News: Jaguar F-Type SVR – Von der schnellen Sorte

Jaguar F-Type SVR: In 3,7 Sekunden auf 100

Jaguar F-Type SVR

Das bildschöne Coupé der Briten nennt sich F-Type – das ist soweit nichts Neues. Das bisherige Topmodell hörte auf den Namen F-Type R und fuhr mit einem Kompressor-aufgeladenen Achtzylinder mit 550 PS vor, auch das ist bekannt. Aber die Spitze wurde erweitert: Ganz oben steht nun der Jaguar F-Type SVR. Die drei geheimnisvollen Buchstaben stehen hierbei für „Special Vehicle Operations“ und benennen die besonders leistungsstarken Briten. Was das genau heißt und welche Zahl bei diesem Jaguar eine ganz besondere Rolle spielt, zeigen die folgenden Zeilen.

Jaguar F-Type SVRDie Abkürzung passt nicht ganz und müsste eigentlich SVO heißen, dennoch hört die starke Raubkatze auf den Namen Jaguar F-Type SVR. Das bedeuten in aller Kürze: 5.0 Liter Hubraum, acht Zylinder, Kompressor-Aufladung und 575 PS. Diese werden aber nicht nur an die Hinterachse gleitet, wo sie vermutlich haltlos verpuffen würden, sondern gelangen durch den serienmäßigen Allradantrieb an alle vier Räder. Gelangt die volle Kraft von 700 Nm an die Räder und lassen es die Straßenverhältnisse zu, katapultiert sich der Jaguar in 3,7 Sekunden auf 100 km/h. Eine beeindruckende Zahl, doch ein Porsche Turbo, mit einem Leistungsnachteil von immerhin 35 PS, schafft den Standardsprint in genau drei Sekunden.

Aber zurück zum Jag: Mit dieser Motorisierung schafft es der Brite auf 322 km/h in der geschlossenen Variante. Ein besonders wichtiger Wert, was Länder anbelangt, in denen die Geschwindigkeit nicht in Stundenkilometern, sondern in Meilen gemessen wird. Das Ergebnis sind exakt 200 Meilen. Wenn es darauf nicht ankommt, man aber lieber auf eine ausreichend Frischluft-Versorgung bedacht ist, dann kann man getrost das F-Type SVR Cabriolet wählen. Mit 314 km/h Spitzengeschwindigkeit ist diese Raumkatze nur wenig langsamer.

Jaguar F-Type SVR

Optik: Jaguar F-Type SVR

Jaguar F-Type SVROptisch zeigt der Jaguar eindeutig, was in ihm steckt. Nicht nur die knallige orange Lackierung signalisiert den Wunsch nach Aufmerksamkeit. Geradezu riesige Lufteinlässe an der Front setzen ein erstes Signal, dass Understatement beim SVR nicht oberste Priorität genoss. Zeigen sich die optionalen Carbonteile an der Frontspoilerlippe, den Außenspiegel oder den Luftauslässen noch dezent, wirkt der Heckspoiler wie ein Fremdkörper. Er fügt sich nicht gerade harmonisch in die Linienführung des ansonsten bildschönen Briten ein und fährt bei Bedarf sogar noch aus.

Aber was tut man nicht alles für eine ausgeklügelte Aerodynamik. Im Gegensatz zum Heck-Leitwerk wirkt die Titan-Auspuffanlage im Diffusor schon fast schüchtern. Das ist sie aber nur, wenn der Motor schläft, denn schon die kleinen Brüder des Jaguar F-Type SVR, mit ihren V6-Aggregaten, können bei geöffneter Auspuffklappe brüllen, also wollte der Jaguar die Nachbarschaft wecken. Im Nachbardorf.

Fotos: Jaguar

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