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Nissan Leaf: Stromer ohne Abstriche

Mit den E-Fahrzeugen ist es immer so eine Sache: Man tut etwas für die Umwelt, indem man rein elektrisch durch die Weltgeschichte summt. Doch die Optik bleibt zumeist zurück. Zumindest erkennt man sofort, dass es sich nicht um „normales“ Auto handelt, sondern um ein E-Fahrzeug. Der neue Nissan Leaf macht hier aber eine angenehme Ausnahme!

Design – Ein gewöhnlicher Stromer

Die Ausnahme beim neuen Nissan Leaf? Er sieht aus, wie ein ganz normaler Kompakter. Und das passt gut in die Zeit, schließlich wächst die Zahl an E-Fahrzeugen und gehört damit immer mehr zur Normalität. Warum sollte man also nicht auch ein weniger extrovertiertes Design für ein solches Fahrzeug wählen? Schaut man sich die Linienführung des Leaf II an, erkennt man hier und dort natürlich Anklänge an die E-Mobilität und ihre noch präsente Extravaganz.

So zeigt sich, bei genauer Betrachtung, dass der Nissan Leaf entworfen wurde, um einen besonders guten Luftwiderstand bieten. Die Parallelen zum Vorgänger bleiben ansonsten aber gering. Diese sind eher zum Nissan Pulsar vorhanden: Die grimmig dreinschauenden Scheinwerfer, der V-Motion-Grill – hier steht ein dynamischer Kompakter von Nissan, nur eben mit E-Motor. Und auch von hinten deuten die pfeilförmigen Rückleuchten und der Dachkantenspoiler auf das dynamische Potential des Stromers hin.

Nissan fuses pioneering electric innovation and ProPILOT technology to create the new Nissan LEAF: the most advanced electric vehicle for the masses

Innenraum: Der Nissan Leaf wirkt klar und funktional

Nicht nur ein neues Exterieur spendierten die Japaner dem Nissan Leaf, sondern natürlich auch einen vollkommen neuen Innenraum. Im Mittelpunkt steht hier das Infotainment mit 7-Zoll-Touchscreen. Über den Bildschirm kann man sich natürlich die wichtigsten Fahrdaten, wie den Ladestand des Lithium-Ionen-Akkus, die Reichweite oder die aktuell anliegende Leistung anzeigen lassen. Serienmäßig gibt es zudem Apple CarPlay und Andoid Auto – hört hört!

Doch nicht nur beim Design legte Nissan Hand an, sondern vor allem unter dem Blech. Beim Nissan Leaf II steht nun ein Elektromotor mit 110 kW Motor (150 PS) und 320 Nm Drehmoment bereit, der von einer Batterie mit höherer Energiedichte genährt wird. Ihre Kapazität liegt zwar weiterhin bei 40 kWh, wie beim Vorgänger, doch lässt sich damit eine NEFZ-Reichweite von 378 km erreichen. Und das zum Einstiegspreis von knapp unter 32.000 Euro – ohne E-Bonus der Bundesregierung.

Nach der Einführung des Nissan Leaf wird es eine weitere Version des E-Kompakten geben. Mit einer größeren Batterie mit 60 kWh Kapazität soll die Reichweite noch größer werden. Der Motor erstarkt zudem auf 160 kW (218 PS) und macht damit auf dem Papier eine richtig gute Figur. Zu den Fahrleistungen gibt es noch keine Daten.

Genauere Informationen gibt es aber zu teilautonomen Systemen im Stromer. Sie hören auf den Namen Nissan ProPilot und sollen das Fahren einfacher und vor allem entspannter machen. Dafür sorgt etwa ein Abstandsradar, das die Distanz vom Vordermann konstant hält. Zudem wird das Einparken mit dem Nissan Leaf der zweiten Generation zum Kinderspiel: Erhältlich ist nun der Einparkassistent ProPilot Park. Gar nicht so schlecht etwas gewöhnlicher zu sein, oder?

Nissan fuses pioneering electric innovation and ProPILOT technology to create the new Nissan LEAF: the most advanced electric vehicle for the masses

Weitere Nissan Informationen findet ihr unter www.nissan.de | Fotos © Nissan