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Mazda 6 – Ansehnliches Mittelklasse-Raumschiff

Der Mazda 6 ist die Mittelklasse-Variante der Japaner. Klingt langweilig, stimmt. Betrachtet man den Kombi bzw. die Limousine, vergeht dieser Eindruck jedoch schnell. Kein Wunder, verwöhnt der Mazda 6 mit seinem preisgekröntes Kodo Design – was so viel wie „Seele der Bewegung“ bedeutet – und legt einen unverwechselbaren Auftritt hin. Wie unverwechselbar der wirklich ist, zeigen die nächsten Zeilen.

Exterieur – Charakterstarkes Kodo-Design

An der Front begrüßen den Betrachter bereits die aggressiv dreinblickenden Voll-LED-Hauptscheinwerfer. Sie leuchten die Straße optimal aus und bieten eine optionale Fernlichtautomatik mit variablen Lichtmodi. Eingebettet in eine aerodynamische und prägnante Linienführung werden sie durch den markentypischen Kühlergrill getrennt. Dieser läuft zur Mitte spitz zu und wirkt mit seinem dreidimensionalen Markenlogo eigenständig und selbstbewusst. Überhaupt: Die Exterieur-Gestaltung wirkt ausdrucksstark und bietet eine charakteristische Linienführung, die stimmige Proportionen erzeugt. So entsteht eine gelungene Mischung aus Eleganz und Dynamik. Besonders attraktiv: die ausgestellte und muskulöse Schulterlinie.

Am Heck fällt der Blick zunächst auf die LED-Rückleuchten mit ihrer markanten Lichtsignatur. Sie wirken wie zusammengekniffene Augen, womit ein aggressiver Auftritt auch aus diesem Blickwinkel garantiert ist. Zusammen mit den titangrauen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, die der höchsten Ausstattungslinie, der Sports-Line, vorbehalten sind, ergibt sich also ein überaus dynamisches Gesamtbild. Von wegen langweilig.

Interieur – Viel Platz mit Premium-Anspruch

Interessant zeigt sich auch das Interieur. Hier glänzt der Japaner mit hochwertigen Materialien, Soft-Touch-Oberflächen und Verkleidungen in Lederoptik. Von wegen premium kann nur die deutsche Konkurrenz. Nein, auch der Mazda gefällt mit einer hochwertigen Verarbeitung und hübschen Chrom-Applikationen, wie etwa rings um den Schaltknauf. Zudem bietet er Dekoreinlagen in Metallic-Finish, hübsch anzusehende Ziernähte an den Sitzen, der Mittelkonsole und den Türverkleidungen sowie eine optionale Lederausstattung in Pure-White. Nicht zuletzt damit rangiert der Innenraum wirklich auf Premium-Niveau.

Ein Detail, das man zumeist aus der Premium-Range kennt, ist das Head-Up-Display. Es löst im Mazda 6 nicht nur hoch auf und erlaubt eine Farbdarstellung, sondern arbeitet auch mit der Verkehrszeichenerkennung zusammen und blendet Hinweise, wie Tempolimits und dergleichen, in eine kleine Scheibe auf dem Armaturenbrett. Zudem werden alle wichtigen Daten des Navigationssystems darauf projiziert, sodass man alles bestens im Blick hat.

Mit einem Premium-Kombi verbindet man oftmals aber auch knappe Platzverhältnisse. Nicht so beim Mazda 6. Er bietet auf allen Sitzplätzen genügend Raum, um es sich bequem zu machen. Hinzu kommt das Karakuri-Sitzsystem, das Komfort und Flexibilität miteinander verbindet. So klappen die Rücksitzlehnen mit nur einem Handgriff um und ergeben eine ebene Fläche. Das maximale Ladevolumen beträgt 1.644 Liter, während man mit dem Basisvolumen von 522 Litern bereits schon wenig Grund zur Klage hat.

Überhaupt ist der Mazda 6 ein sehr zuvorkommendes Fahrzeug. Das zeigt schon das Infotainment-System MZD Connect. Es stellt eine innovative Synthese aus Information, Konnektivität und Unterhaltung dar und verknüpft den Fahrer mit der Außenwelt. Anwählbar sind Audio, Entertainment, Kommunikation und Navigation. So kann man nicht nur wie gewohnt Radio hören, sondern auch auf externe Geräte über USB, AUX oder Bluetooth zurückgreifen. Koppelt man sein Smartphone, kann der Mazda 6 nicht nur eine Freisprechfunktion bieten, sondern auch Textnachrichten empfangen und vordefinierte SMS senden. Zudem kann man im Stand auf Facebook, Twitter, etc. zurückgreifen.

Bei der Navigation kann man zwischen einer 2D oder 3D-Ansicht wählen. Immer mit dabei, wenn man sich für ein Werksnavigationssystem entscheidet, ist die Anzeige von Geschwindigkeitsbegrenzungen – auch ohne Head-Up-Display. Und damit man stets auf dem Laufenden ist, gibt es drei Jahre kostenlose Karten-Updates. Dargestellt wird alles auf einem 7-Zoll-Display mit 17,8 cm Bildschirmdiagonale. Bei stehendem Fahrzeug kann der Bildschirm als Touchscreen bedient werden, während der Fahrt bedient man ihn über einen Multi-Commander zwischen den beiden Vordersitzen. So kann auch der Beifahrer Hand anlegen und beispielsweise auf die internetbasierten Inhalte von sozialen Medien oder auf Verkehrsinformationen zurückgreifen. Optional kommen Live-Services, wie Internet-Radiosender, Hörbücher, Podcasts oder ein Digital-Radiotuner hinzu. Dazu bietet sich das Bose Soundsystem mit seinem druckvollen Klang an.

Motoren – Leistungsstark und Umweltbewusst.

Die Antriebe des Mazda 6 greifen alle auf die Skyactiv Technologie zurück. Durch ihre hohe Verdichtung, heutzutage unüblich große Hubraume und den daraus resultierenden Verzicht auf Aufladung (bei den Benzinern), will Mazda einen Weg gefunden haben, klassenführende Werte bei Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß zu erreichen. Dazu dienen auch die Bremsenergierückgewinnung, das Start-Stopp-System sowie das Skyactiv Chassis, das eine gewichtsreduzierte Bauweise bietet.

Bei den Benzinern hat man die Wahl zwischen drei Aggregaten mit 145, 165 oder 192 PS. Die Diesel leisten 150 oder 175 PS und bieten ein maximales Drehmoment von 420 Nm. Damit wird auch die stärkste Steigung glattgebügelt.

Spannend ist ein neues System, das auf den Namen G-Vectoring Control hört. Es beeinflusst die Quer- und Längsbeschleunigung durch Eingriffe in die Motorsteuerung und will damit das Kurvenverhalten verbessern sowie den Fahrkomfort steigern. Sie reduziert für einen Sekundenbruchteil beim Einlenken in die Kurve die Motorleistung, sodass der Mazda 6 vorn leicht einnickt, womit mehr Gewicht auf die Vorderachse verlagert wird. Am Kurvenausgang wird die Leistung wieder erhöht, sodass mehr Last auf der Hinterachse ruht und der Mittelklässler mehr Fahrstabilität erreicht. Lenkkorrekturen werden durch dieses System überflüssig. Darüber hinaus entstehen weniger starke Fliehkräfte, was für mehr Komfort sorgt.

Sicherheit – Eine Fingerübung für den Mazda 6

Je nach Ausstattung, bringt der Mazda 6 viele nützliche Assistenten mit. So zum Beispiel das i-Activsense, das gefährliche Situationen erkennt und den Fahrer darauf aufmerksam macht. Reagiert dieser nicht, kann das System selbstständig unfallvermeidende Maßnahmen einleiten. Es arbeitet in Verbindung mit der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage, der radargestützten Distanzregelung sowie dem Pre Crash-Safety-System und bietet überdies einen aktiven Bremseingriff. Es unterstützt den Fahrer im Geschwindigkeitsbereich zwischen 30 bis 200 km/h.

Daneben stehen noch der Spurwechselassistent, der bereits in der mittleren Ausstattung enthalten ist, sowie die Ausparkhilfe bereit, die landläufig auch als Querverkehrswarner bekannt ist. Zudem kann man den Mazda 6 mit einem blendfreien Fernlicht mit Autobahnmodus ausrüsten, bei dem der Lichtkegel angehoben wird. Der aktive Spurhalteassistent hält derweil die Spur, während der City-Notbremsassistent im Stadtverkehr stets aufmerksam ist.

Ausstattungen – Komfort für alle

Leiden muss im Mazda 6 niemand. Bereits die Basis, Prime-Line genannt, hat vieles serienmäßig. Da wären etwa die elektrischen Helferlein, wie elektrische Außenspiegel oder elektrische Fensterheber rundum. Oder die elektrische Parkbremse, die einen Berganfahrassistenten integriert. Eine vollständige Airbagsammlung sowie ESP gehören ebenso dazu, wie eine Reifendruckkontrolle. Auch auf eine Klimaanlage, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Soundsystem mit USB und AUX-Anschluss und CD-Player oder eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung muss niemand verzichten.

Etwas luxuriöser geht es in der Exclusive-Line zu. Hier bekommt man ein Sport-Lederlenkrad, eine Ausparkhilfe, die City-Notbremsfunktion oder einen Tempomaten. Zudem ist die nützliche Dachreling integriert, während die Freisprechfunktion via Bluetooth für mehr Sicherheit beim Fahren sorgt. Komfortabel wird es mit der Klimaautomatik. Beim Infotainment legt die Exclusive-Line ebenfalls noch einen drauf und bietet das MZD Connect mit 7-Zoll-Touchscreen mit digitalem Radio. Die Nacht zum Tag machen die Voll-LED-Scheinwerfer. Ein Sicherheitsaspekt, der vom Spurwechselassistenten ergänzt wird.

Die Top-Ausstattung bildet die Sport-Line. Hier sind die Voll-LED-Scheinwerfer adaptiv, passen ihren Lichtkegel also automatisch an die jeweilige Situation an. Zudem bekommt man hier einen aktiven Spurhalteassistenten mit Lenkeingriff, eine Alarmanlage, das voluminöse Bose Soundsystem sowie ein Head-Up-Display. Für eine sportliche Optik sorgen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, während das schlüssellose Zugangssystem und das Navigationssystem den Komfort erhöhen. Und sollte man zu lange unachtsam sein, mahnt die Müdigkeitserkennung zur Pause.

Weitere Informationen findet ihr unter www.mazda.de