features entpuppten sich ausserdem als recht dürftig im Vergleich zu anderen Smartphones und die bei iPhone und Android-Phones beliebten Apps fehlten völlig. Ausserdem harmonierten die von Sharp hergestellte Hardware und das auf "Windos 7 Phone" basierende Betriebssystem nicht einwandfrei. Eine völlig verfehlte Preispolitik tat dann ihr übriges. Die Handys, denen es an wesentlichen Funktionen eines Smartphones fehlt, wurden nur in Verbindung mit einem 70 Dollar teuren Datentarif vertrieben. Ein haufen Geld die eigentlich junge Zielgruppe.
Mit dem Kin-Debakel wächst nun auch wieder der Druck auf Microsoft-Chef Steve Ballmer: Der hatte zuletzt die Handysparte personell neu aufgestellt, um der Probleme Herr zu werden. Das ging wohl schon mal nach hinten los.
Erste Details zu Windows 8
Wohl einer undichten Stelle bei Microsoft ist es zu verdanken, dass nun die ersten, eigentlich noch geheimen Informationen über das neue Windows-Betriebssystem "Windows 8" an die Öffentlichkeit durchgesickert sind. Einige Bilder aus einer internen Microsoft-Präsentation sind auf der italienischen Webseite windows8italia.com aufgetaucht. Daraus gehen erste Details zu Windows 8 hervor. Auch ein Prototyp eines Windows-8-Rechners wird vorgestellt.
Bisher wurde lediglich darüber spekuliert, ob das neue Betriebssystem von Microsoft über eine 128-Bit-Unterstützung verfügen und noch vor 2012 erscheinen würde. Dieses scheint sich aber nun zu verhärten. In der Präsentation wird der Aufbau und die Verbesserung von Windows 8 gegenüber dem aktuellen Windows 7 grob skizziert. So soll das Betriebssystem einen deutlich schnelleren Startvorgang ermöglichen. Neue Displaytypen mit 3D-Technologie und/oder Touchscreens sollen ebenfalls unterstützt werden. Desweiteren soll die Gesichtserkennung, die für XBOX-Kinect entwickelt wurde, sich auch in Windows 8 wiederfinden.
Auch der immer größer werdende Erfolg von Apple mit seinen "Apps" ist ein Thema. Deshalb will sich Microsoft bei der Entwicklung von Windows 8 daran orientieren. So soll es eine Art Windows App-Store geben, über den Entwickler ihre Applikationen einfacher den Windows-Usern anbieten können.
Neue XBOX 360 von Microsoft kommt Ende der Woche
Die beliebte Spielkonsole XBox 360 von Microsoft wurde nun generalüberholt. Die neu gestaltete Spielkonsole soll Ende der Woche in die Verkaufsregale in den USA kommen. Für Europa wird der Markteinführungstermin wohl Mitte Juli sein.
Das neue Modell der XBox 360 wird in einer schwarzen Klavierlack-Optik kommen und über eine doppelt so große Festplatte (250 statt 120 GByte) wie der Vorgänger verfügen. Weiter soll ein eingebauter WLAN-Adapter (802.11n) und insgesamt fünf USB-Anschlüsse (zwei vorne, drei hinten) eingebaut sein. Ebenso soll das neue Modell einen größeren Einzellüfter bekommen, der einen deutlich leiseren Betrieb als der des Vorgängermodells ermöglichen soll. Auch das bisher recht klobige Netzteil soll nun schlanker und leichter sein. Das optische Laufwerk der neuen XBOX lässt sich jetzt per Berührung einer Sensortaste öffnen.
Auf der Konsole soll eine Transfersoftware installiert sein, um die gespeicherten Spieldaten auf der alten Konsole auf die neue Konsole zu übertragen. Der Preis für die XBOX 360 wird in den USA wohl unverändert bei 299 US-Dollar liegen. Preise für den deutschen Markt sind bisher noch nicht bekannt.
Microsofts Antwort auf das iPhone kommt jetzt doch - mit " Kin "

Microsofts Antwort auf das iPhone kommt jetzt doch und soll „Kin“ heißen. Mit zwei Handymodellen will Microsoft nun den jungen Smartphone-Markt erobern. Dazu setzt man auf den Charme der immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke, Videos und Musiktausch.
Dabei scheint man jetzt von Apple so einiges gelernt zu haben. Ein besserer Produktname, elegantere Verpackung und coole Läden. Unter dem Motto "Es ist Zeit zu teilen" lud Microsoft US-Journalisten zu einer Pressekonferenz nach Las Vegas. Hier wurde es dann verkündet, Microsoft steigt nun doch in den Handymarkt ein.
Robbie
Bach, Chef der Entertainment-Sparte, präsentierte die Kin-Serie. Um
herauszufinden, was die junge Generation so bewegt, wandte sich Microsoft an
Jugendliche. Herausgekommen ist Kin, was soviel bedeutet wie
"Freundschaft, Kumpel".
Abgerundet,
großer Bildschirm, Knubbeltastatur, viel Bild und wenig Textinformation am
Schirm. So sehen die coolen Handys für Jungendliche aus, wie das Kin One und
Kin Two.
Das
Gehäuse der Sliderhandys besteht hauptsächlich aus einem abgerundeten
Touchscreen, der Multitouch unterstützt. Neben einer Kamera besitzt das Handy
WLAN, Bluetooth, 3G und ein GPS-Modul. Während man das Kin One nach oben
öffnet, wird das Kin Two zur Seite geöffnet, um die Tastaturen freizugeben. Als
Software steht natürlich das Windows-Mobile-7 zur Verfügung.
Beide Geräte werden wohl ab Mai in den USA erhältlich sein. Preise wurden noch nicht genannt.



