DREO Heizlüfter 718 – leiser Heizturm mit Power für kalte Tage

Vorstellung / Review / Details

Wer kennt es nicht: Draußen fallen die Temperaturen, und im Homeoffice oder Wohnzimmer möchte man es schnell kuschelig warm haben, ohne gleich die ganze Zentralheizung hochzudrehen. Genau hier kommt ein flexibler Heizlüfter ins Spiel. Der neue DREO Heizlüfter 718 verspricht Abhilfe für alle, die in der kalten Jahreszeit gezielt und effizient zuheizen möchten – sei es Technikenthusiasten, die auf smarte Gadgets stehen, Familien mit Sicherheitsbedürfnis, Homeoffice-Nutzer oder Besitzer eines Ferienhauses. In diesem Blogbeitrag stelle ich euch diesen modernen Heizturm näher vor. Wir schauen uns Design, Leistung, Lautstärke, Energieeffizienz, Sicherheit und alle wichtigen Features an. Das Ziel: Euch eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, ob der Dreo 718 der richtige Heizlüfter für eure Zwecke ist.

Kurz zur Info noch vorweg:

Wir haben einen DREO Heizlüfter 718 für diesen Test / Vorstellung zur Verfügung gestellt bekommen. Die Bereitstellung des Testgerätes beeinflusst natürlich in keiner Weise meine Meinung. Die Basis für qualitative Berichte und Tests sind Unabhängigkeit und eine freie Meinung. Für mich steht deshalb euer Vertrauen immer an erster Stelle!

Design und Verarbeitung

Beim ersten Anblick erinnert der Dreo Heizlüfter 718 an einen schlanken Turmventilator – eine elegante Säule in Silber, die sich unauffällig in Wohn- oder Büroumgebungen einfügt. Mit etwa 75 cm Höhe und nur ca. 20 cm Durchmesser benötigt der Heizturm wenig Stellfläche auf dem Boden. Man kann ihn bequem in eine Zimmerecke oder neben das Sofa stellen, ohne dass er stört. Dank seines geringen Gewichts von rund 3,6 kg lässt sich der 718 auch einfach von Raum zu Raum tragen – praktisch, wenn man morgens das Homeoffice aufwärmt und abends das Wohnzimmer.

Die Verarbeitung wirkt hochwertig: Das Gehäuse besteht aus robustem Kunststoff, der laut Hersteller flammhemmend nach V0-Standard ist. Das bedeutet, selbst im seltenen Fall eines internen Defekts wäre das Material schwer entflammbar und würde ein Feuer von selbst ersticken – ein beruhigender Gedanke. Zudem bleibt das Gehäuse außen vergleichsweise kühl, sodass man sich nicht gleich die Finger verbrennt, falls man den laufenden Heizlüfter versehentlich berührt. Der Standfuß gibt dem hohen, schlanken Gerät ausreichend Stabilität. Sollte doch einmal jemand dagegen stoßen, sorgt ein interner Kippsensor dafür, dass der Heizlüfter sich sofort abschaltet (dazu später mehr bei den Sicherheitsfunktionen).

Oben auf dem Gerät befindet sich das Bedienfeld: Tasten für Leistung, Temperatur, Oszillation, Timer und Modus sind intuitiv angeordnet und reagieren auf leichte Berührung. Ein kleines Display zeigt die eingestellte Temperatur sowie ggf. den Timer an, sodass man alle wichtigen Infos auf einen Blick hat. Alternativ kann man den Dreo 718 auch bequem per Fernbedienung steuern – ideal, um vom Sofa oder Bett aus die Temperatur nachzujustieren oder den Heizlüfter auszuschalten. Die mitgelieferte Fernbedienung ist handlich und übersichtlich. Damit lassen sich alle Funktionen wie Oszillation, Thermostat oder Moduswahl auch aus einigen Metern Entfernung kontrollieren.

DREO Heizlüfter 718

Heizleistung und Sofortwärme

Kommen wir zum Herzstück eines jeden Heizlüfters: der Heizleistung. Der Dreo 718 hat hier ordentlich etwas zu bieten. Mit 2000 Watt maximaler Leistung (in der EU-Version) gehört er zu den kraftvolleren Geräten seiner Klasse. Das Besondere ist dabei das PTC-Keramik-Heizelement mit einer Länge von stattlichen 308 mm. PTC steht für „Positive Temperature Coefficient“ – ein technisches Prinzip, bei dem das Material mehr Widerstand entwickelt, je heißer es wird. Die Folge: Das Heizelement reguliert sich selbst, überhitzt nicht so leicht und arbeitet effizienter als herkömmliche Heizdrähte. Außerdem neigt Keramik weniger dazu, Staub zu verbrennen, was diesen Heizlüfter angenehmer im Geruch macht (man kennt ja den typischen „Heizlüfter-Geruch“ bei alten Modellen, wenn sich Staub auf glühenden Drähten verbrennt).

In der Praxis bedeutet das: Sofortwärme in 2 Sekunden. Kaum drückt man den Einschaltknopf, strömt schon warme Luft aus dem Gerät. Man hat fast das Gefühl, einen kleinen Sonnenstrahl eingeschaltet zu haben, der den Raum aufhellt – so prompt ist die Heizwirkung spürbar. Natürlich erreicht das Zimmer nicht in zwei Sekunden die Wohlfühltemperatur, aber die anfängliche Kälte ist sofort gebannt. Besonders morgens oder nach längerem Lüften ist diese direkte Wärme ein Segen.

Der Dreo 718 ist laut Datenblatt für Räume bis zu 25 m² ausgelegt. Das deckt ein typisches Wohnzimmer, ein großes Schlafzimmer oder ein Büro locker ab. In einem 20–25 m²-Raum verteilt sich die Wärme durch die Kombination aus leistungsstarkem Gebläse und Oszillation sehr gleichmäßig (mehr zur Oszillation gleich). Das heißt, auch die Ecken des Raumes werden erreicht, ohne dass man den Heizlüfter alle paar Minuten neu ausrichten muss. Für sehr große offene Wohnlandschaften stößt ein einzelnes Gerät dieser Größe zwar irgendwann an Grenzen, aber bis ca. 25 m² sorgt der 718 für eine gut spürbare, angenehme Grundwärme. Gerade für Wohnungen oder Häuser mit einzelnen kühlen Räumen, für das schnelle Aufheizen des Ferienhauses am Winterwochenende oder einfach als Zusatzheizung an sehr kalten Tagen ist die Heizpower vollkommen ausreichend.

Noch ein Punkt zur Leistungsfähigkeit: Durch das hohe, vertikale Design kann der Dreo Heizlüfter die Wärme auf ganzer Höhe abgeben. Im Gegensatz zu kleinen Heizlüftern, die meist nur bodennah pusten, verteilt dieser Turmheizer die Warmluft von unten nach oben. So werden nicht nur die Füße warm, sondern auch in Sitzhöhe oder sogar im oberen Bereich des Raumes kommt etwas an. Diese gleichmäßigere Vertikalverteilung macht die Wärmeempfindung deutlich angenehmer – man hat nicht nur heiße Knöchel und einen kühlen Kopf, sondern spürt überall eine moderate Wärme.

Lautstärke: Flüsterleiser Betrieb

Leistung ist das Eine, aber niemand möchte neben einem Heizgerät sitzen, das klingt wie ein startender Föhn. Hier spielt der Dreo 718 seine Stärken voll aus: Der Betrieb ist flüsterleise mit nur 25 dB minimaler Lautstärke. Zum Vergleich: Eine ruhige Bibliothek oder ein leises Flüstern liegt etwa bei 30 dB. Dreo hat offenbar viel Wert auf ein aerodynamisches Design des Luftkanals und einen laufruhigen Ventilatormotor gelegt. Im niedrigsten Modus hört man den Heizlüfter quasi nicht – ideal fürs Schlafzimmer, wenn man nachts einen kühlen Luftzug vermeiden und dennoch nicht frieren will. Selbst im Büro oder beim Filmabend im Wohnzimmer stört er nicht; man kann sich konzentrieren oder entspannen, während im Hintergrund leise warme Luft zirkuliert.

Natürlich steigt die Geräuschkulisse etwas an, wenn man die Lüfterstufe erhöht. In den höheren Gebläse-Stufen bewegt der 718 ja auch ordentlich Luft (bis zu ~3 m/s Luftstrom sind möglich), was man natürlich leicht rauschen hört. Dennoch bleibt das Geräusch dabei vergleichsweise dezent und gleichmäßig – kein lautes Dröhnen oder Pfeifen, wie es manche billigen Heizlüfter an sich haben. Viele Nutzer beschreiben das Geräusch als weißes Rauschen, das eher beruhigend ist und in der Regel nach kurzer Zeit gar nicht mehr auffällt.

Speziell im Nachtbetrieb punktet der Dreo Heizlüfter 718 somit doppelt: Zum einen hält er das Schlafzimmer geräuscharm warm, zum anderen vermeidet er durch seine Thermostatsteuerung das typische Ein- und Ausschalt-Geräusch einfacher Heizlüfter (die oft mit einem Klick oder lautem Gebläse anlaufen, wenn sie über einen simplen Bimetall-Thermostat geregelt sind). Hier arbeitet alles angenehm subtil. Wer sehr geräuschempfindlich ist, kann zudem die Anzeige-LEDs dimmen oder ausschalten (falls vorhanden), sodass auch kein störendes Licht im Dunkeln den Schlaf beeinträchtigt.

Energieeffizienz und ECO-Modus

Angesichts steigender Strompreise ist der Blick auf den Energieverbrauch entscheidend, bevor man sich für einen elektrischen Heizlüfter entscheidet. Mit 2000 W kann der Dreo 718 zwar ordentlich Leistung ziehen – aber nur dann, wenn es wirklich nötig ist. Dank smarter Funktionen wie dem ECO-Modus und dem eingebauten Thermostat lässt sich der Verbrauch in der Praxis deutlich reduzieren.

Im ECO-Modus regelt das Gerät die Heizleistung automatisch herunter, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist, und hält dann die Temperatur konstant. Bis zu 50 % Strom lassen sich so einsparen, behauptet der Hersteller. Das ist natürlich ein Optimalwert – in der Realität hängt es davon ab, wie gut der Raum isoliert ist und welche Temperaturdifferenz überbrückt werden muss. Doch fest steht: Ein geregelter Heizlüfter verbraucht nur so viel Energie wie nötig, anstatt durchgehend mit voller Power zu laufen. Das merkt man am Monatsende auf der Stromrechnung.

Die präzise Thermostatsteuerung erlaubt es, die Zieltemperatur gradgenau einzustellen (in 1-°C-Schritten, vermutlich im Bereich von ca. 5 °C bis 35 °C). Ist es zum Beispiel 18 °C im Zimmer und man möchte gemütliche 22 °C, stellt man 22 am Gerät ein. Der Dreo 718 heizt dann zügig auf und drosselt die Leistung, wenn die 22 °C erreicht sind. Fällt die Temperatur wieder, springt er automatisch an. Dieses Prinzip kennt man von Zentralheizungen – hier hat man es im Kleinformat für einen einzelnen Raum. Der Vorteil liegt auf der Hand: keine verschwendete Energie durch „Überheizen“. Der Raum wird auch nicht über Gebühr aufgeheizt, was ja oft zu stickiger Luft und unnötigem Verbrauch führt. Stattdessen bleibt das Klima konstant angenehm.

Ein weiterer Baustein zur Energieeffizienz ist die Möglichkeit, gezielt einzelne Räume zu heizen. Wer z.B. im Homeoffice arbeitet, muss nicht die ganze Wohnung auf 22 °C bringen. Es reicht, das Arbeitszimmer mit dem Dreo 718 wohlig warm zu halten, während der Rest der Wohnung auf Sparflamme bleibt. Das kann – richtig angewandt – effizienter sein, als überall die Zentralheizung hochzudrehen. Auch für Übergangszeiten im Herbst oder Frühling, wenn die Hauptheizung vielleicht noch nicht aktiviert ist, eignet sich so ein Gerät perfekt, um morgens oder abends kurzzeitig für Wärme zu sorgen.

Nicht zuletzt besitzt der Heizlüfter einen Timer (bis zu 12 Stunden), mit dem man festlegen kann, wann er sich automatisch ausschaltet. So kann man z.B. einstellen, dass er nach dem Einschlafen noch 2 Stunden weiterläuft und sich dann von selbst abstellt – beruhigend, falls man mal vergessen sollte, ihn manuell auszuschalten. Oder man lässt ihn das Wohnzimmer für eine gemütliche Lesezeit auf dem Sofa vorheizen und programmiert den Timer auf eine Stunde, damit er nicht die ganze Nacht läuft. Diese Automatisierung verhindert unnötigen Dauerbetrieb und hilft ebenfalls, Strom zu sparen.

DREO Heizlüfter 718

Funktionen und Bedienung – DREO Heizlüfter 718

Der Dreo Heizlüfter 718 ist nicht einfach nur „Ein/Aus und volle Pulle“ – er bietet vielmehr eine ganze Reihe an Funktionen, mit denen man das Heizen sehr flexibel gestalten kann.

Zunächst wäre da die 4-stufige Oszillation: Das Gerät kann sich auf seinem Standfuß automatisch hin- und herdrehen, und das in vier wählbaren Winkeln. Je nach Bedarf lässt sich einstellen, ob der Heizlüfter nur 30° schwenken soll (wenn man die Wärme gezielt in eine Ecke oder auf eine Person richten möchte), 60° oder 90° (für mittlere Abdeckung) oder eben den vollen 120°-Winkel für maximale Raumabdeckung. Das ist praktisch, denn so pustet man nicht dauerhaft warme Luft gegen eine Wand oder einen Vorhang, sondern kann den Wirkbereich optimieren. Die Oszillationsfunktion läuft angenehm gleichmäßig und geräuschlos ab – man merkt nur an der sanften Brise, dass sich der warme Luftstrom bewegt. Falls man die Schwenkbewegung mal nicht möchte (z.B. weil der Heizlüfter in einer Raumecke steht und nur in den Raum hineinblasen soll), lässt sich die Oszillation per Knopfdruck deaktivieren.

Weiterhin verfügt der Dreo 718 über 9 sogenannte Komfortstufen. Dahinter verbirgt sich folgendes Konzept: Es gibt 5 verschiedene Heizstufen, die von sanfter Wärmezufuhr bis zu voller 2000-W-Power reichen. Damit kann man je nach Kältegrad und Vorliebe stufenweise einstellen, wie stark geheizt werden soll. Zusätzlich gibt es den bereits erwähnten ECO-Modus, der im Prinzip auch als eine Art Heizstufe fungiert – hier entscheidet aber das Gerät automatisch über die Leistung, eben effizient dem Thermostat folgend. Und schließlich hat der Dreo Heizlüfter 3 Ventilatorstufen ohne Heizfunktion an Bord. Diese funktionieren wie ein normaler Ventilator, der kühle Luft zirkuliert. Wozu das gut ist? Nun, zum einen kann man den Heizlüfter so auch an milderen Tagen oder im Sommer als reinen Lüfter benutzen, um Luft umzuwälzen. Zum anderen sind die Ventilatorstufen nützlich, um nach dem Heizen die Restwärme zu verteilen oder einfach für eine leichte Brise, ohne dass weiter geheizt wird. Insgesamt kommt man so auf 5 + 1 + 3 = 9 Einstellmöglichkeiten, was für ein einzelnes Gerät schon sehr vielseitig ist.

DREO Heizlüfter 718 im Fokus

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Zur Herstellerseite

Die Bedienung all dieser Funktionen ist dennoch unkompliziert. Wie schon beim Design erwähnt, hat man am Top-Bedienfeld Tasten für alle wichtigen Einstellungen. Mit einer Mode- bzw. Modus-Taste kann man zwischen den Heizstufen und dem Ventilatormodus wechseln. Eine separate Taste aktiviert die Oszillation in der zuletzt gewählten Schwenkweite. Die Temperatur lässt sich per Plus/Minus-Tasten einstellen, wobei ein kurzer Druck in 1-Grad-Schritten verändert. Der aktuelle Soll-Wert wird im Display angezeigt, ebenso wie ein Symbol für den ECO-Modus, falls dieser aktiv ist. Der Timer lässt sich über eine Timer-Taste programmieren; meist drückt man hier mehrfach, um die Stundenzahl zu erhöhen (1h, 2h, 3h, … bis 12h, und dann wieder aus).

Ein weiteres sinnvolles Feature ist die Kindersicherung. Gerade weil der 718 auch für Familien interessant ist, kann man durch eine Tastenkombination am Gerät die Bedienung sperren. So können neugierige Kinderhände nicht versehentlich Einstellungen verstellen oder den Heizlüfter an- und ausschalten. Die Fernbedienung spiegelt übrigens alle Funktionen des Bedienfelds wider, inklusive der Temperaturwahl, Oszillation und Timer. Sie arbeitet über Infrarot, daher sollte man grob in Richtung des Geräts zielen – was im normalen Wohnraum kein Problem darstellt.

Insgesamt hinterlässt die Bedienung des Dreo Heizlüfters 718 einen durchdachten Eindruck: Alles, was man braucht, ist vorhanden, ohne das Gerät mit unnötigem Schnickschnack zu überfrachten. Nach kurzer Eingewöhnung geht die Steuerung in Fleisch und Blut über.

Sicherheitsmerkmale

Sicherheit ist bei Heizgeräten ein zentrales Thema – und gerade für Familien mit Kindern oder Haustieren oft kaufentscheidend. Dreo hat beim Heizlüfter 718 ein ganzes Paket an 8-fachem Sicherheitsschutz integriert, damit man ihn mit gutem Gewissen betreiben kann.

Bereits erwähnt wurden das flammhemmende V0-Material des Gehäuses und die Kippsicherung. Letztere funktioniert mittels eines Sensors, der erkennt, wenn der Heizlüfter stark geneigt oder umgekippt wird (meist ab ca. 45° Neigung). In so einem Fall schaltet das Gerät sofort die Heizfunktion ab und stellt den Betrieb ein. So wird verhindert, dass ein umgestürzter Heizlüfter weiterläuft und evtl. einen Brand verursacht.

Ebenfalls an Bord ist ein Überhitzungsschutz. Sollte das Innere des Geräts zu heiß werden – etwa wenn die Luftzufuhr blockiert ist oder es sehr lange auf Maximalstufe läuft – greift ein Thermoschalter ein und schaltet den Heizlüfter ab, bevor es kritisch werden kann. Sobald er abgekühlt ist, kann man ihn nach einigen Minuten wieder einschalten. Dieser Überhitzungsschutz ist wichtig, um die Elektronik und Umgebung vor Schaden zu bewahren.

Ein weiterer cleverer Schutzmechanismus steckt im Netzstecker: Dreo verwendet hier den sogenannten FortPlug (in der deutschen Version vielleicht anders benannt, aber das Prinzip ist gleich). Das ist ein Stecker mit integriertem Temperatursensor, der die Steckdose vor Überhitzung schützt. Sollte z.B. die Steckdose alt oder locker sein und durch den hohen Strom (2000 W ziehen ca. 8–9 Ampere) heiß werden, erkennt der Stecker das und kappt den Stromfluss. Dieses Feature ist eher selten bei Heizlüftern zu finden und bietet ein zusätzliches Sicherheitsnetz, gerade in älteren Häusern mit weniger zuverlässigen Steckdosenkontakten.

Neben diesen hardwarebasierten Sicherheitsfeatures gibt es noch die bereits angesprochene Kindersicherung in der Elektronik – sie verhindert unbefugtes Bedienen durch Nachwuchs. Auch das Gehäuse ist ein Cool-Touch-Design, d.h. es wird während des Betriebs nicht zu heiß an der Außenseite. Man kann den Heizlüfter also z.B. unten am Sockel anfassen, ohne sich gleich zu verbrennen, falls man ihn umpositionieren muss. Trotzdem sollte man natürlich grundsätzlich Vorsicht walten lassen und das Gerät ausschalten, bevor man es längere Strecken herumträgt.

Schön zu sehen ist ebenfalls, dass alle wichtigen Zertifizierungen erfüllt sind. In den USA ist der Dreo 718 ETL-geprüft (eine unabhängige Sicherheitsprüfung, vergleichbar mit dem TÜV/GS in Deutschland). Hierzulande hat er selbstverständlich ein CE-Kennzeichen und wurde nach EU-Normen getestet. Kurz gesagt: Der Heizlüfter entspricht dem aktuellen Stand der Technik in Sachen Sicherheit.

Zusammengefasst sorgt der Dreo Heizlüfter 718 mit seinem Mehrfachschutz dafür, dass man ihn auch mal unbeaufsichtigt laufen lassen kann, ohne gleich ein mulmiges Gefühl haben zu müssen – sei es während man nebenan kurz kocht oder wenn man ihn im Homeoffice betreibt und zwischendurch den Raum verlässt. Trotzdem gilt natürlich wie bei allen Heizgeräten: gewisse Vorsicht und gesunder Menschenverstand sind nie verkehrt (also nichts auf dem Gerät ablegen, keine brennbaren Materialien direkt davor stellen und regelmäßig entstauben).

Einsatzbereiche und Praxistipps – DREO Heizlüfter 718

Für wen eignet sich der Dreo Heizlüfter 718 nun besonders, und wie holt man das Beste aus ihm heraus?

In vielen Alltagssituationen kann der 718 seine Stärken ausspielen. Hier einige Beispiele:

  • Homeoffice: Morgens im kalten Arbeitszimmer? Einfach den 718 einschalten, und binnen Minuten hat man eine angenehme Temperatur, ohne dass man die ganze Wohnung beheizen muss. Gerade wer im Altbau oder einem Zimmer mit unzureichendem Heizkörper arbeitet, wird den Unterschied sofort merken. Dabei läuft das Gerät leise genug, um nebenbei in Videokonferenzen nicht zu stören oder die Konzentration zu beeinträchtigen.
  • Familien mit Kindern: Im Kinderzimmer kann man den Heizlüfter gezielt während des Spielens einsetzen oder abends vor dem Zubettgehen, um eine behagliche Atmosphäre zu schaffen. Dank Kindersicherung und der vielen Sicherheitsfeatures braucht man nicht ständig Angst haben, dass etwas passiert. Und das Gehäuse bleibt kühl genug, dass auch neugierige Kinderhände sich nicht sofort weh tun. (Natürlich sollten Kleinkinder trotzdem nie unbeaufsichtigt mit dem laufenden Gerät bleiben – das versteht sich von selbst.)
  • Wohn- und Schlafzimmer: Hier punktet der Dreo 718 durch die Oszillation, welche die Wärme im ganzen Raum verteilt. Beim Fernsehabend auf der Couch kann er dezent im Hintergrund den Raum temperieren, sodass man sich gemütlich in die Decke kuscheln kann, aber nicht friert. Im Schlafzimmer ist er hilfreich, wenn man tagsüber die Heizung runtergedreht hatte und vor dem Schlafengehen nochmal schnell auf angenehme Temperatur bringen will. Danach schaltet man ihn entweder ab oder nutzt den Timer, damit er in der ersten Nachthälfte noch ein wenig nachheizt. Das leise Betriebsgeräusch stört den Schlaf kaum – manche empfinden es sogar als angenehmes, monotones Hintergrundrauschen.
  • Ferienhaus/Wochenendhaus: Man kommt im Winter ins kalte Wochenendhaus, und ehe die zentrale Heizung oder der Kamin den Raum warm kriegt, vergehen Stunden. Hier kann man mit einem Elektroheizer wie dem Dreo 718 sofort gegensteuern und schon mal für Grundwärme sorgen, während die Hauptheizung anläuft. Durch den Tragegriff ist das Gerät fix aus der Abstellkammer geholt und in Betrieb genommen.
  • Keller, Hobbyraum & Garage: Oft sind Keller- oder Hobbyräume sowie Garagen nicht beheizt. Beim Heimwerken im kalten Hobbykeller oder beim Schrauben in der Garage leistet der Heizlüfter gute Dienste. Allerdings sollte der Raum nicht zu groß oder zugig sein, sonst verpufft die Wärme schnell. Bis etwa 20 m² geschlossene Fläche kann der Dreo 718 aber auch dort effektiv helfen.
  • Badezimmer: Der Dreo 718 ist nicht explizit spritzwassergeschützt (keine IP-Zertifizierung für Feuchträume). Daher sollte man ihn nicht direkt neben Dusche oder Wanne betreiben, wo er nass werden könnte. Zum kurzen Aufheizen des Badezimmers vor dem Duschen kann man ihn aber in sicherer Entfernung laufen lassen und vor dem eigentlichen Duschgang wieder ausschalten.

Praxistipp: Wie bei allen elektrischen Heizern gilt: Am sichersten direkt an eine Wandsteckdose anschließen und keine billige Mehrfachsteckdose zwischenschalten, um Überlastungen zu vermeiden. Der Dreo 718 hat zwar den Sicherheitsstecker, aber man muss es ja nicht drauf ankommen lassen. Und generell empfiehlt es sich, die Lufteinlässe des Geräts alle paar Wochen zu entstauben – so bleibt die Heizleistung hoch und die Sicherheit gewahrt.

Fazit: Lohnt sich der Dreo Heizlüfter 718?

Nach all den Fakten und Eindrücken kann man festhalten: Der DREO Heizlüfter 718 überzeugt als moderner Heizturm auf ganzer Linie. Er vereint eine hohe Heizleistung (2000 W) mit cleverer Technik wie dem PTC-Keramikelement und liefert dadurch schnelle, gleichmäßige Wärme. Dabei bleibt er flüsterleise und energiesparend dank Thermostat und ECO-Modus. Besonders beeindruckend sind die vielen durchdachten Features – von der weiten Oszillation über die zahlreichen Einstellstufen bis zur komfortablen Bedienung per Fernbedienung. Dazu kommt ein Sicherheitskonzept, das nahezu alle Eventualitäten abdeckt, sodass man sich im Betrieb kaum Sorgen machen muss.

Klar, ein paar Einschränkungen hat auch dieses Gerät: Es ist „nur“ ein Raumheizer, kein Zentralheizung-Ersatz. Sehr große oder schlecht isolierte Räume wird auch der Dreo 718 nicht vollständig warm bekommen. Und wer eine Smarthome-Integration sucht (etwa Steuerung per App oder Sprachassistent), wird hier nicht fündig – der 718 ist ein klassisches Standalone-Gerät ohne WLAN-Schnickschnack. Aber in seinem Kernbereich – dem schnellen, leisen und sicheren Beheizen mittelgroßer Räume – liefert er voll ab.

Aus meiner Sicht hat Dreo hier einen rundum gelungenen Heizlüfter im Programm. Ich habe den 718 selbst ausprobiert und war positiv überrascht, wie effektiv und angenehm er arbeitet. Gerade die niedrige Geräuschentwicklung und die clevere Temperaturregelung haben mich beeindruckt. Wenn ihr also auf der Suche nach einer Zusatzheizung für den Winter seid, die modern ausgestattet ist und im Alltag einfach funktioniert, kann ich den Dreo Heizlüfter 718 wärmstens empfehlen. Er bringt genau die wohltuende Wärme ins Zuhause, die man an kalten Tagen braucht – und das auf eine komfortable und sichere Art.