Günstig reisen im Wohnmobil – Tipps für den knappen Geldbeutel

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Die Reise im eigenen Wohnmobil, während der wir nicht mehr an Ort und Zeit gebunden sind, liegt aktuell im Trend. Doch wer sich die Preise für neue Camper ansieht, fragt sich schnell, wie dies mit dem eigenen Budget zu vereinbaren sein soll. Dabei gibt es so manche günstige Alternative, die ebenfalls ein erholsames Reisen möglich macht. Wie genau dies gelingen kann, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Ein Wohnmobil leihen


Müssen wir den Camper immer gleich erwerben, mit dem wir in den Urlaub reisen möchten? Gerade für diejenigen, die bisher noch nicht mit dem Wohnmobil unterwegs waren, kann eine Leihe die richtige Option sein. Denn hier haben wir die Möglichkeit, uns erst einmal mit dieser Art des Reisens vertraut zu machen. Dabei wäre es nicht schlimm, wenn wir dieser Art der Unterkunft am Ende gar nicht so viel abgewinnen können. Schließlich lässt sich das Wohnmobil im Anschluss an die Reise zurückgeben.

Auf den Tag gerechnet ist ein geliehenes Wohnmobil nicht gerade günstig. Ein niedriger dreistelliger Betrag wird in der Regel pro Tag fällig. Doch nicht nur im Vergleich mit dem hohen Neupreis relativiert sich diese Ansicht. Zum anderen können vier bis fünf Personen mit dem Wohnmobil unterwegs sein, die ansonsten alle mit Übernachtungskosten in einem Hotel belegt wären.

Günstig reisen im Wohnmobil - Tipps für den knappen Geldbeutel

Urlaub mit dem Kastenwagen


Moderne Wohnmobile beweisen immer wieder, dass Camping auch eine sehr luxuriöse Angelegenheit sein kann. Nach oben hin gibt es beim Kauf kaum mehr eine Grenze. Wer die Anschaffung günstiger gestalten möchte, findet vor allem in Form der Kastenwägen eine passende Alternative. Sie haben den Vorteil, dass sie im Alltag sogleich die Funktion eines Autos annehmen können. Denn in vielen Modellen kann die eigentliche Campingausstattung einfach herausgenommen werden.

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Herstellern, die mit passenden Kastenwägen für den Campingplatz auf sich aufmerksam machen. VW ist schon längst nicht mehr der einzige Anbieter. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, der nutzt am besten eine der großen Messen, wie zum Beispiel die Caravan und Co in Norddeutschland. Weitere Infos sind auf dieser Seite zu finden.

Im Hinblick auf die Platzverhältnisse mag ein Kastenwagen so seine Einschränkungen haben. So sind wir zum Beispiel nicht dazu in der Lage, im Wagen bequem zu stehen, sofern nicht ein Hubbett aufgeklappt wurde. Eine komfortable Übernachtung ist außerdem nur für zwei bis drei Personen möglich. Alle weiteren Reisenden müssen hingegen mit einem Zelt am Start sein.

Der Ausbau in Eigenregie


Wer sich die Preise für Wohnmobile genauer ansieht, der kann schnell erkennen, dass nicht das Fahrzeug selbst für den hohen Preis verantwortlich ist. Viele Modelle, wie zum Beispiel der oft genutzte Fiat Ducato, sind vergleichsweise günstig zu haben. Letztlich ist es die Ausstattung, die einen großen Teil zum Preis beiträgt.

Hier kann es sich lohnen, selbst zur Tat zu schreiten und den Umbau voranzutreiben. Dafür kann sogar ein gebrauchtes Fahrzeug in Betracht gezogen werden. Wer über das nötige handwerkliche Geschick verfügt, kann die Kosten auf diese Weise klar senken.

Vermietung als Alternative


Wie lässt sich aber der Kauf eines neuen Modells rechtfertigen? Das Argument, dass der Wagen nur wenige Wochen pro Jahr im Einsatz ist, muss noch nicht das Ende dieses Traums bedeuten. Dies liegt daran, dass inzwischen Portale für die unkomplizierte Vermietung geschaffen wurden. So kann das gekaufte Wohnmobil genutzt werden, um die Investition zu amortisieren.