Die besten Reiseziele für Glücksspieler

Fast jeder hat sich schon einmal im Glücksspiel versucht und dabei wahrscheinlich mehr verloren als gewonnen. Trotzdem lässt der Reiz nicht nach. Mancherorts ist Glücksspiel wegen der hohen Suchtgefahr verboten. In anderen Ländern gibt es nur bestimmte Orte, an denen es erlaubt ist. Dort scharen sich dann die Glücksritter und hoffen auf das große Geld. Die Vernunft bleibt dabei allzu oft auf der Strecke. Manchen Völkern liegt das Spielen auch im Blut, beispielsweise den Chinesen. Sie zieht es vor allem nach Macau, denn in anderen Städten des Landes ist Glücksspiel nicht erlaubt.

Aber auch in Las Vegas, Monaco oder Atlantic City gibt es Casinos ohne Ende. Dort kann man von morgens bis abends Spaß haben, denn neben Spielautomaten und Roulettetischen gibt es dort auch Entertainment satt. Shows mit Menschen und Tieren sorgen dafür, dass der Besucherstrom nie abreißt und Touristen aus aller Welt in Scharen kommen.

Immer eine Reise wert: Casinos in Europa

Wer sein Glück auf die Probe stellen will, muss nicht weit reisen. Nun ist das Online Casino im Internet nur einen Klick entfernt, aber viel schöner ist das Spielen natürlich in einer anderen Stadt, in der man nicht nur ins Casino gehen kann. Paris bietet sich für eine solche Reise an. Zwar stehen hier nicht die großen Entertainment-Paläste mit hunderten von Spielautomaten, aber es gibt einige Casinos. Dazu gehören etwa das Cercle Haussman oder der traditionsreiche Aviation Club de France. Diese Orte werden auch gerne von den Einheimischen Besuch, denn sie dürfen im Internet nicht um zocken.

Neben Paris ist London eines der schönsten Reiseziele Europas und natürlich kann man auch hier dem Glücksspiel frönen. Allerdings ist der Eintritt nicht überall ohne Weiteres möglich, denn in exklusiven Casinos wie dem Ritz oder dem Crockfords Club sind beim Pokern hohe Einsätze von 10.000 Pfund und mehr fällig. Das kann sich nicht jeder leisten. Und wo wir schon bei Prunk und Dekadenz sind: Das bekannteste Casino Europas steht wahrscheinlich in Monte Carlo. Monacos Glanz und Gloria hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert, als hier die ersten Casinos entstanden. Wer in alte Zeiten eintauchen will, braucht allerdings das nötige Kleingeld – in Monte Carlo zu spielen ist nicht ganz billig.

Paris, London und Monte Carlo sind maximal zwei Flugstunden entfernt. Wem das nicht reicht, der findet in den USA mit Las Vegas und Atlantic City zwei der weltweit größten Glücksspiel-Städte. Die einige, Atlantic City, hat ihre besten Zeiten hinter sich. Am besten verbindet man den Besuch mit einer New-York-Reise, dann lohnt es sich definitiv. Atlantic City war früher bei Glücksspielern deswegen so beliebt, weil Zocken hier bereits 1976 legalisiert wurde und anderswo in den USA noch verboten war. Das hat sich inzwischen geändert und in der Umgebung von Atlantic City wächst die Konkurrenz. Zudem finden die Wahlen zur “Miss America” seit 2005 in Los Angeles statt, weswegen die Glücksspielumsätze in Atlantic City massiv eingebrochen sind.

Glücksspiel in der Wüste Nevadas

Klingt nicht so reizvoll? Dann lieber gleich nach Las Vegas. Hier im Bundesstaat Nevada sind die Glücksspiel-Umsätze am größten, denn es gibt auch noch Reno. Die Stadt gilt als “Biggest Little Town in the World”. Hier gibt es über 20 Casinos und bis zum Boom von Las Vegas zog es die Spieler vor allem dorthin. Doch inzwischen fahren die meisten Glücksritter tatsächlich nach Las Vegas – immerhin 40 Millionen pro Jahr. Die geben dort im Schnitt 1.000 US-Dollar aus – für Übernachtungen, Shows und natürlich an den Spielautomaten und Pokertischen der Casinos.

Macau im Aufwind – aber wie lange noch?

Wer jetzt denkt, das sei nicht zu toppen, der irrt. Die umsatzstärkste Glücksspielstadt der Welt ist nicht etwa Las Vegas, sondern Macau. Dabei handelt es sich um eine chinesische Sonderverwaltungszone. Doch auch hier drohen dunkle Wolken aufzuziehen, denn in den Nachbarländern werden in Zukunft ebenfalls Glücksspiel-Lizenzen vergeben. Die neue Konkurrenz wird Macau möglicherweise erhebliche Einbußen bescheren.

Foto: Henry_Wang / pixabay