Gibt es legale Wettanbieter ohne Steuer?

Die steuerliche Situation und Behandlung von Gewinnen bei Sportwetten

Bevor wir uns der Frage widmen können, ob es auch legale Wettanbieter ohne Steuer gibt, müssen wir uns kurz mit Grundlagen beschäftigen. Die meisten Leser werden vermutlich auch keine Ahnung davon haben, welche Möglichkeiten und Pflichten seitens der Besteuerung von Gewinnen bestehen. Die meisten Menschen werden vermutlich gar keine Schritte setzen und die Gewinne gar nicht in Ihrer Steuererklärung anführen. Bei der Beurteilung der Fragen rund um die Besteuerung von Wettgewinnen muss man sich zunächst einmal ganz allgemein die Sachlage ansehen. Es soll damit auch einleitend der Frage nachgegangen werden, wie die Gewinne aus Sportwetten steuerlich zu behandeln sind. Es ist klar, dass diese Frage nicht abschließend geklärt werden kann, da sich die Fragestellung immer nur ganz genau auf den jeweiligen Sachverhalt klären lässt. Dennoch soll hier auch ein kurzer Ansatz dargestellt werden, damit erste Lösungsansätze auch maßgeblich die Fragen des Lesers und der Leserin beantworten können. Ein weiterer Aspekt, der zu bewerten ist, ist die Frage nach dem jeweiligen Rechtskreis. Es ist nämlich nur insofern möglich, diese Fragen zu beantwortet, indem auch auf die Notwendigkeit abgestellt wird, sich entsprechend den nationalen Steuergesetzgebungen zu unterwerfen. Das deutsche Steuerrecht sieht hier zum Beispiel andere Bestimmungen als das österreichische oder die Schweizer Steuerrechte vor.

Zum Glück ist das Wetten auf sportliche Ereignisse in Deutschland legal. Damit ergibt sich auch eine grundlegend einfache Situation bei der Behandlung von solchen Sachverhalten. Dies muss deshalb erwähnt werden, weil dies auch nicht als Selbstverständlichkeit angesehen werden kann. Das wichtigste Beispiel dafür ist vermutlich die USA, wo das Wetten auf Sportevents nicht durchgehend in jedem Bundesstaat legal ist. Im Prinzip gibt es nur einen oder zwei Bundesstaaten, wo das Wetten auf Sportevents legalisiert wurde und damit auch nicht zum Problemfall für weitere gesetzliche Regelungen geworden ist. Man muss nämlich solche Sachverhalte immer in einem sehr komplexen Licht darstellen, um alle Dinge möglichst einfach zu betrachten. Wenn nämlich eine Tätigkeit illegal ist, dann ist sie aus Sicht des Steuerrechts natürlich auch als Einkommen zu bewerten. Zumindest ist dies in den meisten Jurisdiktionen der Fall, wo solche Anwendungsfälle zur klaren Dekadenz erwachsen sind. Wird aber hinsichtlich der Einkommensart ein anderes Gesetz gebrochen, dann kommt es auch zu entsprechenden Meldepflichten bei vielen unterschiedlichen Gesetzgebungsarten. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf steuerliche Angelegenheiten. Zwar ist die Person dann weiterhin steuerpflichtig, muss aber unter Umständen auch die Sanktionen auf Basis eines weiteren Gesetzes fürchten. Damit lässt sich auch ein weiteres Bild zeichnen, welches nicht ganz so positiv stimmig zeigen lässt. Positiv stimmen lässt es sich auch unter: https://www.fussball.com/wettanbieter-ohne-steuer/ & fussball.com

Wie lässt sich die Situation in Deutschland zusammenfassend darstellen?

Grundsätzlich ergeben sich die Probleme wie sie oben beschrieben worden sind, in Deutschland nicht. Dies ist schon alleine der Tatsache geschuldet, dass eben das Sportwetten in Deutschland nicht illegal ist und in allen Bundesländern erlaubt ist. Solche Sachverhalte wie sie eben oben beschrieben worden sind, ergeben sich dann aufgrund dieser Thematik auch in Deutschland nicht. Man ist in Deutschland dazu verpflichtet, die Einkünfte aus Wettgewinnen zu deklarieren. Es ist die Pflicht, jedes steuerpflichtigen Bürgers in Deutschland, solche Spielgewinne auch zu besteuern. Kommt man dieser Verpflichtung nicht nahe, dann winken dem Bürger Sanktionen. Auf welches Sanktionen hier einzugehen ist, würde in diesem Artikel viel zu weit gehen. Es ist aber im Sinne der allgemeinen Abgabe der Steuererklärung darauf einzugehen. Wenn Unklarheiten bestehen, dann ist dies am besten in einem Gespräch mit einem Steuerberater abzuklären. Er kann hier auch auf die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen eingehen und den Sachverhalt des Kunden im Einzelfall bewerten. Aber in der Regel ist davon auszugehen, dass die Gewinne bei Spielgewinnen zu versteuern sind. Da man hier aber keine Transparenz kennt, ist es auch für den Gesetzgeber sehr schwierig, solche Gewinne zu verfolgen. Dazu kommt auch, dass die meisten dieser Unternehmen auch nicht in Deutschland ansässig sind und aus diesem Grund auch nicht unbedingt mit der Datenpflege sehr hilfreich agieren. Selbst in konkreten Einzelfällen, wo die Behörden zusätzliche Informationen bei dem Spieleanbieter anfordern, kann es oft Monate dauern, bis die gewünschten Informationen beim Finanzamt in Deutschland einlagen. Es ist daher auch das Gebiet der Besteuerung von Spielgewinnen eines der heiß debatierten Themen in der Finanzwelt. Gerade weil aber ohnedies sehr viele Kunden Ihr Geld verlieren, anstatt es durch die Wetten zu vermehren, sieht der Gesetzgeber es auch etwas gelassener.

Die gesetzliche Grundlage in Deutschland

Grundsätzlich ergibt sich die Pflicht zur Versteuerung von Spielgewinnen aus dem § 2 Abs. 3 EstG. Man muss hier aber im Umkehrschluss denken, da die Spielgewinne nicht direkt in den Einkunfsarten des deutschen Steuergesetzes aufscheint. Grundsätzlich sind ja nur Tatbestände in Deutschland zu besteuern, die hier aufscheinen. Da es aber für viele Menschen dennoch nicht kar war und auch die entsprechende Judikatur mit Diskussionen und Urteilen gefüllt war, hat sich der Gesetzgeber auch zu einer Art Sondersteuer auf Wettgewinne entschlossen. Diese Steuer wurde vor sechs Jahren in Deutschland eingeführt und ist aber nicht im deutschen EstG geregelt, sondern man verweist in diesem Zusammenhang explizit auf das Rennwett- und Lotteriegesetz. Demnach beträgt die Steuer auf Wettgewinne fünf Prozent vom Bruttoeinsatz oder Bruttogewinn. Wenn man sich die Statistik diesbezüglich ansieht, dann sieht man schon anhand des Aufkommens, wie wichtig die Einführung der Steuer für den deutschen Markt war. Es soll bereits eine Milliarde an Steuergeld zum deutschen Fiskus geflossen sein. Um die einleitend gestellte Frage zu beantworten. In Deutschland sind also Spiel- und Wettgewinne steuerpflichtig. Damit hat man einer langen Diskussion ein Ende bereitet. Natürlich gibt es auch Detailfragen, auf die hier nicht eingegangen werden kann. Wenn Sie also einen speziellen Sachverhalt vorzuweisen haben, dann sollten Sie dies auch mit Ihrem Steuerberater besprechen.

Gibt es also legale Wettanbieter ohne Steuer?

Die Frage, die sich aufgrund der zuvor erläuterbaren Fragen nun ergibt ist jene, ob es auch legale Wettanbieter ohne Steuer in Deutschland gibt. Die Frage ist sehr komplex, weil die Anbieter in Drittstaaten reguliert werden und auch aus steuerlicher Sicht dort ansässig sind. Es ergibt sich daher aus diesen Beobachtungen, dass auch die entsprechende Einsichtnahme in Dokumente sehr häufig als beschwerlich erweist. Wer also zum Beispiel Spielgewinne nicht selbst angibt, der muss nicht unbedingt Konsequenzen befürchten. Die Frage ist also sehr zweischneidig zu beurteilen. Die meisten Anbieter operieren hier in Deutschland völlig legal und das, obwohl sie nicht unbedingt die Daten mit den Behörden austauschen. Die Pflicht zur Besteuerung der Spielgewinne liegt also auch weiterhin beim Kunden selbst. Praktisch alle Anbieter auf dem Markt agieren auch als legale Anbieter und sich auch aus deutscher Sicht als legale Anbieter zu sehen. Wer zum Beispiel sich nicht an die Regeln hält, braucht auch kaum mit Sanktionen zu rechnen, weil der Anbieter ohnedies in einem Drittstaat reguliert wird. Daher sind de facto alle Anbieter auch als legale Anbieter zu sehen. Die steuerliche Situation ist damit auch immer noch ein sehr komplexes Thema, welches zwar im Jahre 2012 mit der neuen gesetzlichen Regelung versuchte, ein Ende zu nehmen, es aber dennoch nicht geschafft hat. Dies liegt daran, weil die meisten dieser Unternehmen ganz einfach in einem Drittstaat beheimatet sind, aber dennoch als legale Wettanbieter in Deutschland agieren können. Man kann auch die Seiten nicht so einfach sperren, weil auch der Webhoster nicht in Deutschland ansässig ist. Dennoch ist das Internet eine offene Ressource, die von überall aus offen einsehbar ist. Wie sich das Problem lösen wird, bleibt abzuwarten.