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Skoda Octavia – Allerlei guten Dinge sind drei

Nicht nur, dass die aktuelle Generation des Skoda Octavia die dritte seit Bestehen der Baureihe ist, nein. Drei steht neuerdings auch für die Zylinderanzahl im Skoda Octavia, da die Motoren um einen Brennraum beraubt werden. Downsizing nennt sich das Ganze: Bei dieser nicht mehr taufrischen Idee werden Hubräume und Zylinderanzahl verringert und die Leistung mit Aufladung – Turbo oder Kompressor – wieder gutgemacht.  Wir werfen einen Blick auf die neuen Aggregate des Tschechen.

Wie es beim Volkswagen Golf auch der Fall ist, bekommt der Skoda Octavia – der auf derselben Plattform wie der Golf VII aufbaut – nun seine Dreizylindermotoren. Den Anfang macht ein 1.0 TSI mit 115 PS, der sowohl für Kraft, wie auch für Laufkultur stehen soll. Ein Kuriosum, schließlich ist diese Leistung nicht gerade üppig, besonders angesichts dessen, dass der Octavia gerne als Familien-Kombi herhält und mit Sack und Pack beladen wird.

Außerdem sind Dreizylinder-Motoren – bauartbedingt – nicht die laufruhigsten Aggregate. Doch die Tschechen, oder besser gesagt die Wolfsburger, wollen es geschafft haben, diesem Motor den rauen Lauf abzugewöhnen.

Nicht mehr verfügbar ist im Octavia nun der 1.2 TSI mit 105 bzw. später 115 PS. Das ist vielleicht keine schlechte Sache, schließlich galt dieser Motor nicht gerade als pannenfrei. Man denke nur an die Steuerkettenproblematik, von der besonders dieses Aggregat betroffen war. Dementsprechend gilt der neue 1.0 TSI als Ersatz und soll verlorenen Boden wieder gut machen. Weiterhin wählen kann man aber zwischen einer Sechsgang-Handschaltbox oder einen DSG mit sieben Gängen, ganz wie beim abgelösten 1.2 TSI.

Preislich startet dieses Aggregat bei gut 19.000 Euro als handgeschaltete Limousine, während der Combi auf 19.750 Euro kommt. Als Verbrauch will Skoda 4,4 Liter durchschnittlich durch die drei Brennräume geschickt haben.

Neuerungen gibt es auch vom Skoda Octavia Scout zu verzeichnen. Der Combi im Offroad-Look bekommt einen neuen Einstiegsmotor. Der bekannte 1.6 TDI mit 110 PS ist die kleineste Art den Allradler zu bewegen. Fahrspaß dürfte dabei kaum aufkommen, da dieser Antrieb selbst mit einem rein frontgetriebenen Octavia gut zu schleppen hat. Los geht es hier bei etwa 28.600 Euro.

Neu ist allerdings die der Skoda Octavia G-Tec. Das G steht für Gas und zeigt die Bemühungen bei der Suche nach alternativen Antrieben. Doch leider kann man dieses Aggregat nur mit Benzin oder Erdgas betanken. Wäre LPG nicht die sinnvollere Variante gewesen? Schließlich ist die Verbreitung wesentlich größer.

Sportliche Fahrleistungen sollten außerdem nicht erwartet werden, da das 1.4 Liter Aggregat – trotz Turbo-Aufladung – nur 110 PS leistet. Los geht es bei etwa 26.000 Euro für die bivalente Variante. Das restliche Motorenprogramm bleibt indes – zur Freude derjenigen, die dann doch nicht so gemütlich unterwegs sein wollen.

Weitere Informationen findet ihr unter www.skoda-auto.de | Fotos © Skoda