Audi e-tron-Prototyp – Die Zukunft der SUV´s eingeläutet #etron

Elektromobilität ist erwachsen geworden

Da war es also soweit, der deutsche Automobilhersteller Audi hat auf dem Autosalon Genf den Prototypen seines ersten rein elektrisch angetriebenen Modells enthüllt. Es handelt sich dabei um ein durchaus sportlichen SUV, der zudem Raum und Komfort eines typischen Oberklasse-Automobils liefert und sogar mit einer alltagstauglichen Reichweite punkten kann.

Ende 2018 soll die Serienversion des Audi e-tron-Prototypen auf dem europäischen Markt zu haben sein. Es dauert also noch etwas bis der elektrisch angetriebene SUV von Audi beim Händler steht, bis dahin ist man aber weiter fleißig und legt mit dem Prototypen des sportlichen Elektro-SUV in seiner ganz speziellen Tarnung weitere Testkilometer unter extremsten Bedingungen wie großer Hitze oder Kälte zurück. Alleine diese speziellen Design-Tarnung ist schon ein echter Hingucker und elektrisiert einen buchstäblich.

Mit der Einführung des ersten rein elektrisch angetriebenen Audi möchte man schon jetzt einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des Unternehmens setzen. Darüber hinaus glänzt der neue SUV mit Aerodynamik, gewohntem Raumangebot plus entsprechendem Komfort sowie elegantem Design, wie man ihn auch schon aus den anderen Oberklasse-Modellen von Audi kennt.

Durch den modernen rein elektrischen Antrieb gepaart mit einem komfortablen wie hochwertigem Interieur schafft der Audi e-tron-Prototyp ein neues Empfinden von Mobilität. Ein minimal hörbares Surren des E-Antriebes und vielleicht noch das Abrollgeräusch der Reifen, andere störende Fahrgeräusche wie zum Beispiel Windgeräusche bei hohen Geschwindigkeiten hört man in dem Audi e-tron-Prototypen nicht. Die Karosserie ist in allen Bereichen, in denen sie störenden Schall übertragen könnte, speziell gedämmt und abgedichtet.

Passagiere können sich so in jeder Situation währen der Fahrt entspannt miteinander unterhalten. Ist man alleine unterwegs, kann man während der Fahrt entweder die völlige Ruhe genießen oder seinen Ohren das spezielle 3D Premium Sound System von Bang & Olufsen mit insgesamt 16 Lautsprechern und einem Verstärker mit 705 Watt Leistung gönnen.

Doch auch weitere Details finden sich im Inneren des elektrisch angetriebenen Audi SUV wieder. So ist auch die neue, digitale Bedien- und Anzeigekonsole sehr komfortabel gestaltet und vermittelt nicht zuletzt durch die virtuellen Außenspiegel einen modernen und gleichzeitig eleganten Look. Das serienmäßige Audi virtual cockpit besteht aus einem schlanken Display, das augenscheinlich frei im Raum steht. Was man hier noch für von Audi normales Interieur halten kann, steigert sich dann aber mit den bereits erwähnten optionalen, virtuellen Außenspiegeln zum absoluten Highlight in der gesamten Automobilbranche. Sie bilden in der Tat eine Fahrzeug-Digitalisierung in neuester Form.

Die virtuellen Außenspiegel sind in diesem Fall flache Träger, in die eine kleine Kamera integriert ist. Das Bild dieser Kameras wird digital aufbereitet und erscheint dann auf kontraststarken 7-Zoll-OLED-Displays im Interieur. Zusätzlich lässt sich beispielsweise das Sichtfeld einstellen, der Bildausschnitt verschieben oder man kann das Bild ein- und auszoomen. Das alles erfolgt ganz einfach per Touch. Wer möchte kann hier über das Audi MMI-System (Audi Multi Media Interface) sogar auf drei verschiedene voreingestellte Ansichten für verschiedenste Situationen zurückgreifen. Spezielle Einstellungen für die Autobahn, für das Abbiegen und das Parken können gewählt werden. So ist man auch hier ein ganzes Stück moderner unterwegs und kann sich dank Audi viele praktische Vorteile in puncto Komfort und Sicherheit sichern.

Schnell wird klar, dass das neue Interieur des Oberklasse-SUV von Audi insgesamt deutlich auf den Fahrer ausgerichtet ist. Egal ob in edlem Leder Valcona oder dunkel gebürstetes Aluminium in sportlicher Optik, die Materialien sind in jeder Ausstattungslinie sorgsam aufeinander abgestimmt. Optional erhältliche leuchtende Kontrastnähte oder ein Kontur-/Ambiente-Lichtpaket, welches die Flächen und die elementaren Linien des Interieurs präzise nachilluminiert, lassen einen wohl schnell vergessen das man eigentlich in einem Auto sitzt. Auch die Konsole des Mitteltunnels, die auf offenen Seitenwänden ruht, erfüllt in dem Elektro-SUV allerhöchste Qualitätsansprüche. Die Handauflage mit dem integrierten Fahrstufenschalter jedenfalls scheint regelrecht in der Mitte zu schweben.

The Audi e-tron prototype in Copenhagen

Wer jetzt denkt das solch ein komfortabler Oberklassen-SUV mit E-Antrieb mit einer Aufladung nicht weit kommt oder aber eine gefühlte Ewigkeit für eine komplette Aufladung benötigt, der hat sich schlicht getäuscht. Auch hier hat Audi weit voraus gedacht und dem SUV einen entsprechend großen Lithium-Ionen-Akku verpasst. Mit diesem Akku ist man in der komfortablen Position mit einer einzigen Aufladung mehr als 400 Kilometer Reichweite zu erreichen (erreichter Wert im realitätsnahen WLTP-Prüfverfahren). Helfen tut dabei natürliche auch der für einen SUV geringe Luftwiderstand des e-tron. Mit vielen weiteren aerodynamischen Optimierungen wie beispielsweise die aerodynamisch gestalteten Reifenflanken oder die virtuellen Außenspiegel hat Audi dafür gesorgt, dass der Fahrwiderstand so gering wie möglich bleibt.

Darüber hinaus ist die Serienversion des Audi e-tron-Prototypen das erste Auto im Markt, dass man über eine sogenannte Schnellladesäule (High-Power-Charging-Stations) mit bis zu 150 kW aufladen kann. So ist der Lithium-Ionen-Akku des Audi e-tron-Prototypen in weniger als einer halben Stunde aufgeladen und bereit für die nächste Tour. Bis Ende 2018 soll es in Europa nahezu 200 dieser High-Power-Charging (HPC)-Stationen mit jeweils sechs Ladepunkten geben. Steht diese nicht zur Verfügung, lässt sich der e-tron natürlich auch entweder über eine der aktuell über 65.000 öffentlichen AC-Säulen mit 11- oder 22kW aufladen.

Auch das Aufladen Zuhause ist kein Problem. Das serienmäßige, mobile Ladesystem lässt sich hier auf zwei unterschiedliche Arten nutzen: entweder an einer gewöhnlichen 230 Volt-Haushaltssteckdose mit einer Ladeleistung von bis zu 2,3 kW oder aber an einer 400 Volt-Drehstromsteckdose mit bis zu 11 kW Leistung. Diese muss zwar in der Regel durch einen Elektriker nachgerüstet werden, dafür kann man seinen Audi e-tron dann aber in der Nacht in etwa achteinhalb Stunden wieder voll aufladen.

Das ganze ist über die myAudi-App zu bedienen und zu kontrollieren. Punkte wie eine Vorklimatisierung des Elektro-SUV oder einfache Lade- und Fahrdaten anzeigen lassen sind hier nur einige der vielen Features die sich über die App realisieren lassen. Auch kann man so individuelle Ladezeiten zu kostengünstigen Zeiten programmieren, um den eigenen Hausanschluss gerade Tagsüber nicht zu überlasten.

In der Serienversion des Audi e-tron-Prototypen wird man mehr als modern und zukunftsorientiert reisen. Das Raum und-Platzangebot ist überragend und bietet reichlich Platz für bis zu fünf Personen inkl. Gepäck. Hier trumpft der Oberklasse-SUV gerade bei den Punkten Kniefreiheit in der zweiten Sitzreihe, Kopffreiheit vorn wie hinten auf und auch im Fond sorgt ein flaches Plateau statt eines Mitteltunnels für zusätzlichen Freiraum. Neben dem großzügigen Platzangebot sorgt auch die herrliche Ruhe durch den Elektroantrieb dabei für Entspannung beim Fahren.

The Audi e-tron prototype in Copenhagen
The interior of the Audi e-tron prototype

Weitere Informationen findet ihr unter www.audi.de | Fotos © Audi AG