
Wenn ich abends noch an einem Artikel sitze, vergeht die Zeit manchmal schneller als gedacht. Draußen wird es dunkel, im Büro ist nur noch wenig Licht vorhanden und auf dem Schreibtisch liegen neben der Tastatur die Unterlagen für den nächsten Text. Genau in solchen Situationen nutze ich seit einigen Wochen die BenQ ScreenBar Halo 2. Die Monitorlampe gehört inzwischen zu meinem täglichen Arbeitsplatz und hat meine bisherige Tischleuchte ersetzt.
Kurz zur Info noch vorweg:
Wir haben eine ScreenBar® Halo 2 für diesen Test / Vorstellung zur Verfügung gestellt bekommen. Die Bereitstellung des Testgerätes beeinflusst natürlich in keiner Weise meine Meinung. Die Basis für qualitative Berichte und Tests sind Unabhängigkeit und eine freie Meinung. Für mich steht deshalb euer Vertrauen immer an erster Stelle!
Mein Schreibtisch ist nicht immer perfekt aufgeräumt. Umso praktischer finde ich eine Beleuchtung, die direkt am Bildschirm sitzt und keinen eigenen Lampenfuß braucht. Dazu kommen viele Möglichkeiten, das Licht an die persönlichen Vorlieben anzupassen. Nach mehreren Wochen fällt mein Eindruck klar positiv aus, auch wenn ich mir bei einem Detail eine andere Gestaltung wünschen würde.
Mein Arbeitsplatz: Curved-Monitor und wenig Abstand zur Wand
Bei mir sitzt die Halo 2 auf einem Curved-Monitor. Mein Schreibtisch steht nah an der Wand, sodass auch die rückwärtige Beleuchtung eine passende Fläche vorfindet. Diese Kombination funktioniert für meinen Arbeitsplatz sehr gut: Vorne bekommt die Arbeitsfläche Licht, hinten entsteht ein angenehmer Lichtschein. Gerade abends wirkt das gesamte Umfeld dadurch für mich einladender.
Die Lampe passt auf meinen gebogenen Bildschirm problemlos. BenQ sieht sie außerdem für flache Monitore vor und nennt Monitorstärken von 0,43 bis sechs Zentimetern sowie Krümmungen von 1000R bis 1800R. Mein positiver Eindruck bezieht sich auf meinen eigenen Aufbau; bei einem anderen Monitor lohnt sich ein kurzer Abgleich mit den Kompatibilitätsangaben des Herstellers.
Für mich ist der gewonnene Platz ein handfester Vorteil. Die vorherige Lampe stand direkt auf dem Tisch und ist inzwischen verschwunden. Auf einem ohnehin gut gefüllten Schreibtisch macht es einen Unterschied, wenn die Beleuchtung keine zusätzliche Stellfläche mehr beansprucht. Aufgeräumt wird dadurch natürlich nicht automatisch, aber immerhin steht ein Gegenstand weniger zwischen den Arbeitsmaterialien.
Hochwertige Verarbeitung und unkomplizierte Montage – ScreenBar Halo 2
Bereits beim Auspacken machte die ScreenBar Halo 2 auf mich einen hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung gefällt mir, und daran hat sich während der ersten Wochen nichts geändert. Es ist ein Zubehörteil, das täglich im Blickfeld bleibt. Entsprechend wichtig finde ich, dass es ordentlich verarbeitet wirkt und sich optisch gut in den Arbeitsplatz einfügt.
Auch das Anbringen war bei mir völlig unkompliziert. Mit der Halterung gab es keine Schwierigkeiten, die Lampe ließ sich einfach auf dem Monitor befestigen. Gerade bei einem Curved-Modell hatte ich diesen Punkt im Blick. In meinem Fall war die Montage erfreulich unspektakulär, sodass ich mich direkt mit den Lichteinstellungen beschäftigen konnte.
Vor dem Kauf würde ich trotzdem kurz die obere Monitorkante prüfen. Neben der Gehäusestärke spielen vorhandene Aufbauten und der Platz hinter dem Bildschirm eine Rolle. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn dort bereits eine Webcam oder anderes Zubehör sitzt. Eine solche Kontrolle dauert nur einen Moment und hilft, die eigene Einbausituation realistisch einzuschätzen.
Strom direkt vom Monitor: Bei mir praktisch gelöst | ScreenBar Halo 2
Mein Monitor besitzt einen USB-C-Anschluss, den ich für die Stromversorgung der Halo 2 nutze. Dadurch passt die Lampe gut in mein vorhandenes Setup. Alternativ steht das mitgelieferte Netzteil zur Verfügung. Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Die Leuchte wird über USB-C mit Strom versorgt; sie ist keine Akkulampe, die nach dem Aufladen ohne Kabel weiterleuchtet.
Wer ebenfalls einen Anschluss am Bildschirm verwenden möchte, sollte dessen Leistungsangaben prüfen. BenQ verlangt eine USB-C-Stromquelle mit fünf Volt und mindestens drei Ampere. Dass ein Anschluss mechanisch passt, reicht also nicht als Nachweis für eine geeignete Versorgung. Die genauen Anforderungen nennt der BenQ-Support zur Stromversorgung.
Ein kleiner Tipp für die Einrichtung: Lass dem Kabel ausreichend Bewegungsfreiheit, falls Du den Monitor regelmäßig höher oder tiefer stellst. Bei einem höhenverstellbaren Schreibtisch gilt das zusätzlich für den Weg zur Stromquelle. So bleibt die unkomplizierte Montage auch dann praktisch, wenn Du Deinen Arbeitsplatz später anders einstellst.
Das Frontlicht macht für mich den größten Unterschied
Am meisten schätze ich die Halo 2 bei längeren Schreibsessions. Die Tastatur wird von oben beleuchtet, und auch Unterlagen in ihrer Nähe bekommen Licht ab. Genau dort brauche ich es, wenn ich zwischen Text auf dem Bildschirm und Notizen auf dem Tisch wechsle. Die Beleuchtung lässt sich individuell einstellen, was für mich im Alltag besonders sinnvoll ist.
Ich empfinde das Arbeiten damit abends als deutlich angenehmer für meine Augen. Gerade wenn im Büro ohnehin wenig Licht vorhanden ist, ist die zusätzliche Beleuchtung für mich eine echte Erleichterung. Das beschreibt meinen persönlichen Eindruck nach mehreren Wochen Nutzung. Eine medizinische Wirkung oder eine messbare Verbesserung kann ich daraus nicht ableiten.
Auf dem Datenblatt nennt BenQ eine Ausleuchtungsfläche von 85 mal 50 Zentimetern bei 500 Lux. Diese Herstellerangabe hilft, die vorgesehene Arbeitszone einzuordnen; ich habe sie nicht selbst nachgemessen. Lux beschreibt, wie viel Licht auf einer Fläche ankommt. Die technischen Daten der Halo 2 ersetzen deshalb nicht den Blick darauf, wo Deine Unterlagen tatsächlich liegen.
Meine Einstellung: Eher kühl und leicht gedimmt / ScreenBar Halo 2
Ich nutze überwiegend mittlere Einstellungen und mag das Licht nicht zu hell. Bei der Lichtfarbe bevorzuge ich eine eher kühle Abstimmung, kombiniert mit einer leicht gedimmten Helligkeit. Für meine abendliche Arbeit passt diese Mischung gut. Die Möglichkeit, selbst nachzuregeln, gehört für mich zu den wichtigsten Stärken der Lampe.
BenQ bietet einen Farbtemperaturbereich von 2.700 bis 6.500 Kelvin. Frontlicht und Hintergrundbeleuchtung lassen sich getrennt anpassen. Damit kannst Du beispielsweise die Arbeitsfläche heller beleuchten und den Lichtschein hinter dem Bildschirm dezenter einstellen. Diese Möglichkeiten beschreibt BenQ auf der offiziellen Produktseite.
Meine Einstellung muss natürlich nicht Deine sein. Ich würde zunächst eine vertraute Aufgabe erledigen, etwa ein paar Absätze schreiben und zwischendurch etwas auf Papier nachlesen. Dabei merkst Du eher, ob das Licht passt, als beim bloßen Durchschalten sämtlicher Helligkeitsstufen. Die höchste Einstellung ist nicht automatisch die angenehmste.
Hintergrundlicht: Vor allem eine schöne Atmosphäre / ScreenBar Halo 2
Weil mein Schreibtisch nah an der Wand steht, kommt die Rückbeleuchtung gut zur Geltung. Der Lichtschein ergänzt das Arbeitsplatzlicht und sorgt für eine schöne Wohlfühlatmosphäre. Ich mag diesen Effekt, gerade in den Abendstunden. Für meine Kaufempfehlung ist er allerdings weniger entscheidend als die Beleuchtung von Tastatur und Unterlagen.
Ob das Hintergrundlicht allein meine Augen zusätzlich entspannt, kann ich nicht sicher sagen. Mein positiver Eindruck beim Arbeiten bezieht sich auf die Beleuchtung insgesamt. Beim Rücklicht steht für mich die Atmosphäre im Vordergrund. Diese Unterscheidung finde ich sinnvoll, weil ein angenehmer optischer Effekt bereits ein nachvollziehbarer Nutzen ist.
Für Deinen Aufbau solltest Du berücksichtigen, was sich hinter dem Bildschirm befindet. Eine freie Wand bietet andere Voraussetzungen als ein offener Raum oder ein vollgestelltes Regal. Entsprechend würde ich die Wirkung von Produktfotos nicht einfach auf jeden Schreibtisch übertragen. Bei mir passt die wandnahe Aufstellung gut zu diesem Konzept.
Der Controller braucht kurz Aufmerksamkeit
Die grundlegende Bedienung finde ich selbsterklärend. Trotzdem brauchte ich beim kabellosen Controller etwas Eingewöhnungszeit, denn die Halo 2 bietet viele Einstellmöglichkeiten. Das widerspricht sich für mich nicht: Einschalten und das Licht anpassen sind schnell verstanden, bis alle Möglichkeiten vertraut sind, dauert es etwas länger. Die Anzeige auf dem Controller hilft dabei, sich zurechtzufinden.
Nach dieser kurzen Orientierung komme ich damit gut klar. Besonders sinnvoll finde ich, dass sich die bevorzugte Einstellung speichern lässt. BenQ beschreibt diese Funktion im Handbuch als Favoritenmodus. So muss eine passende Kombination aus Helligkeit und Lichtfarbe nicht jedes Mal neu eingestellt werden.
Mein Tipp wäre, zunächst eine angenehme Grundeinstellung zu finden und diese zu speichern. Danach kannst Du weitere Möglichkeiten ausprobieren, ohne Deine bewährte Ausgangsbasis aus dem Blick zu verlieren. Gerade wenn Du die Lampe überwiegend für dieselbe Tätigkeit nutzt, ist eine passende Standardeinstellung im Alltag wertvoller als ständiges Nachregeln.
Automatik vorhanden, bei mir nicht im Einsatz
Die Halo 2 bietet auch eine automatische Helligkeitsanpassung und eine Anwesenheitserkennung. Ich nutze diese Funktionen nicht, weil ich sie für meinen Arbeitsablauf nicht brauche. Entsprechend kann ich ihre Zuverlässigkeit aus eigener Erfahrung nicht bewerten. Für meinen Test stehen die Funktionen im Mittelpunkt, die ich tatsächlich täglich verwende.
Das ist für die Kaufentscheidung durchaus relevant: Überlege, welche Ausstattung Du wirklich benötigst. Mein Nutzen entsteht bereits durch das individuell einstellbare Licht, die unkomplizierte Montage und die Bedienung am Controller. Die Automatiken können für andere Nutzer interessant sein, sind aber nicht die Grundlage meiner positiven Bewertung.
Mein kleiner Kritikpunkt am Curved-Setup
So gut die Halo 2 auf meinem Curved-Monitor sitzt, optisch hätte ich einen Wunsch: eine Variante, deren Lichtleiste ebenfalls leicht gebogen ist. Die gerade Form folgt der Rundung des Bildschirms nicht. Dadurch wirkt die Kombination für mich nicht ganz hundertprozentig stimmig. Das fällt mir vor allem als gestalterisches Detail auf.
An der problemlosen Befestigung und meinem positiven Eindruck der Beleuchtung ändert dieser Wunsch nichts. Ich bin mit der Lampe sehr zufrieden. Wer besonders viel Wert auf ein optisch durchgehend abgestimmtes Setup legt, kann diesen Punkt dennoch im Hinterkopf behalten. Für mich wäre eine gebogene Ausführung eine schöne Ergänzung des Angebots.
Trendlupe · Produktübersicht
BenQ ScreenBar Halo 2
Individuelles Arbeitslicht und stimmungsvolle Rückbeleuchtung direkt am Monitor.
Technik auf einen Blick
- Licht & Einstellung
- Asymmetrisches Frontlicht und Tri-Zone-Rücklicht; Helligkeit und Farbtemperatur getrennt einstellbar.
- Lichtfarbe & Farbwiedergabe
- 2.700–6.500 Kelvin; Frontlicht mit CRI Ra ≥ 95 und Farbtreue Rf ≥ 96.
- Ausleuchtung
- 85 × 50 cm bei 500 Lux; zentral über 1.000 Lux bei 50 cm Höhe. Herstellerwerte.
- Monitor-Kompatibilität
- Monitorstärke 0,43–6 cm; flache Displays und Curved-Modelle mit 1000R–1800R. Gehäuseform vorab prüfen.
- Bedienung & Automatik
- Kabelloser, wiederaufladbarer Controller mit Anzeige und Favoritenmodus; automatische Helligkeitsanpassung und Anwesenheitserkennung.
- Stromversorgung
- USB-C, 5 V / 3 A; maximal 15 W. Die Lampe benötigt ein Stromkabel. USB-Kabellänge: 150 cm.
- Maße & Materialien
- Lampe: 50 × 14,3 × 10,9 cm; Controller: 7,4 × 7,4 × 3,95 cm (B × T × H). Aluminiumlegierung und Kunststoff, dunkelgrau.
- Lieferumfang & Preisorientierung
- Lampe, Halterung, Controller, Netzteil und Webcam-Zubehör. UVP zum Marktstart: 179 €; aktuelle Preise können abweichen.
Mein Eindruck nach einigen Wochen
Klare Kaufempfehlung für lange Abende am Rechner. Auf meinem Curved-Monitor sitzt die Halo 2 problemlos. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die Montage war einfach. Meine bisherige Tischlampe hat sie ersetzt.
Im Alltag: Ich nutze eher kühles, leicht gedimmtes Licht. Tastatur und nahe Unterlagen sind angenehm beleuchtet. Bei längeren Schreibsessions empfinde ich das Licht als wohltuend für meine Augen; das Rücklicht sorgt für eine schöne Atmosphäre.
Gut zu wissen: Der Controller braucht zunächst etwas Eingewöhnung. Die Automatikfunktionen nutze ich nicht und bewerte sie deshalb nicht.
Mein kleiner Wunsch: Eine leicht gebogene Variante würde optisch noch besser zu meinem Curved-Monitor passen. Auch 179 € sind ein stolzer Preis.
Vor dem Kauf: Monitorform, Platz hinter dem Bildschirm und USB-C-Leistung prüfen. Mein Testurteil beruht auf persönlicher Nutzung; die technischen Daten stammen von BenQ.
Stand: 29.09.2026 · Technische Herstellerangaben · UVP zum Marktstart
Sind 179 Euro für eine Monitorlampe gerechtfertigt?
179 Euro sind für eine Schreibtischbeleuchtung ein stolzer Betrag. BenQ nannte diesen Preis als unverbindliche Empfehlung zum Marktstart; aktuelle Angebote können davon abweichen. Die Preisangabe lässt sich in der Herstellerankündigung zur Halo 2 nachlesen. Meine Einschätzung orientiert sich an diesen 179 Euro.
Für mich ist entscheidend, wie häufig ich ein Produkt tatsächlich nutze. Die Halo 2 kommt täglich zum Einsatz und unterstützt genau die Situationen, in denen ich viel Zeit am Rechner verbringe. Sie ersetzt meine bisherige Tischlampe, beleuchtet die wichtigen Bereiche und lässt sich an meine Vorlieben anpassen. Damit bietet sie mir einen konkreten Nutzen über einen schönen Lichteffekt hinaus.
Wer nur gelegentlich am Schreibtisch sitzt oder bereits mit seiner Beleuchtung zufrieden ist, wird den Preis vermutlich anders gewichten. Für Menschen, die regelmäßig mehrere Stunden im Homeoffice arbeiten, halte ich die Investition dagegen für gut nachvollziehbar. Voraussetzung ist, dass Monitor und Arbeitsplatz zum Konzept passen.
Mein Fazit nach einigen Wochen
Für mich ist die BenQ ScreenBar Halo 2 eine klare Kaufempfehlung. Besonders überzeugt haben mich die angenehme Ausleuchtung bei längeren Schreibsessions, die vielen Einstellmöglichkeiten und die einfache Montage. Dass meine bisherige Tischlampe nicht mehr gebraucht wird, ist ein zusätzlicher praktischer Vorteil. Die hochwertige Verarbeitung rundet meinen positiven Eindruck ab.
Die Rückbeleuchtung sorgt bei mir für eine schöne Atmosphäre, während das Frontlicht den entscheidenden Beitrag zum Arbeitskomfort leistet. Eine leicht gebogene Variante würde mir an meinem Curved-Monitor optisch noch besser gefallen. Dieser kleine Wunsch und der durchaus hohe Preis ändern aber nichts daran, dass ich die Halo 2 gerne weiterverwenden möchte. Wer wie ich viel abends am Rechner sitzt, sollte sie sich genauer ansehen.