3D-Drucker auf der IFA: Euphorie und Hype schon wieder verflogen?

IFA 2014 in Berlin

 

 

Es ist noch nicht allzu lange her, da waren sie in aller Munde und wurden als neue Meilensteine der Branche angepriesen, die fantastischen 3D-Drucker. Doch was ist eigentlich aus ihnen geworden? Sind sie mittlerweile auf dem Markt etabliert und Kundentauglich? Auch auf der IFA 2014 gibt es wieder einige Hersteller die mit ihren neuesten 3D-Druckern die Fachwelt und Kunden begeistern wollen.

Preislich scheinen die Geräte ja schon zu fallen, doch bleibt die Frage ob und für wen sich die Geräte eigentlich lohnen. Auf der aktuellen IFA 2014 in Berlin scheinen sie jedenfalls augenscheinlich nur eine Randerscheinung zu sein. Hersteller wie beispielsweise 3D Systems bieten dennoch eine Auswahl an neuen Modellen an. Dabei handelt es sich um die auch schon auf der International Consumer Electronics Show (CES), eine der weltweit größten Fach-Messen für Unterhaltungselektronik, vorgestellten 3D-Drucker Cube 3 und CubePro Trio.

Die aus Taiwan kommenden Geräte von Hersteller XYZ Printing kommen mit neuen Produkten aus der Da Vinci-Serie. Die überarbeiteten Drucker Da Vinci 1.1 und 2.1 können jetzt auch drahtlos per WLAN drucken und haben einen Touchscreen. Das Einstiegsmodell Da Vinci 1.0 AiO besitzt sogar einen eingebauten 3D-Scanner. Alle Geräte sollen zu einem Preis unter 1000,- Euro zu haben sein. Andere Hersteller und Zulieferer bieten auf der IFA hingegen nur Zubehör und Verbrauchsmaterial wie zum 3D-Drucken benötigte Kunststoffe an.

Wie die IFA in diesem Jahr zeigt, sind die 3D-Drucker wohl doch noch längst nicht Massentauglich. Es sind momentan wohl doch eher ausschließlich Geräte für kleinere Marktzweige, für die eine Anschaffung  wirklich nötig und erforderlich ist.

Doch die 3D-Drucker wären nicht die ersten Geräte und Produkte, die auf der IFA ein paar Jahre zu früh gezeigt wurden. Schon früher wurden Geräte präsentiert, die erst viele Jahre später den wirklichen Durchbruch schafften. Sollten dann noch die Anschaffungskosten geringer werden und die Geräte zudem auch etwas bedienerfreundlicher werden, kann in einigen Jahren der Siegeszug vielleicht doch noch starten. Wir sind gespannt und halten auch in Zukunft ein Auge auf die 3D-Drucker-Branche auf den kommenden Funkausstellungen.

 

 

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