Mobiles Internet im Ausland – wann und wie funktioniert es?

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Wer die Grenze in ein anderes Land übertritt, wird feststellen, dass der altbekannte Mobilfunkanbieter plötzlich nicht mehr derjenige ist, der laut Smartphone das so wichtige Netz für Anrufe oder den Zugang in das mobile Internet liefert. Nutzer der Telekom werden sich in Österreich, Italien oder anderen Nachbarländern beispielsweise schnell in der Obhut der jeweiligen Telekom-Anbieter aus diesen Ländern wiederfinden. Viele Urlauber befürchten daher immer noch eine Kostenfalle, wenn sie ihre Geräte so nutzen, wie sie es in der Heimat machen würden. Aber wie sieht es eigentlich mit dem mobilen Internet im Ausland aus und worauf sollte geachtet werden?

EU-weites Roaming sorgt für mehr Sicherheit im Urlaub

Wer sich für einen Urlaub innerhalb der EU entscheidet, hat seit einigen Jahren die wohl besten Möglichkeiten für den mobilen Zugriff im Ausland zur Verfügung. Nach der Entscheidung des Gesetzgebers und der Bestätigung der Gerichte sind die sogenannten Roaming-Gebühren innerhalb der Grenzen der EU nicht mehr erlaubt. Das bedeutet, dass man keine Sorgen davor haben muss, dass bei einer intensiven Nutzung des Smartphones oder der Datentarife auf dem Tablet plötzlich deutliche Kosten in der Heimat entstehen, weil die Netz-Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird. Das war nämlich in der Vergangenheit der Fall und hat sich in den Köpfen der Verbraucher festgesetzt.

Dadurch, dass das Smartphone für viele Menschen längst zum digitalen Zentrum ihres Lebens geworden ist, ist es so wichtig, dass es ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Dabei geht es nicht nur um die einfache Erreichbarkeit via WhatsApp oder Telegram. Natürlich möchte man auch die Nachrichten checken, das eine oder andere Bild aus dem Urlaub verschicken oder bei Online-Plattformen wie Mobilebet einige Minuten der Wartezeit vertreiben, in dem man ein klassisches Slot-Game spielt. Hier ist also ein umfassender und dauerhafter Zugriff auf das eigene Datenvolumen nötig. Genau das wird inzwischen durch das Roaming-Gesetz garantiert und verhindert, dass für die Kunden eine Kostenfalle entsteht.

Roaming im Nicht-EU Ausland

Ganz anders sieht es allerdings mit der Nutzung der eigenen Verträge aus, wenn man sich für einen Urlaub in einem Land außerhalb der Europäischen Union entscheidet. Hier fallen mitunter noch immer absurd hohe Gebühren für das Roaming der Daten an. Bis zu 30 Euro pro Megabyte wurden bereits nachgewiesen – horrende Summen also in Zeiten, in denen manche Verbraucher das tausendfache dieser Datenmenge pro Tag verbrauchen. Die richtige Vorbereitung für den Urlaub ist also wichtig, wenn man hier nicht auf mitunter hohen Kosten sitzen bleiben möchte.

Die meisten Anbieter für Datentarife haben für diesen Zweck eigene Optionen für das Ausland. Wichtig ist, dass man sich bei der Buchung dieser zusätzlichen Optionen die genauen Vertragsbedingungen durchliest. Nicht jeder Tarif ist für jedes Land geeignet und die Datenpakete sind mitunter deutlich niedriger, als man es aus der Heimat kennt. Im Zweifel kann es sich auch lohnen, für diesen Zeitraum auf die Daten eines anderen Dienstleisters zu setzen, der beispielsweise im Prepaid-Verfahren bessere Konditionen für die Daten auf der Reise anbietet. Ein Vergleich im Internet kann dabei helfen, das passende Paket für den eigenen Urlaub zu finden.