Erste Details zu Windows 8

Wohl einer undichten Stelle bei Microsoft ist es zu verdanken, dass nun die ersten, eigentlich noch geheimen Informationen über das neue Windows-Betriebssystem "Windows 8" an die Öffentlichkeit durchgesickert sind. Einige Bilder aus einer internen Microsoft-Präsentation sind auf der italienischen Webseite windows8italia.com aufgetaucht. Daraus gehen erste Details zu Windows 8 hervor. Auch ein Prototyp eines Windows-8-Rechners wird vorgestellt.

Bisher wurde lediglich darüber spekuliert, ob das neue Betriebssystem von Microsoft über eine 128-Bit-Unterstützung verfügen und noch vor 2012 erscheinen würde. Dieses scheint sich aber nun zu verhärten. In der Präsentation wird der Aufbau und die Verbesserung von Windows 8 gegenüber dem aktuellen Windows 7  grob skizziert. So soll das Betriebssystem einen deutlich schnelleren Startvorgang ermöglichen. Neue Displaytypen mit 3D-Technologie und/oder Touchscreens sollen ebenfalls unterstützt werden. Desweiteren soll die Gesichtserkennung, die für XBOX-Kinect entwickelt wurde, sich auch in Windows 8 wiederfinden.

Auch der immer größer werdende Erfolg von Apple mit seinen "Apps" ist ein Thema. Deshalb will sich Microsoft bei der Entwicklung von Windows 8 daran orientieren. So soll es eine Art Windows App-Store geben, über den Entwickler ihre Applikationen einfacher den Windows-Usern anbieten können.




iPhone 4 kann jetzt Vorbestellt werden

Das neue iPhone 4, das in Deutschland erneut exklusiv über T-Mobile vertrieben wird, kann ab sofort vorbestellt werden. Die Telekom gab jetzt auch Preise und Tarife für Apples neues Touchscreen-Handy bekannt. Bei den Tarifen ändert sich so gut wie nichts, nur dass die Zuzahlung für das neue iPhone 4 etwas höher ausfällt.

Bei Abschluss des Complete 120-Tarifes für das kleine iPhone 4 mit 16 GB muss man immmer noch 149,95 Euro zuzahlen. Für die 32 GB-Variante sogar noch 249,95 Euro. Für den Tarif werden monatlich nochmals 49,95 Euro fällig. Dafür gibt es WLAN, HSDPA-Nutzung und 120 Inklusivminuten, sowie 40 SMS und 5 MMS. Im günstigsten Fall, also bei Nichtüberschreitung aller Inklusivleistungen fallen so über einen 2-Jahreszeitraum Kosten in Höhe von knapp 1348,75 Euro für die 16GB-Version und 1448,75 Euro für die 32GB-Variante des iPhones an.

Die ersten iPhone 4 Handys werden voraussichtlich am 24. Juni geliefert. Vorerst wird allerdings nur die schwarze Variante verfügbar sein.



Microsofts Antwort auf das iPhone kommt jetzt doch - mit " Kin "

Bild: Microsoft Kin

Microsofts Antwort auf das iPhone kommt jetzt doch und soll „Kin“ heißen. Mit zwei Handymodellen will Microsoft nun den jungen Smartphone-Markt erobern. Dazu setzt man auf den Charme der immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke, Videos und Musiktausch.

Dabei scheint man jetzt von Apple so einiges gelernt zu haben. Ein besserer Produktname, elegantere Verpackung und coole Läden. Unter dem Motto "Es ist Zeit zu teilen" lud Microsoft US-Journalisten zu einer Pressekonferenz nach Las Vegas. Hier wurde es dann verkündet, Microsoft steigt nun doch in den Handymarkt ein.

Robbie Bach, Chef der Entertainment-Sparte, präsentierte die Kin-Serie. Um herauszufinden, was die junge Generation so bewegt, wandte sich Microsoft an Jugendliche. Herausgekommen ist Kin, was soviel bedeutet wie "Freundschaft, Kumpel".

Abgerundet, großer Bildschirm, Knubbeltastatur, viel Bild und wenig Textinformation am Schirm. So sehen die coolen Handys für Jungendliche aus, wie das Kin One und Kin Two.

Das Gehäuse der Sliderhandys besteht hauptsächlich aus einem abgerundeten Touchscreen, der Multitouch unterstützt. Neben einer Kamera besitzt das Handy WLAN, Bluetooth, 3G und ein GPS-Modul. Während man das Kin One nach oben öffnet, wird das Kin Two zur Seite geöffnet, um die Tastaturen freizugeben. Als Software steht natürlich das Windows-Mobile-7 zur Verfügung.

Beide Geräte werden wohl ab Mai in den USA erhältlich sein. Preise wurden noch nicht genannt.


iPad Konkurrent von HP soll im Sommer kommen

HP will seinen auf der CES im Januar erstmals gezeigten Tablet-Computer HP Slate noch in diesem Sommer auf den Markt bringen.

Wie berichtet wird, soll das HP Slate mit dem Betriebssystem Windows 7 ausgestattet sein. Weiter soll der Slate mit einem 1,6 GHz schnellen Atom-Prozessor von Intel arbeiten und einen 8,9 Zoll großen Bildschirm mit 1024 mal 600 Pixeln Auflösung haben. Die Nutzeroberfläche ist speziell für berührungsempfindliche Displays optimiert und ergänzt so das Betriebssystem Windows 7. Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine integrierte VGA-Webcam und 3-Megapixel-Webcam.

Als Arbeitsspeicher stehen 1 GB DDR2-RAM zur Verfügung. Der Festspeicher des Slate soll eine SSD sein, die wahlweise eine Kapazität von 32 oder 64 GB hat. Mit SD-Karten soll sich das Speichervermögen noch erweitern lassen. Das Gewicht des Tablet-PCs soll ca. 670 Gramm betragen. Ebenso hat man neben einem Dock-Connector auch ein USB-Port und ein SDHC-Slot eingebaut. Zusätzlich verfügt das Slate über einen SIM-Karten-Slot für ein optionales 3G-Modem.

Die Batterie soll jedoch nur für fünf Stunden Energie haben, was wohl der größte Schwachpunkt des HP Slate zu sein scheint.


Defined tags for this entry: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Viel Smartphone für wenig Geld - GM750 von LG

 

Bild: LG GM750

Microsoft hat ja erst vor kurzer Zeit die neueste Version seines Handy-Betriebs- systems Windows Phone vorgestellt (auch als Windows Mobile 6.5 bekannt). Ein weiteres Smartphone das mit dieser Software auf Kundenfang geht ist das GM750 von LG. Das Smartphone fällt zunächst mal durch gute Ausstattung zu einem günstigen Preis auf. Leider muss man sagen, dass man dem Gerät den günstigen Kaufpreis auch hier und da ansieht. Das fängt schon mal bei der Tatsache an, dass der externe Stylus im Gehäuse keinen Platz mehr hat. Der muss schon mal separat seinen Platz in den Taschen oder am Schlüsselbund der Anwender suchen. Wer will kann ihn auch per integrierter Kordel ans Gehäuse hängen. Eigentlich bleibt da nur die Frage wann man ihn verliert. Aber nun erst mal zum Smartphone:

Das ca. 110 x 57 x 13 Millimeter große Handy kommt mit einem 3-Zoll-Touchscreen mit 240 x 400 Pixel daher und bietet neben WLAN, Bluetooth und UMTS vieles für relativ wenig Geld. Das ist für ein Smartphone in dieser Preisklasse sehr ordentlich. Das LG GM750 besitzt eine zweite Kamera auf der Vorderseite, die für die Videotelephonie gedacht ist. Gesteuert wird das Handy über die bekannte S-Class 3D-Bedienoberfläche. Unterhalb des Displays sitzen zwei Soft-Touch-Tasten mit den üblichen Telefonhörer-Symbolen. Hier hat LG das haptische Feedback per Vibration erstklassig integriert. Sofort hat man das Gefühl es wären mechanische Tasten. Zwischen den beiden Tasten gibt es einen mechanischen "OK-Knopf", der auch gleichzeitig als kleines Touchpad fungiert. Ansonsten kann man zur Ergonomie nur sagen, dass das LG GM750 gut in der Hand liegt und gut in die Hosentaschen passt. Sogar besser als das iPhone, denn es ist wesentlich kleiner.

Von der Ausstattung kann man beim GM750 wie schon gesagt nicht meckern. 5-Megapixel-Kamera, MicroUSB-Anschluss, microSD-Speicherkartenslot, Quad-Band-GSM, UMTS, HSDPA, WLAN, Bluetooth uvm. machen das GM750 zu einem Allround-Talent. Mit dem integrierten GPS-Empfänger und der Kombination mit beispielsweise dem kostenlosen Google Maps oder einer Navilösung hilft es dir unterwegs bei der Orientierung oder leitet dich durch den Großstadtdschungel. Software-Seitig kann das GM750 durch das Windows Mobile 6.5 durchaus überzeugen. Mobile Office-Programme sind hier vorinstalliert, selbstverständlich auch Media Player und Messenger sowie kleine Tools wie Notizen und Taschenrechner. An den Spielen hat man etwas gespart, aber der Marketplace von Windows wird hier genügend Angebote haben um auch die Spieler zufrieden zu stellen.

Die schon erwähnte 5-Megapixel-Kamera macht einen sehr guten Eindruck. Positiv überrascht vor allem das die geschossenen Bilder selbst bei dunkleren Umgebungen noch ordentlich gut aussehen. Das scheint aber auf der anderen Seite auch durchaus notwendig. Denn eine Foto-LED oder gar einen Xenon-Blitz sucht man am LG GM750 vergeblich.

Fazit

Die Manchmal etwas ruckeligen und verspielten Menüs, ein externer Stylus und die fehlende Klinkenbuchse stehen klar auf der Negativseite des GM750. Da gibt es heutzutage schon einen anderen Standart auf dem Markt. Doch durch die Positiven Eigenschaften macht das GM750 viel an verlorenen Punkten wieder gut. So ist das kleine Touchpad in der OK-Taste, das die Bedienung im Browser verbessert, ein wirklich hervorragendes Feature. Auch die gute Kamera sticht hervor. Unterm Strich gibt es hier eben sehr viel Smartphone für wenig Geld. Wer auf der Suche nach einem günstigen Touchscreen-Smartphone ist, sollte sich das GM750 auf jeden Fall mal näher ansehen. Das GM750 von LG ist ein gut ausgestattetes Smartphone zu einem günstigen Preis.

Weitere Infos zum GM750 gibt direkt unter www.lg.de



Apple iPad ist da!

Bild: Apple iPad
"Wir nennen ihn iPad" - mit diesen Worten hat Apple-Chef Steve Jobs den neuartigen Computer vorgestellt, der als iPad bezeichnet wird und die Lücke zwischen Handy und Laptop schließen soll. Im Gegensatz zu Laptops verfügt der "Tafel-Computer" nicht über eine normale Hardware-Tastatur. Das Gerät hat einen 9,7 Zoll großen Touchscreen - das entspricht etwa den kleinen Netbooks. "Es ist viel besser als ein Laptop und viel besser als ein Handy", beschrieb Jobs bei der Präsentation in San Francisco den 1,3 Zentimeter dicken und 680 Gramm schweren Tablet-Computer. Ähnlich wie beim iPhone von Apple passt sich die Bildschirmdarstellung daran an, wie das Gerät gerade gehalten wird. 

Der iPad unterstützt alle Anwendungen für das iPhone, "Apps" genannt. Über den Apple-Onlinestore werden inzwischen über 140.000 "Apps" angeboten. Der iPad hat einen integrierten Web-Browser und kann E-Mail, Fernsehen und Video sowie das Lesen von digitalen Büchern, den E-Books. Auch Computerspiele sind damit möglich, auch wenn das nicht der Hauptzweck sein soll.

Der flache Computer wird von einem neuen Prozessor mit einer Taktrate von einem Gigahertz betrieben. Die Daten werden auf einem Flash-Speicher - ähnlich der Speichertechnik eines USB-Sticks abgelegt, der je nach Modell einen Umfang von 16 bis 64 Gigabyte hat. Als Verbindungstechniken stehen WLAN und Bluetooth zur Verfügung. Der Einstiegspreis soll bei 499 Dollar liegen.

"Wir haben ein magisches und revolutionäres Gerät entwickelt, das wir zu einem unglaublichen Preis anbieten können", so Jobs. Mit Preisen bis zu 1000 Dollar war zuvor gerechnet worden. Nun wird die billigste Variante in den USA aber schon ab 499 Dollar verkauft. Die teuerste iPad-Version mit einem UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. 


Defined tags for this entry: , , , , , , , , , , ,

Neues Nokia Handy kommt mit Musik-Flatrate

Das neue 5235 vom finnischen Handyhersteller Nokia kommt Anfang nächsten Jahres als neues Touchscreen-Handy aus der "Comes-with-Music"-Serie. Man hat mit dem Handy ein Jahr lang kostenlosen, unlimitierten Zugriff auf die ca. 6 Millionen Songs des Nokia Music Stores. Die Songs liegen im gängigen WMA-Format vor und sind meistens mit 192 kBit enkodiert. Alle Songs, die innerhalb des ersten Jahres heruntergeladenen werden, lassen sich auch nach Ablauf der Flatrate weiterhin nutzen.

Das Nokia 5235 bietet ein 3,2-Zoll-Touchscreen und eine Auflösung von 640 x 360 Pixeln. Als Betriebssystem kommt Symbian S60 Touch zum Einsatz. Laut Nokia liegt die Standby-Zeit bei bis zu 18 Tagen, bei Gesprächen  soll der Akku bis zu sieben Stunden lang halten. Bei reiner Musikwiedergabe soll eine Akkuladung auch noch gute 33 Stunden durchhalten.

Der interne Speicher des HSDPA-fähigen Nokia 5235 lässt sich mit einer Micro-SD-Karte auf maximal 16 Gigabyte erweitern. Kopfhörer können über die 3,5-mm-Klinkenbuchse angeschlossen werden.

Das Nokia 5235 soll im ersten Quartal 2010 in den Handel kommen.


Defined tags for this entry: , , , , , , , , , , , ,