Oldtimer – ein wundervolles Hobby

Oldtimer zu pflegen und zu erhalten, ist ein fantastisches Hobby. Die historischen Wagen haben interessant geformte Karossen und beeindrucken mit raffinierter Technik, die noch ganz ohne Elektronik auskommt. Wer handwerklich geschickt ist, kann seien Oldtimer selbst in Schuss halten und sich bei den Runden über Land am markanten Klang des Motors erfreuen. Oldtimer sind jedoch nicht nur bei Bastlern beliebt. Sie können sehr begehrte und hoch bezahlte Sammlerobjekte sein.

Die teuersten Oldtimer-Modelle der Welt

Als eine der teuersten und luxuriösesten Automarken gilt weltweit die Nobelschmiede Ferrari. Hier werden Rennwagen für die Formel 1 entwickelt, deren ausgereifte Technologie auch in den Straßenwagen Verwendung findet. Einige Modelle wurden nur in sehr kleinen Stückzahlen produziert. Sie sind heute unter Sammlern besonders beliebt und erzielen Höchstpreise von mehr als 10 Millionen Euro. Spitzenreiter ist der Ferrari 335 Sport Scaglietti mit einem Wert von 35.800.000 €. Der teuerste deutsche Wagen in der Liste der Champions ist der Mercedes-Benz W 196 mit einem Preis von 26.800.000 €.

Diese Autos sammeln die Fans in Deutschland

In Deutschland besitzen viele Personen einen Oldtimer. Am beliebtesten ist der klassische VW Käfer. Von diesem Modell sind in Deutschland noch über 51.000 Stück betriebsbereit. Die zweite Stelle teilen sich der Mercedes W 123 und der VW Golf. Weitere Modelle von Mercedes, VW, BMW und Porsche teilen sich die folgenden Plätze. Die Modelle Porsche 911 und 912 gibt es in Deutschland zum Beispiel noch mit ca. 19.000 Stück. Als Oldtimer werden übrigens nur solche Fahrzeuge bezeichnet, die mindestens 30 Jahre alt sind. Sofern sie betriebssicher sind, dürfen sie noch ganz normal am Straßenverkehr teilnehmen.

So viel kostet der Unterhalt für einen Oldtimer

Die Kosten für Wartung und Instandhaltung für einen Oldtimer können sehr unterschiedlich sein. Bei 23% der Wagen kann man von Kosten unter 500 Euro ausgehen. Bei 28% der Autos ist mit 500 bis 1000 Euro und bei 21% mit 1000 bis 2000 Euro Kosten zu rechnen. Über 10.000 Euro geben nur ca. 2% der Oldtimerbesitzer für die Pflege und Reparaturen aus. Diese Kosten hängen auch vom Zustand des gekauften Wagens und von der Versorgung mit Ersatzteilen ab. Sind Ersatzteile knapp, kann deren Preis empfindlich steigen. Auf Schrottplätzen und Verwertungshöfen kann man manchmal günstige Teile von alten Wagen kaufen. Auch auf Oldtimertreffen findet man Anbieter für Ersatzteile.

Günstige Gelegenheiten nutzen

Manchmal kommt es vor, dass man auf einem Automarkt oder bei einem Oldtimer-Treffen endlich den heiß ersehnten Wagen entdeckt und diesen auch gleich kaufen möchte. Nicht immer passt der Moment auch vom Budget her. Vielleicht sind Geldanlagen fest geschrieben oder die Prämien für gute Arbeit sind noch nicht ausgezahlt. Wer die gute Gelegenheit trotzdem nutzen will, kann sein Budget mit einem Kredit aufbessern. Zu diesem Zweck bieten viele Banken günstige Darlehen an, die man in einer kurzen oder längeren Laufzeit zurückzahlen kann. Am besten vergleicht man zum Auto finanzieren online mehrere Angebote, um die besten Konditionen zu erhalten.

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