Werbung | Dank IBM – Winzige Atome werden zu Filmstars

Ihr dachtet mit Atomen kann man nicht spielen? Weit gefehlt. IBM hat es sogar geschafft mit Atomen einen Film zu drehen. Ja, ihr habt richtig gelesen. IBM hat den kleinsten Animationsfilm der Welt auf molekularer Ebene geschaffen, der auf winzigster Ebene eine kleine Geschichte erzählt. Der Film wurde aus fast 250 Einzelbildern "gedreht" und handelt von einem Jungen der mit einem Ball spielt.

Gezeigt werden in jedem Bild bestimmte Atome, die mit Hilfe eines speziellen Mikroskops animiert wurden und somit einen kleine Geschichte zeigen. Man wird dabei irgendwie an frühere Videospiele erinnert. Ein kleines Männchen dass mit einem Ball (Atom) herum spielt. Kaum zu glauben dass man sich bei diesem kleinen Film eigentlich Einzelaufnahmen von Atomen anschaut.

Eine spezielle Spitze des Mikroskops nähert sich bis auf einen Nanometer der Oberfläche und zieht dann die gewünschten Atome oder Moleküle für die Aufnahmen an. Werden die Atome dann angezogen wird ein Bild gemacht und die nächste Einstellung gemacht. Die knapp 250 Aufnahmen aneinander gereiht, schon ist der kleinste Film der Welt im Stopp-Motion-Verfahren fertig.

Warum das ganze? Ihr fragt nach dem Sinn? Die IBM-Forscher erhoffen sich
von ihren Versuchen und Forschungen mit Atomen beispielsweise mehr
deutlich mehr Speicherplatz auf der Größe heutiger Datenspeicher. Ein
kleines Bit soll aus nur zwölf Atomen zum Speichern von Informationen
reichen.

Heute sind es noch knapp eine Million Atome pro Bit. Ein
fingernagelgroßer Speicher könnte dann sämtliche bis heute gedrehten
Filme speichern. Eine wahnsinnige Überlegung die dank IBM vielleicht
eines Tages Wirklichkeit wird. Bis dahin schauen wir uns schon mal den
kleinsten Film der Welt an und freuen uns auf die nächsten Projekte.

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