Noch im Trend? Selfies hat man – Hyperlapse macht man

Hyperlapse from Instagram

Hyperlapse from Instagram

Jeder Trend geht irgendwann zu Ende und was kommt, ist ein neuer Trend. Oder anders gesagt: erst machen es einige wenige, plötzlich können dann alle nicht mehr ohne. Wovon die Rede ist? Na zum Beispiel von den „Selfies“. Die Bilder, die man mit seinem Smartphone von sich selbst knippst und dann ins soziale Netzwerk stellt.

Plötzlich macht jeder und überall diese Selbstportraits. Natürlich hat das den Vorteil dass man den Freunden so schnell mal kurz einen Gruß übermitteln kann oder einfach nur zeigen möchte, wo man gerade unterwegs ist. Wie lange dieser Hype andauert steht in den Sternen. Doch ein anderes kultiges Objekt steht schon in den Startlöchern um einen weiteren Hype auszulösen.

Die Rede ist hier vom Hyperlapse, so eine Art Timelapse-Videos mit Kamerabewegung. Timelapse-Aufnahmen haben wohl alle schon mal gesehen. Das ist ein Bild bzw. eine Aufnahme, die durch mehrere Aufnahmen in einem Zeitraffer dargestellt wurde. Das besondere beim Hyperlapse ist aber, dass sich auch die Kameraposition dabei ständig ändert.

Was früher noch sehr aufwendig war, gibt es jetzt ganz modern als kostenlose App. „Instagram Hyperlapse“ heißt das Zauberwort und dient dazu kleine bewegte Smartphone-Aufnahmen von Objekten mithilfe des eingebauten Gyroskops sofort zu stabilisieren und dann über eine wählbare Geschwindigkeit (1x bis 12x) als kurzen Stream wiederzugeben. Zunächst soll die App nur im App Store verfügbar sein. Eine Android-Version ist aber ebenfalls in Arbeit.

Das Ergebnis ist eine völlig neue Art von Aufnahmen zu gestalten, die immer wieder tolle Effekte zum Vorschein bringen. Je nach Entfernung zum gewünschten Objekt und gewählter Wiedergabegeschwindigkeit kann man sogar echte Kunstwerke gestalten. Und die sonst übliche aufwändige Prozedur und Nachbearbeitung entfällt dank „Instagram Hyperlapse“. Die fertigen Videos lassen sich dann selbstverständlich über Facebook oder Instagram teilen und verbreiten.  Schließlich sollen eure Freunde ja sehen was ihr da „gezaubert“ habt.

Wenn man also die üblichen Gewohnheiten der Smartphone-Nutzer so verfolgt, ist es nur eine Frage der Zeit bis jeder mal sein eigenes kleines „Hyperlapse“ postet. Bist du der nächste?



Gefunden bei kaithrun.de

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