Diese 5 Online-Bezahlmethoden solltest du kennen

Auch wenn viele Menschen immer noch Bargeld lieben, so wird sowohl das kontaktlose Bezahlen in Geschäften als auch das digitale Bezahlen immer alltäglicher. Schließlich wachsen auch die Mengen an im Internet bestellter Waren und Dienstleistungen, weshalb immer mehr Online-Bezahldienste aus dem Boden sprießen.

Einige Online-Bezahlmethoden haben sich nun schon seit vielen Jahren etabliert und werden von vielen Online-Shops, Online-Dienstleistern und Online-Casinos gerne genutzt. Häufig wird dabei mit verschiedenen Bezahlarten gearbeitet, damit es für die Kunden bequem ist. Und eine große Auswahl an Bezahlarten steht häufig auch für einen seriösen Anbieter. Besonders sichere Transaktionswege oder Bezahlarten mit weniger Angaben zu persönlichen Daten werden in manchen Branchen bevorzugt. Bei digitalen Spielbanken ist Seriosität beispielsweise sehr wichtig, damit Spieler sich wohl und sicher fühlen und zu den gängigsten Bezahlarten in vielen Online Casinos zählen Kreditkarte und Sofortüberweisung. Auch Giropay oder Klarna werden gerne genutzt und für Online-Shops und bei Online-Dienstleistern gilt dasselbe, wobei hier auch PayPal auch aufgrund seines verlässlichen Käuferschutzes häufig gewählt wird. Kunden wollen das Gefühl haben, dass sie ihr Geld auf sicherem Weg transferieren. Die Anbieter profitieren von dem Vertrauen und eventuellen Folgebestellungen, wenn sie vielfältige und sichere Bezahlmöglichkeiten anbieten.

5 Bezahlmethoden im Internet, die sich bewährt haben

  • PayPal

PayPal ist der führende Online-Bezahldienst und ist daher bei vielen Anbietern eine Standard-Bezahlmöglichkeit. PayPal gilt als sicher, auch wenn es schon zu Datenlecks gekommen ist. Der Bezahldienst bietet insbesondere Käufern einen zusätzlichen Schutz, nämlich, dass diese bei der Nichtlieferung von Waren oder anderen Problemen ihr Geld zurückfordern können. Für Geldempfänger wird eine kleine Gebühr fällig, über die PayPal sein Geld verdient. Ende 2020 gab es rund 380 Millionen genutzte PayPal-Kundenkonten weltweit. Seit 2021 kann bei einigen Händlern per PayPal sogar mit Kryptowährungen bezahlt werden. Das Unternehmen entwickelt sich stets weiter und steht schon lange für bequemes Bezahlen im Internet.

Diese 5 Online-Bezahlmethoden solltest du kennen
  • Klarna

Klarna ist ein Zahlungsanbieter aus Schweden und bietet Händlern an, ihre Zahlungsansprüche zu übernehmen und sich um die Abwicklung zu kümmern. Dabei können Kunden häufig zwischen Sofortüberweisung, Rechnung oder Ratenkauf wählen. Jede der Optionen wird über Klarna abgewickelt. Für Kunden ist besonders ein Kauf auf Rechnung über Klarna komfortabel, da sie ihre Rechnung dann erst nach Erhalt der Ware bezahlen müssen. Für die Händler bedeutet ein Kauf auf Rechnung das potenzielle Risiko eines Zahlungsausfalls, was aber Klarna kompensiert und den Händlern das Geld verspricht. Für Kunden ist eine Zahlung über Klarna kostenfrei.

  • Sofortüberweisung

Sofortüberweisung ist ein Zahlungssystem und bietet unabhängig der Bank die Möglichkeit für eine direkte Bezahlung an. Für den Händler bietet Sofortüberweisung eine Garantie, schließlich wird das Geld im Moment der Bezahlung vom Käufer auf das Konto des Händlers transferiert. Für den Kunden ist Sofortüberweisung jedoch nicht immer die beste Wahl, gerade bei Käufen im Internet kann das Geld weg sein, falls die Ware nicht ankommt. Dafür ist Sofortüberweisung im Gegensatz zu Giropay nicht daran gebunden, ob die eigene Bank daran teilnimmt. Bei Sofortüberweisung muss der Kunde seinen Online Banking-Login sowie seine TAN an ein Drittunternehmen geben, die Sofort GmbH, die mittlerweile zur Klarna-Gruppe gehört. Dies kann als ein Sicherheitsrisiko angesehen werden, da sensible Daten weitergegeben werden. Allerdings wird das Unternehmen von der Bafin reguliert, sodass es als sicher gilt.

  • Kreditkarte

Eine beliebte Bezahlmethode im Internet ist die Kreditkarte. Dabei werden die Kreditkartendaten angegeben und das Geld wird von der Karte eingezogen. Früher waren Kreditkartenzahlungen häufig noch mit Gebühren für die Käufer verbunden, doch das ist heutzutage nicht mehr der Fall. Der Vorteil für Kunden bei einer Onlinezahlung mit Kreditkarte ist, dass das Geld häufig erst einen Monat später von ihrem Konto abgebucht wird – je nachdem, was mit der Kreditkartenfirma vereinbart ist. Der Nachteil für den Händler bei Kreditkartenzahlungen sind Gebühren für die Zahlungen sowie der Umstand, dass es ebenfalls zu Zahlungsausfällen kommen kann, wenn eine Kreditkarte nicht gedeckt ist. Für den Kunden kann der Nachteil bei Zahlungen mit Kreditkarte sein, dass er seine gesamten Kreditkartendaten inklusive Prüfnummer übermitteln muss. Wer über eine unsichere Website einkauft, kann möglicherweise das Opfer von Hackern werden.

Diese 5 Online-Bezahlmethoden solltest du kennen
  • Giropay

Ebenfalls eine beliebte Bezahlmethode im Internet ist Giropay. Es handelt sich um ein Online-Bezahlverfahren und basiert auf dem Prinzip der Überweisung via Online-Banking. Für Käufer verspricht es eine sichere Bezahlung und für Verkäufer bedeutet es eine Garantie, ihr Geld zu erhalten, aufgrund einer sofortigen Zahlungsgarantie durch Giropay. 1.500 Banken und Sparkassen beteiligen sich an Giropay, das einer zweistelligen Millionenanzahl von Kunden in Deutschland zur Verfügung steht. Außerdem werden bei Giropay die Rechnungsdaten automatisch ausgefüllt, was wertvolle Zeit spart. Mit den Log-In-Daten des eigenen Bank-Accounts kann über Giropay bezahlt werden, sodass Kunden das Gefühl haben, sie würden gerade eine Online-Überweisung aus ihrem Bank-Account heraus tätigen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht Als Internetkäufer hat man häufig die Qual der Wahl, welche Bezahlmethode man nutzt. Letztlich gelten alle vorgestellten Varianten als ausreichend sicher, sodass kein Grund zur Angst besteht, dass Daten missbraucht werden. Bei unbekannten Zahlungsanbietern sollte vorher Recherche betrieben werden, bevor man sich für sie entscheidet. Schließlich ist beim Bezahlen im Internet Vorsicht besser als Nachsicht