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Test: Kobold VR200 Saugroboter – Kleiner Helfer mit großer Saugleistung

Kleine Helferlein im Haushalt erfreuen sich heutzutage stetig wachsender Beliebtheit. Sie nehmen einem hier und da die doch eher mehr als weniger lästigen Pflichtaufgaben im Haus oder Garten ab und ermöglichen einem so, ein bequemeres und zeitreicheres Leben genießen zu können. Die kleinen automatisierten Helfer wie beispielsweise automatische Rasenmäher für den Garten oder Wisch- bzw. Saugroboter im Haus machen das Leben einfacher und man kann sich tagsüber mit definitiv beliebteren Dingen beschäftigen.

Ein solcher kleiner automatischer Helfer ist der Kobold VR200 Saugroboter. Wer sich für den Kauf des VR200 entscheidet, bekommt neben dem Saugroboter selbst natürlich auch noch das passende umfangreiche Zubehör wie die Ladestation, eine Fernbedienung, ein USB-Kabel für Software-Updates und ein Magnetstreifen zum Abkleben verschiedener Bereiche zur Abgrenzung der Saugfläche sowie eine Bedienungsanleitung dazu.

Vor dem ersten Gebrauch des Saugroboters muss der stolze Besitzer dann zunächst mal den Filter einsetzen und die Seitenbürste montieren. Anschließend geht es für den kleinen Kobold zum Aufladen an die Steckdose. Dies dauert laut Bedienungsanleitung ca. 1,5 Stunden. Der Kobold VR200 wird dafür an die Ladestation angedockt und die Batterieanzeige beginnt damit grün zu blinken. Nun heißt es warten bis die Batterieanzeige kontinuierlich leuchtet, was den vollen Akku und damit die Betriebsbereitschaft signalisiert.

Das Saugen kann also jetzt losgehen. Die Bedienung des VR200 ist dann auch ziemlich einfach: für die gewünschte standardmäßige Raumreinigung reicht es aus zwei Knöpfe zu drücken. Wird der große grüne Start-Knopf gedrückt und die auftauchende Frage des VR200, ob alle Räume („all rooms“) gereinigt werden sollen mit der OK-Taste unter dem Display bestätigt, geht es auch schon los. Zwar nicht gerade superleise, dafür aber mit Konzept und Plan fährt der Saugroboter seine Bahnen ab. Wer lieber zum Energiesparen tendiert, dem bietet der Saugroboter zudem eine Eco-Option mit der der VR200 nicht nur leiser, sondern auch länger saugt.

Zunächst die äußeren Ränder abfahrend, begibt sich der VR200 dann in den Innenbereich des Raumes. Der Saugroboter selbst ist flach genug um selbst in Ecken und unter den meisten Möbeln wie Schränken, Betten und Kommoden gleich mit zu putzen. Kleinere Hindernisse wie auf dem Boden liegende Stromkabel oder kurze Teppiche überfährt er dabei mühelos und sucht sich seine Bahnen. Für solche Hindernisse hat er eine kleine „Kletterhilfe“, die ihn in die Lage versetzen bis zu 2 cm hoch über Hindernisse zu klettern.

Kritische Gegenstände oder Bereiche des Raumes, die den Saugroboter stören könnten oder wo er wahrscheinlich hängen bleiben könnte, können vom Nutzer sicherheitshalber vorab mit dem mitgelieferten Magnetband abgegrenzt bzw. umrandet werden. Der Kobold VR200 Saugroboter ist unter anderem auch mit Ultraschallsensoren an der Front ausgestattet und erkennt damit unter anderem sogar Treppenstufen.

Die vom Nutzer optional angelegten magnetischen Barrieren werden dann ebenfalls erkannt. Brav und wie von Geisterhand gesteuert bremst der VR200 nun sanft vor ihnen ab und fährt vorsichtig um sie herum. Mit entsprechendem Abstand läuft er so nicht mehr Gefahr irgendwo oder an irgendwas hängen zu bleiben. Falls er doch mal ein „Hindernis“ übersieht,  fährt der VR200 zwar leicht gegen das Objekt, wird aber dank der weiteren zahlreichen Kontaktsensoren im Stoßdämpfer sofort gestoppt und dreht sich weg. Der Rest der Wohnung kann nun problemlos, kraftvoll und effizient gereinigt werden.

Eine extra nah am Gehäuserand platzierte Rundbürste und die zusätzliche Seitenbürste, die den Staub und Schmutz direkt zur Rundbürste transportiert, sorgen für optimale Sauberkeit auf allen Böden wie zum Beispiel Parkett, Fliesen und kurzen Teppich. Die spezielle Form des VR200 sorgt dafür, dass der Saugroboter in allen Ecken und an sämtlichen Fußleisten, Wänden und Kanten eng entlang fahren kann. Mit nur 9 cm Höhe ist er besonders flach und gelangt so auch problemlos unter die Möbel.

Strukturiert wird das gesamte Zimmer also vom Kobold Saugroboter abgesaugt. Geht der Akku dann mal in die Knie, steuert der Saugroboter Kobold VR200 von selbst die Basisstation an um seinen Akku wieder aufzuladen. Dank der integrierten einzigartigen Laser-Raumnavigation legt sich der VR200 beim Staubsaugen eine Art digitale Karte von dem Zimmer an. Dadurch ist er in der Lage möglichst effektiv die Wege abzufahren und ist auch in der Lage nach dem Wiederaufladen genau da weiter zu Saugen wo er aufgehört hat.

Natürlich kann der VR200 auch so programmiert werden, dass er nur dann saugt wenn sie nicht gerade Zuhause sind. Regelmäßige Putzzeiten können bequem und schnell einprogrammiert werden. Vollautomatisch und Selbstständig betritt der VR200 dann den Raum und reinigt den Boden wenn sie gerade einkaufen oder arbeiten. Kommt man dann nach Hause, kann man sich über ein wie von Zauberhand frisch gesaugtes Zuhause freuen.

Für alle die gerne die Zügel in der Hand haben und mit Fernbedienungen spielen: Der VR200 kann dank der mitgelieferten Fernbedienung auch wie ein Spielzeugauto manuell gesteuert und kontrolliert werden. So kann man ihn zum Beispiel in einen anderen Raum oder eine bestimmte Stelle fahren um dort weiter zu saugen.

Nicht unbedingt als günstig zu bezeichnen, aber dennoch als fleißiger Helfer im Haushalt der seine Aufgaben erledigt. Der Kobold VR200 findet sich selbstständig im Raum zurecht und liefert ein gutes Saugergebnis.

Produktlink: http://kobold-roboter.de

Saugroboter Kobold VR200 von Vorwerk

8.3

Bedienung

9/10

Saugleistung

9/10

Akkuleistung

8/10

Lautstärke

7/10

Design

9/10

Pro

  • Fernbedinung
  • Stößt kaum gegen Möbel
  • Simple Bedienung
  • Schnell fertig
  • Programmierbar

Contra

  • Hoher Preis
  • Schiebt kleine Hindernisse vor sich her
  • Recht laut
  • kein HEPA-Filter