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Nissan Nismo Race Camp – Das 24h-Rennen am Nürburgring

Der Nürburgring in der Eifel – auch bekannt als die grüne Hölle – ist jedes Jahr Schauplatz eines ganz besonderen Rennens – das 24h-Rennen vom Nürburgring. Bereits zum 44ten Mal fand dieses Rennen statt, diesmal im Zeitraum vom 26.05 – 29.05.2016. Pünktlich zum Rennstart bezogen wir wieder unser Quartier im Nissan Nismo Race Camp und tauchten 24 Stunden lang ab in einer Welt voller Motorengeräusche, Benzingeruch und qualmenden Reifen.

Das 24 Stunden Rennen am Nürburgring gleicht einer Pilgerstätte für Motosportfans. Unzählige Fans belagern jedes Jahr die gesamte Strecke rund um die ehrwürdige Nürburg und feiern das gesamte Rennwochenende eine riesige Party. Abseits von Boxenstopps, Reifenwechsel und Co. knallen hier lieber die Korken und das mitgebrachte Feuerwerk. Ein Spektakel, das vor allem in der Nacht seinen Höhepunkt findet. Genau dann, wenn die Boliden auf der Strecke nur durch ihre Lichtkegel und Motorengeräusche wahrzunehmen sind. Das verspricht Gänsehaut pur – sowohl für Fahrer als auch für die Fans.

Dieses Jahr zeigte die Grüne Hölle auch ihr wahres Gesicht. Während im letzten Jahr Sonnenschein für ein wirklich herrliches Rennwochenende sorgte und nur leichte Regenfälle die Nacht etwas aufmischten, gab es in diesem Jahr sogar einen Rennabbruch aufgrund schlechten Wetters. Regen – ja sogar Hagel machte die Strecke unfahrbar, sodass die Rennleitung sich zu einer größeren Unterbrechung entschied.

Verständlich, denn wenn kein Fahrzeug mehr bestimmte Streckabschnitte passieren können, ist dies die einzig sinnvolle Entscheidung. Umso hektischer wurde es dann beim zweiten „Anlauf“, denn die Rennunterbrechung passierte schon kurz nach dem eigentlichen Start. So ging es dann hinter dem Safety-Car einige Runde um den Parcours, bis die Rennleitung die Strecke wieder freigab und somit das 44. ADAC Zurich 24h-Rennen seinen Lauf nehmen konnte.

24h-Rennen am Nürburgring – Motorsport in der Grünen Hölle

Am Ende setzten sich gleich vier Mercedes AMG GTs durch, die das Rennen von Beginn an dominierten. Am Ende hingegen wurde es allerdings noch mal spannend, denn gerade mal 5,697 Sekunden Vorsprung lagen zwischen dem Erst- und Zweitplatziertem. Nissan erlangte am Ende einen soliden 11ten Platz um das Team Nissan GT Academy und den Fahrern Michael Krumm, Lucas Ordonez, Kazuki Hoshino und Alex Buncombe. Ein weiterer Nissan GT-R Nismo GT3 erlangte den 24ten Platz vom Team Zakspeed. Der Dritte im Bunde, ein fast straßennaher Nissan GT-R vom Team Schulze Motorsport brachte es auf den 48ten Platz.

Für uns war es wieder mit das Highlight im Jahr, auf das wir uns schon sehr gefreut hatten. Das 24h Rennen am Nürburgring ist immer einen Besuch wert und begeistert Motorsportfans auf der ganzen Linie. Auch wenn man mit wenig Schlaf zu rechnen hat, so spannender sind die Duelle auf der Strecke, die man ganze 24 Stunden lang beobachten kann.

Weitere Informationen rund um das 24h-Rennen am Nürburgring bekommt ihr hier auf der offiziellen Seite des Rings: www.nuerburgring.de