Im Kino: „Arrival“ – Ein packender Science-Fiction-Film für die Gegenwart

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Arrival

Wie würden wir wohl selbst reagieren wenn morgens vor unserer Haustür ein riesiges Raumschiff stehen würde? Neugierig, verängstigt, skeptisch? Wahrscheinlich eine Mischung aus allem, doch dann taucht auch schon die nächste Frage auf, wie können wir mit Ihnen kommunizieren um schnellstmöglich heraus zu finden weswegen diese Außerirdischen hier sind? Wollen sie uns in Frieden begrüßen oder sind sie doch eher eine neuartige Bedrohung für die Menschheit?

Genau so ergeht es auch der Linguistin Louise Banks (Amy Adams) im neuen Science-Fiction-Film „Arrival“, einem brillanten Film über unsere mögliche Zukunft. Eines Tages tauchen zwölf gigantische Raumschiffe am Horizont auf, die die Erde in den Ausnahmezustand versetzt. Diese Raumschiffe verharren hochkant rund um den Globus verteilt über der Erde und keiner weiß so richtig wie es weiter gehen soll. Um die immer weiter wachsende Angst der Menschen und die damit ebenfalls steigende Gefahr einer unkontrollierbaren Eskalation im Griff zu behalten, wird Louise Banks darauf hin von Colonel Weber (Forest Whitaker) beauftragt, als Linguistin das US-Militär bei der Kontaktaufnahme mit einem der Alien-Schiffe zu unterstützen. Helfen dabei soll ihr der Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner).

Die beiden beschließen in das Raumschiff zu gehen und das Geschehen nimmt seinen Lauf. Das Schiff neigt sich plötzlich um 90 Grad, so dass aus dem senkrechten Schaft ein waagrechter Gang wird. Am Ende wartet auf die beiden eine Glasscheibe, hinter der die Aliens auftauchen. An die Glasscheibe „schreiben“ die Außerirdischen eine erste Botschaft, die es nun von der Linguistin Louise Banks schnellst möglich zu entschlüsseln gilt. Doch was kann diese Botschaft bedeuten? Nun, im Grunde genommen erst einmal alles.

Natürlich gibt es keinerlei irdische Referenz für die kreisförmigen und kryptischen Logogramme der Aliens. Und so ist es erwartungsgemäß keine Überraschung, dass sämtliche Armeen des Planeten vorsorglich schon mal in Angriffsstellung gehen. Als Louise Banks dem Colonel Weber dann nach einer Weile als Bedeutung der außerirdischen Tintenkleckse auch noch Schlagworte wie „Waffe“ oder „Werkzeug“ zuruft, scheint das Schicksal seinen Lauf zu nehmen.

Der Film „Arrival“ von Regisseur Denis Villeneuves („Prisoners“ (2013) und „Sicario“ (2015)) ist ein guter Science-Fiction-Film mit radikalen Wendungen der einen in den Bann zieht. Grenzen von Zeit und Raum erleben und dabei fantastische Bilder von überdimensionalen freischwebenden Ufos sehen war noch nie so fesselnd. „Arrival“ ist ein echter Science-Fiction-Film der Gegenwart der auch im Kopf der Zuschauer bleiben wird.