Vaping weiterhin im Trend

Vaping liegt nach wie vor stark im Trend. Das sogenannte Dampfen löst die klassische Zigarette mehr und mehr ab, was in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass in den meisten deutschen Städten Dampfershops an vielen Ecken aufgetaucht sind. Selbst die Corona-Krise hat diesem Trend keinen Abbruch getan. Im Gegenteil kann man den Eindruck gewinnen, dass gerade im Homeoffice so manch einer gerne dampft! Viele sehen die E-Zigarette mittlerweile auch als gute Möglichkeit, um vom Zigarettenrauchen wegzukommen.  

Das Dampfen bietet viele Vorzüge

Neben den gesundheitlichen Vorzügen im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten bieten sich beim Dampfen auch noch mehrere weitere Vorteile. Ein wesentlicher Faktor ist die Kostenersparnis. Denn im Vergleich zu Tabakkonsum ist das Konsumieren der Liquids in Form von Dampf deutlich günstiger. Die Basiseinheit, die E-Zigarette oder auch das Pod-System brauchen nur einmalig angeschafft werden. Anschließend benötigt es lediglich die Liquids, die es in unterschiedlichen Aromen zu kaufen gibt. Diese lassen sich auch deutlich einfacher lagern als herkömmliche Zigaretten, sodass auch der regelmäßige Gang zum Zigarettenautomaten ausbleiben kann, zumal Liquids auch einfach im Internet online bestellbar sind. Bei den Basiseinheiten gibt es zum einen die klassischen E-Zigaretten, die aus einem Verdampfer und dem Akkuträger bestehen. Beim Pod-System handelt es sich hingegen um ein geschlossenes System, bei dem im Verdampfer auch die Heizspule, das Mundstück und das Liquid enthalten sind. Ausgetauscht wird hier nur der Pod. Erfahrene Dampfer wollen sich bevorzugt ihre E Liquids selbst mischen. Dies bringt wiederum einige Vorteile mit sich. 

Die Vorzüge beim Selbstmischen von E-Liquids

Dampfer, die ihre Liquids selber mischen, sind klar im Vorteil. Ein Grund, weshalb sie dies tun, ist unter anderem ein Kostenvorteil. Denn die selbst gemischten E Liquids sind nochmals deutlich preiswerter als fertige Liquids. Der Hauptgrund, warum selbst gemischt wird, liegt jedoch in der Regel darin, dass volle Kontrolle über Stärke, Konsistenz und Aroma besteht. Wie viel Nikotin beigemischt wird, welche Aromen verwendet werden und in welcher Intensität diese eingesetzt werden, bleibt vollkommen einem selbst überlassen. So lassen sich auch viele Geschmacksnoten mischen, die es ansonsten gar nicht zu kaufen gäbe. 

Zum Mischen benötigt man:

Das Basisliquid oder auch Liquid Base genannt. Wie der Name bereits sagt, stellt dieses die Basis für das Liquid dar. Dementsprechend bringt es auch den größten Volumenanteil am Liquid mit sich. Es verfügt über keine Aromen und daher auch über keinen Eigengeschmack. Das Basisliquid ist allerdings notwendig, um das Dampfen überhaupt zu ermöglichen. 

Dem Basisliquid wird außerdem ein Nikotinshot zugegeben. Dieser enthält das Nikotin und ist vor allem für jene Dampfer wichtig, die die E-Zigarette verwenden wollen, um von der Tabakzigarette loszukommen. Denn hier lässt sich der Nikotingehalt ganz genau in der gewünschten Stärke hinzufügen. So kann dieser anfangs noch an den Nikotingehalt in den gewohnten Tabakzigaretten angepasst werden, mit der Zeit aber mehr und mehr herabgesetzt werden. 

Anschließend wird noch das Aroma benötigt, das schlussendlich den tatsächlichen Geschmack des Liquids entfaltet. Hier steht eine breite Auswahl an Geschmacksrichtungen zur Verfügung, die sich natürlich auch kombinieren lassen. 

Als Zubehör für das Mischen von E Liquids empfehlen sich außerdem Messbecher, Spritzen, leere Flaschen sowie Etiketten zum Beschriften der Flaschen, sodass immer genau bekannt ist, um welchen Inhalt es sich handelt, wenn auf Vorrat produziert wird. 

Wie geht das Mischen vor sich?  

Zuerst wird nur eine kleine Menge der Liquid Base, etwa 10 ml, in eine Flasche gefüllt. Anschließend wird der Nikotinshot dosiert und hinzugefügt. Mit einer Spritze lässt sich das Aroma aus der Aromaflasche entnehmen und je nach gewünschter Intensität dosieren. Ein guter Wert sind 5% der Gesamtmenge. So kann noch Basis Liquid nach Bedarf hinzugefügt werden und das Liquid ist fertig. Auf diese Weise erhalten Dampfer die Möglichkeit, ihre eigenen Geschmacksrichtungen jederzeit selbst zusammenstellen zu können.