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Skoda Superb Combi – Der Name ist Programm

Der Skoda Superb ist das absolute Topmodell der Tschechen und macht richtig was her. In Deutschland – und das ist kein Wunder – kommet er vor allem als Kombi besonders gut an. Viele nennen ihn zudem nicht Superb, sondern „Super-B“, was seiner gehobenen Position wohl gerecht wird. Gerade, da er zeitlos elegant und gleichzeitig ein wenig aggressiv und dynamisch wirkt, bei alle dem aber geräumig ist, wie kein Zweiter. Zudem bietet er verlässliche Konzernqualität. Dennoch fährt er zwischen den Klassen: Man kann ihn nicht so recht auf dem Niveau eines Passat sehen, aber auch nicht in die Riege einer Mercedes-Benz E-Klasse schieben. Dennoch vereint kein anderer Skoda Familie und Business so gut, wie der Superb Combi und bietet dabei viele Simply Clever Lösungen.

Design – Großer Lifestyler

Es ging kürzlich erst durch die Presse, dass der Star-Designer Jozef Kaban das Lager gewechselt hat und nun in München tätig ist. Dennoch war er mit verantwortlich für den Skoda Superb und hat einen tollen Job gemacht. Mit 4,85 m Länge, einem ausufernden Radstand von 2,84 m und einer Gesamtbreite von 2,03 m füllt er die Fußstapfen seiner Top-Modell-Rolle gebührend aus.

Doch der Skoda Superb Combi fällt nicht nur mit seiner Größe auf, sondern auch mit der aktuellen Designsprache. Sie ist geprägt von scharfen, präzisen Linien und wirkt gleichermaßen dynamisch wie elegant. Aus ihr ergeben sich attraktiv gestreckte Proportionen, die die Größe des Superb betonen. Passend dazu verpassten die Designer dem Tschechen gezackte Frontscheinwerfer mit dreidimensionaler Kontur. Optional leuchten sie mit Bi-Xenon-Technik. Ihr Design ist inspiriert vom tschechischer Kubismus und von brillant geschliffenem Glas.

Betrachtet man den Superb von der Seite, findet man ein angenehmes Verhältnis von Greenhouse und restlichem Fahrzeug vor. Hier stechen besonders die glatten Flächen und die großzügige Länge heraus. Am Heck zeigt sich wiederum ein Wechselspiel aus konkaven und konvexen Linien, die Licht- und Schattenkontraste ergeben. Modern zeigen sich die LED-Rückleuchten mit ihren kristallinen Elementen und der klassischen C-Form.

Interieur – Aufgeräumt und klar

Der Innenraum beeindruckt nicht nur Tags, sondern auch bei Dunkelheit. Hier entwickeln verschiedene, indirekte Lichtquellen eine tolle Behaglichkeit. Das Lichtkonzept kann in zehn verschiedenen Tönen nach persönlichem Gusto abgestimmt werden. Ansonsten zeigt sich der Skoda Superb Combi von seiner nüchternen, aber bestens verarbeiteten Seite. Die Unaufgeregtheit und die vorbildliche Bedienung überzeugen mindestens genauso, wie die Platzverhältnisse. Egal ob vorn oder hinten, im Superb kann man es sich so richtig bequem machen.

Den Alltag erleichtern dabei zahlreiche Simply Clever-Lösungen und viele Ablagen. Neben dem klimatisierten Handschuhfach und der Mittelarmlehne mit Staufach finden sich Cupholder in der Mittelkonsole sowie kleine Aufbewahrungstaschen an den Innenseiten der Sitze für bspw. Smartphones. Als alltagstauglich erweisen sich überdies die Türfächer vorne, die es mit bis zu 1,5 Liter großen Flaschen aufnehmen oder einen kleinen Abfallbehälter bereithalten. Außerdem gibt es hier spezielle Halterungen für Warnwesten. Besonderes Highlight: Die Regenschirmfächer mit Ablauf und kleinen Regenschirmen in beiden Vordertüren.

Doch der Tscheche überzeugt nicht nur mit seinen außerordentlichen Platzverhältnissen, die es einem in der zweiten Sitzreihe erlauben, die Beine übereinander zu schlagen, sondern auch mit Komfort. So gibt es optional Fußmatten mit Fußstützen oder eine Lenkradheizung. Zudem kann man, das entsprechende Kreuz auf der Ausstattungsliste gesetzt, eine Drei-Zonen-Klimaautomatik bekommen. Richtig luxuriös wird es mit der Ausstattungslinie “Laurin&Klement“: Sie kommt entweder mit Leder in Braun oder Beige, bietet elektrische Vordersitze, für den Fahrer mit Memory-Funktion und ein Canton Soundsystem. Abgerundet wird das Paket von hübschen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Kommen wir aber noch einmal zum praktischen Teil, dem Ladeabteil. Optional kann man mit einer Fußwischer-Geste unter der Heckschürze einen Sensor auszulösen, der die Klappe wie von Geisterhand elektrisch aufschwingen lässt. Praktisch, wenn man alle Hände voll hat. Nützlich sind zudem die portable Taschenlampe, die im Kofferraum geladen wird sowie zahlreiche Haken, Netze und Verzurrösen. So kann man das Ladevolumen mit 660 bis fast 2.000 Litern Volumen bestens nutzen.

Infotainment und Technologie – nicht mehr taufrisch.

Die Infotainment- und Assistenzsysteme im Skoda Superb Combi sind auf aktuellem, wenn auch nicht auf dem allerneusten Stand. Wirklich praktisch ist „Smartgate“: Hier kann man ein Tablet oder Smartphone mit dem Auto vernetzen und den Kraftstoffstand, Servicehinweise und andere wichtige Fahrzeuginformationen direkt auf der heimischen Couch erfahren. Während der Fahrt kann das Smartphone in der „Phonebox“ in der Mittelkonsole landen, die ein verstärktes Signal und induktives Laden bietet. Gekoppelt wird das entsprechende Mobiltelefon über MirrorLink, Apple CarPlay oder Android Auto. Bei den Infotainmentsystemen bildet das Radio-Navigationssystem „Columbus“ mit 8-Zoll-Bildschirm und zwei SD-Kartenslots das Maß der Dinge. Hier muss man noch ein wenig auf das neue System mit 9,2-Zoll-Touchscreen warten.

Bei den Assistenten findet man allerlei sicherheitsfördernde Helfer. So etwa den dynamischen Lichtassistenten, dessen Fernlichtassistent kameragestützt überprüft wird. Zudem checkt die Kamera permanent, ob Gegenverkehr kommt und kann entgegenkommende Fahrzeuge ausblenden. Die Kamera erkennt zudem Verkehrszeichen. Daneben gibt es Bekanntes, wie einen Spurhalteassistenten, einen adaptiven Abstandsassistenten, eine Rückfahrkamera, einen Einparkassistenten oder einen Toten-Winkel-Warner. Alles gut zu haben, aber dennoch nicht auf dem neusten Stand. So könnt der Abstandstempomat gerne eine Staufunktion bieten, nur als Beispiel. Aber das kommt sicherlich mit dem Facelift.

Ausstattungen – Von Eco bis Business

Los geht es beim Skoda Superb Combi mit der Linie „Active“. Sie bietet bereits eine Klimaanlage, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie elektrische Fensterheber rundum. Die nächsthöhere Ausstattung „Ambition“ bietet schon eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, das Musiksystem Swing, einen Regensensor, ein Fahrer-Informationssysstem sowie eine Einparkhilfe hinten. Ambition sollte es also schon sein.

Richtig wohnlich wird es mit „Style“: So ausgerüstet fährt der Superb mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrischen Vordersitzen mit Memory-Funktion für den Fahrer und dem Soundsystem Bolero vor. Hochwertigen Luxus bietet die weiter oben genannte Linie „Laurin&Klement“.

Motoren – Ausgereifte Konzern-Aggregate

Den Anfang bei den Benzinern bildet der bekannte 1.4 TSI mit 125 PS. Der kleinvolumige Motor schafft es, den großen Superb auf maximal 206 km/h zu beschleunigen und benötigt dafür runde zehn Sekunden. Verbrauchen soll er zwischen 5,3 bis 5,5 Liter auf 100 km. Mehr Fahrdynamik verspricht der 1.4 TSI mit Zylinderabschaltung. Er leitet 150, sodass man in 8,7 Sekunden auf 100 km/h sprintet und bis zu 218 Stundenkilometer schnell ist. Dank Zylinderabschaltung hält sich der Verbrauch mit 5,0 bis 5,2 Liter im Drittelmix im überschaubaren Rahmen. Die goldene Mitte bildet der 1.8 TSI mit 180 PS, der runde sechs Liter konsumieren soll, aber nur wenig bessere Fahrleistungen bietet. Dann lieber gleich zum Superb Combi mit 2.0 TSI und 220 PS greifen. Dieses Aggregat lässt den Tschechen mit maximal 243 km/h über die Autobahn fliegen. Der Verbrauch laut NEFZ: 6,3 Liter/100 km. Der Topmotor ist ebenfalls ein 2.0 TSI, leistet aber satte 280 PS. Damit rennt der Superb 250 km/h und spurtet in 5,8 Sekunden auf Landstraßentempo. Das kostet allerdings mindestens 7,2 Liter im Mix.

Bei den Dieseln startet man mit dem 1.6 TDI mit 120 PS. Zwar überwindet auch dieses Aggregat die 200 km/h-Marke, benötigt aber lange 11 Sekunden für den Standartsprint. Gerade mit voller Zuladung dürfte es hier gerne etwas mehr sein. Zurückhaltend gibt sich hingegen der Verbrauch mit 4 bis 4,2 Litern im Drittelmix.

Sinnvoller erscheint da die goldene Mitte, der Superb mit 2.0 TDI und 150 PS. Damit ist man im schnellsten Fall mit 218 km/h unterwegs und unterbietet die 9 Sekunden beim Stammtisch-Sprint. Beim Verbrauch stellt sich derselbe Wert, wie beim 1.6 TDI, ein. Optional ist dieser Motor zudem mit Allradantrieb erhältlich. Dynamisch wird es mit dem ebenfalls 2.0 Liter großen Diesel mit 190 PS. Er schafft 235 km/h Höchstgeschwindigkeit, spurtet nochmals um 0,8 Sekunden schneller und gibt sich mit 4,2 Litern Diesel auf 100 km aber zurückhalten.

Preise – Preiswert, nicht billig

Los geht das Vergnügen, einen Skoda Superb Combi zu fahren bei 26.750 Euro. Empfehlenswert erscheint hier der 1.4 TSI mit 150 PS und DSG als Style für 35.450 Euro. Der günstigste Diesel-Antrieb kostet mindestens 28.650 Euro, während der Spitzen-Selbstzünder bei 38.750 Euro startet. Auch hier empfiehlt sich die Variante mit 150 PS und DSG in der Ausstattungslinie Style. Dann kostet der Superb Combi mindestens 37.850 Euro. Nicht billig. Wenn man aber bedenkt, dass man für dieses Geld eine tolle Ausstattung sowie einen überragenden Kombi mit Platz in Hülle und Fülle bekommt, durchaus angemessen.

Weitere Informationen findet ihr unter www.skoda-auto.de