Machu Picchu – eine Reise wert?

Beste Reisezeit ist zwischen Mai und September

Reisen nach Südamerika stehen bei vielen noch nicht so hoch im Kurs. Es gibt aber auch abseits der großen Hotspots wie Rio de Janeiro oder Buenos Aires einiges zu entdecken. In Peru zum Beispiel, vor allem die Inkatempel von Machu Picchu.

Allerdings ist der Aufstieg für den einen oder anderen nicht ganz unbeschwerlich. Die Tempelstadt der Inkas liegt immerhin auf 2.430 Meter über dem Meeresspiegel. Um dorthin zu gelangen, kann entweder eine drei bis fünftägige Treckingtour durch den Urwald gewählt werden oder man fährt mit dem Bus oder Zug zunächst nach Cusco, um dann weiter nach Machu Piccho zu gelangen.

Beste Reisezeit ist zwischen Mai und September

Obwohl Machu Picchu ganzjährig für Besucher zugänglich ist, wird die Zeit zwischen Mai und September empfohlen. Grund ist die Regenzeit, die von Oktober bis April dauert und ziemlich regelmäßig einige Überraschungen für Touristen bereithält. Manchmal regnet es tagelang hintereinander und es kann schon mal vorkommen, dass man einen Tag irgendwo stecken bleibt, weil es irgendwo einen Abrutsch auf die Bergstraßen gab, sodass der Bus nicht vorankommt. Das sollten Touristen auf dem Weg zu den mystischen Städten der Inkas jedoch gelassen sehen. Nach Möglichkeit sollten bestimmte Wochenenden in den Sommerferien der Peruaner gemieden werden, um die Ansicht der Ruinen und die Aussicht um sich herum genießen zu können. In jedem Fall sollte jedoch genügend Zeit eingeplant werden. Die Anreise mit dem Zug oder Bus geht zumeist erst nach Cuzco, der ehemaligen Inkahauptstadt. Diese liegt allerdings auf 3.300 Metern Höhe und damit noch einmal gut 1.000 Meter über Machu Picchu. Hier sollten es Muchu Picchu-Besucher in jedem Fall sehr ruhig angehen lassen und sich etwas akklimatisieren, um nicht von der Höhenkrankheit erwischt zu werden. In den Hotels ist WLAN verfügbar und man kann auch schon mal seine Aktienanlagen überprüfen. Gute Broker gibt es übrigens bei www.depotvergleich.com.

In der luftigen Höhe sollte auch bedacht werden, wetterfeste und vor allem warme Kleidung mitzunehmen. Tagsüber wird es oft über 20 Grad warm. Nachts kann es aber je nach Reisezeit recht häufig einstellig werden. Witterungsfeste Trekkingschuhe sollten zur Standardausrüstung gehören.

Anreise mit dem Zug und Bus

Wer es halbwegs bequem haben möchte, reist zunächst mit dem Zug oder mit dem Bus nach Cuzco. Von dort geht es wiederum mit dem Bus oder mit dem Taxi nach Machi Piccho. Die Busfahrten in Peru sind allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Nicht nur, weil es in vielen Kurven steil bergauf oder bergab geht, sondern auch weil die Busfahrer ihr eigenes Temperament haben. Das persönliche Sicherheitsgefühl dürfte wohl im Zug höher sein. Hartgesottene und halbwegs fitte Besucher können auch die Trekkingtour bis hoch zur Tempelstadt nehmen. Diese werden hin und zurück mit drei bis fünf Tagen angeboten. Allerdings kann hier schonmal der eine oder andere Regenschauer das Fortkommen verhindern. Der steile Aufstieg ist auch nicht für jeden geeignet. Wer ansonsten in einer Pension übernachten muss, bekommt ein einfaches Zimmer schon ab 20 Euro umgerechnet. Von Kennern wird zudem, die Nachmittagszeit für den Eintritt in Machu Picchu zu wählen. Dann ist es wesentlich leerer und der Himmel ist mit Sicherheit aufgeklart. Vormittags kann es vorkommen, dass wegen des Andrangs keine Tickets zur Verfügung stehen, da die Zahl der Touristen, die das Gelände gleichzeitig betreten wollen beschränkt ist.