Das Smart Home — Neue Chance für die Sicherheit?

Immer mehr Komponenten des Haushalts werden in diesen Tagen auf das Smart Home ausgerichtet. In Zukunft soll es möglich sein, mit der Vernetzung der verschiedenen Elemente für einen höheren Komfort der Bewohner zu sorgen. Bislang stellt sich die Frage, ob darüber hinaus eine höhere Sicherheit der eigenen vier Wände erreicht werden kann. Wir werfen einen Blick auf die Mechanismen, die uns in den kommenden Jahrzehnten absichern sollen.

Die eigene Steuerzentrale

Grundlegend für das Prinzip, welches dem Smart Home in den nächsten Jahren zugrunde liegen soll, ist die individuelle Steuerzentrale. Viele Elemente des Haushalts werden über das World Wide Web miteinander verbunden sein. Die gesammelten Daten laufen dann in einer Steuereinheit im Haus zusammen, um dem Bewohner den notwendigen Überblick über alle Prozesse zu geben.

In Zukunft könnte diese Zentrale die Funktion einer modernen Alarmanlage übernehmen. Schon heute sind die Geräte dafür ausgerichtet, rund um die Uhr den aktuellen Status übermitteln zu können. Nähert sich etwa ein potenzieller Einbrecher dem Haus, so wäre es durch die Technik im Smart Home möglich, dies dem Bewohner zu melden und alle notwendigen Gegenmaßnahmen in die Wege zu leiten. In den meisten Eigenheimen ist dies aktuell noch nicht gegeben, was einen wesentlichen Fortschritt auf dem Gebiet des Einbruchsschutzes andeutet, wie er bislang noch nicht eingefahren werden konnte.

Klassischer Schutz bleibt bedeutsam

Experten machen aufmerksam, dass es weiterhin notwendig sein wird, sich auch um den klassischen Schutz zu kümmern. Viele Hausbesitzer verzichten aufgrund der vermeintlich hohen Kosten darauf, ihr Wohneigentum abzusichern. Dabei mangelt es in diesen Tagen nicht an Möglichkeiten, um für ein höheres Maß an Sicherheit zu sorgen. Bereits eine Verriegelung der Fenster und Türen kann etwa einen wesentlichen Teil zum Schutz beitragen. Dadurch verlängert sich die Zeitspanne, die ein Täter benötigt, um in das Haus zu gelangen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser für die Flucht entscheidet.

Gleichsam ist es von Bedeutung, die Maßnahmen an die individuellen Voraussetzungen anzugleichen. Nur dann ist ein effizienter Einsatz der finanziellen Mittel möglich. Wer selbst nicht darüber informiert ist, welche Schwachpunkte als erstes ausgeglichen werden sollten, der kann sich auch von den Experten unter notprofi.de beraten lassen.

Stetige Warnmeldungen

Die größte Gefahr eines Einbruchs besteht in der eigenen Abwesenheit. Geübte Täter erkennen schnell, welche Häuser verlassen scheinen. Aufgrund der niedrigen Wahrscheinlichkeit, bei der Tat ertappt zu werden, entscheiden sie sich zunächst dort für einen Einbruch. Der große Vorteil des Smart Homes besteht darin, den Eigentümer nicht nur dann über verdächtige Aktivitäten in Kenntnis zu setzen, wenn sich dieser zuhause befindet. Stattdessen wird es auch über das Smartphone oder Tablet möglich sein, Meldungen zu empfangen. Diese können dann binnen weniger Sekunden über die ganze bekannte Welt versendet werden.

Dieser mobile Zugriff ermöglicht auch die Chance, Maßnahmen der Prävention in die Wege zu leiten. So ist es etwa mit einem Tippen auf dem Smartphone möglich, die Beschattung des Hauses zu ändern oder die Lichter ein- und auszuschalten. Für die Täter wird es auf diese Weise schwerer, ein verlassenes Haus als solches zu erkennen. Die Attraktivität des Objekts sinkt damit in ihren Augen deutlich.

Die Chance der Alarmierung

Bereits seit Jahren wird darüber diskutiert, auf welche Art das Smart Home vor der Gefahr des Einbruchs geschützt werden könnte. Einerseits ist es möglich, den Kontakt mit Fenstern registrieren zu lassen. Sobald ein unbekanntes Objekt in Berührung mit den Fensterfronten kommt, wird auf diese Weise ein Alarm ausgelöst. Die technischen Grundlagen dieser Alarmierung sind längst geschaffen worden, weshalb generell von einer sehr realistischen Lösung der Zukunft gesprochen wird.

Ein ganz anderes Gebiet der Schutzmaßnahmen verlagert sich zudem in den digitalen Bereich. Firewall, Zugriffsrechte und Verschlüsselungen sind notwendig, um sich den Angriffen von Hackern zur Wehr setzen zu können. Einbrecher werden verstärkt die digitalen Komponenten des Hauses als Angriffsfläche wahrnehmen, um sich auf diese Weise Zutritt zum Gebäude zu verschaffen. Hier ist eine konsequente Absicherung ebenfalls notwendig, um das Risiko einer Tat zu reduzieren. Die führenden Unternehmen der Branche arbeiten längst daran, mögliche Sicherheitslücken zu schließen und den Schutz des Systems auf ein noch höheres Niveau zu bringen, als dies bislang der Fall ist.

Die Sicherheit als hoher Standard

In aktuellen Umfragen wird deutlich, dass viele Menschen die Sicherheit als eine der großen Vorzüge im Smart Home erkennen. Darüber hinaus ist es ihnen wichtig, mithilfe der modernen Technik zu einem effizienten Einsatz der energetischen Ressourcen zu finden. Moderne Heizsysteme sollen etwa in Zukunft die Chance bieten, die eigenen vier Wände besonders schonend und günstig auf die ersehnte Temperatur zu bringen. Dass dabei nicht nur ökologische Faktoren bedient werden, liegt auf der Hand. Weiterhin stehen wirtschaftliche Interessen dahinter. Die hohen Kosten, die für den erstmaligen Kauf der Technik akzeptiert werden, können sich so im Laufe der Jahre amortisieren.

Gleichsam wird der Komfort im Smart Home eine wichtige Rolle spielen. Dies beginnt bereits mit den kleinen Aktivitäten des Alltags, die sich auf völlig neue Weise erleben lassen. So wird es zum Beispiel möglich sein, das Licht im Raum allein mithilfe der Sprachsteuerung zu aktivieren. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, den wöchentlichen Einkauf zu automatisieren und mithilfe der zur Verfügung stehenden Technik stets den Überblick über das Vorratslager zu behalten. Auch diese Aspekte werden künftig eine Rolle spielen, wenn es darum geht, das Smart Home zu einer weit verbreiteten Technologie zu machen und den Haushalt der Zukunft auf dieser Basis aufzubauen.