Werbung | Die 10 besten Hits von Donna Summer

Donna Summer wurde am 31.12.1948 in Boston, Massachusetts, geboren. Sie prägte die Disco-Ära der 70er und 80er Jahre nachhaltig mit.

Als Kind strenggläubiger Eltern war die spätere „First Lady of Love“ jahrelang in einem Gospelchor aktiv, bis sie schließlich in den späten 60er Jahren bei diversen Musicalproduktionen in Deutschland mitwirkte. Ihren bürgerlichen Namen, LaDonna Andrea Gaines, legte sie bereits damals ab und trat zunächst unter dem Künstlernamen Gayn Pierre auf.

1972 heiratete sie den österreichischen Schauspieler Helmut Sommer, dessen anglisierter Nachname sie zu „Donna Summer“ machte. In Zusammenarbeit mit Giorgio Moroder, Harold Faltermeyer, Keith Forsey und Jürgen Koeppers erreichte ihr damals ultramoderner Eurodisco-Sound Perfektion. 1975 erlangte Donna Summer Weltruhm durch den oft als anstößig bezeichneten Song „Love to Love you, Baby“, für den sie knapp 17 Minuten lang lustvoll ins Mikrofon stöhnte. Einen Grammy erhielt sie 1978 für den Song „Let’s dance“.
Donna Summer avancierte zu einer musikalischen Erotik-Diva. Trotz Anfeindungen, welche ihre Plattenfirma „Casablanca Records“ über sich ergehen lassen musste, erreichte das umstrittene Album „Bad Girls“ Platz 1 der „Billboard Top 100“. „Hot Stuff“ brachte der Disco-Queen einen Grammy für die "Best Female Rock Vocal Performance" ein.

Dennoch wuchs der Wunsch nach einem Imagewechsel, den man versuchte, mit
gehobenem Liedgut zu erreichen, was jedoch von wenig Erfolg gekrönt
war. Erst die Rückkehr zu altbewährtem Disco-Sound konnte wieder
überzeugen.

Songautor Bruce Sudano wurde 1980 ihr zweiter Ehemann. Zunehmende
moralisierende und antihomosexuelle Äußerungen kratzten am Ruf der
ehemaligen Discodiva, die zuvor der Topstar der Gayszene schlechthin
gewesen war. Grammys gab es zwar für Gospelplatten, ihre Pop-LPs
verkauften sich jedoch schleppend. Mit dem Produzententeam
Stock/Aitken/Waterman erreichte sie 1989 nochmals die Tops Ten in den
USA und in den UK-Charts.

1992 wurde sie mit einem Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“ geehrt.
Erfolge feierte sie nicht nur als Sängerin, sondern auch als Malerin.
Donna Summer war Mutter von drei Töchtern und verstarb am 17. Mai 2012
an den Folgen ihrer Lungenkrebserkrankung im Alter von 63 Jahren.

Image by Wikipedia Harrywad


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