Werbung | Ford Kuga Trends – Test Drive in Valencia

Der Testwagen wartet in Valencia auf mich, eine Stadt, die ebenso modern wie klassisch, die ebenso hip wie gediegen ist.

Da steht er also, mein Ford Kuga in „Ginger Ale“, wie Ford diese spezielle silber-gold-metallic- Lackierung getauft hat. Obwohl ich eher ein Fan von Schwarz und Dunkelblau als Autofarben bin (getreu dem Motto des Firmengründers Henry Ford: „You can Have Any Color as Long as It’s Black“) gefällt mir dieser edel wirkende Look irgendwie.
Ich habe noch das Bild seines Vorgängers im Kopf, als mir auffällt, dass dieses Gefährt ungleich sportlicher aussieht. Das Zweite, was mir sofort auffällt, ist sein kräftigerer Auftritt, der neue Kuga wirkt, als habe er ein paar Stunden im Fitness-Studio verbracht, um nun bulliger daher zu kommen. Und das gelingt und steht ihm sehr gut. Der erste Blick in den Innenraum lässt eine Menge Platz vermuten, das Interieur wirkt hochwertig, allein die vielen Knöpfe und Bedienelemente im Fahrerbereich lassen mich befürchten, dass ich mit der Bedienung der zahlreichen Features, Goodies und Gimmicks so meine Problemchen bekommen werde. Aber abwarten.

Die erste Fahrt:

Ab in den valencianischen Stadtverkehr. Als jemand, der sich mit seinem Auto sogar in Süd-Italien furchtlos durch den hupenden und fluchenden Stadtverkehr pflügt, habe ich keine Hemmungen, einfach Gas zu geben und im Strom mitzuschwimmen. Da ich den 1,6 Liter Eco-Boost-Motor mit 182 wilden Pferdchen (PS) unter der Haube mit einem Automatik-Getriebe fahre, muss ich gar nicht unbedingt viel Gas geben, um komfortabel von A nach B zu kommen. Allerdings erweist dich der Valencia-Stadtverkehr oftmals tückisch, da man beim Warten auf das grüne Licht zum Abbiegen immer wieder bemerkt, dass zwar drei Reihen abbiegen möchten, auf der anderen Seite der Kreuzung aber nur zwei Spuren zur Verfügung stehen. Um bei diesem „Reise nach Jerusalem“-Spiel der Fahrspuren nicht zu verlieren, sollte man einen flotten Wagen haben, die anderen bei Grün stehen lassen und als erster einfädeln, wenn man nicht den ganzen Tag auf einen Einheimischen mit Erbarmen warten will, der einem den Vortritt lässt. Mit dem Kuga kein Problem. Ein mal das Gaspedal gen Boden rammen und schon ist man dank einer beeindruckenden Beschleunigung in der luxuriösen Situation, sich die kommenden Spuren aussuchen zu dürfen.

Kurz: Der Kuga macht im Stadtverkehr enorm viel Spaß und ich hoppe zwischen den anderen hin- und her. Dabei hat man in den Sitzen ausreichend Halt und sitzt dennoch bequem. Für ein sicheres Bewegen des Kuga sorgt eine sehr gute Übersichtlichkeit, was natürlich zum Einem dem Umstand geschuldet ist, dass man bei SUVs generell höher und damit komfortabler sitzt, zum Anderen aber auch genügend Glasflächen und wenig störende Säulen vorhanden sind. Die wichtigsten Anzeigen (Tacho, Benzinstand, Drehzahlmesser & Co.) sind gut sichtbar, das Multifunktionslenkrad bietet diverse Optionen, um die Hände möglichst am Lenkrad behalten zu können. Die Mittelkonsole bietet zahlreiche weitere Funktionen, was in meinen Augen etwas zu viel des Guten ist. Die Übersichtlichkeit leidet darunter, was von der Optik allerdings nicht behauptet werden kann. Das elektrische Glasschiebedach rundet den ansprechenden Gesamteindruck bei der ersten Fahrt ab.

Die Präsentation

Bei der Präsentation des Kuga bestätigt sich mein erster Eindruck, dass
dieses Model bulliger und zugleich sportlicher daherkommt. U.a. erklärt
der Chef Designer Claudio Messale anhand der einzelnen Linien und
Abmessungen, dass die neue Generation des SUV den Eindruck vermitteln
soll, dass man ein durchaus sportliches Gefährt bewegt, das aber durch
seinen robusten Auftritt gleichzeitig Off-Road-Qualitäten und
Alltagssicherheit vermitteln soll.

Lotte Kanters, die bei Ford für die Farbe und das Materialdesign
verantwortlich ist, erklärt im Folgenden, welche Farben für das Fahrzeug
noch verfügbar sind und wie das Design konkret entstand. Schon
interessant zu erfahren, wie Ford bemüht ist, den Wagen dem jeweiligen
Markt (Amerika, Europa, Asien) und dessen Bedürfnissen anzupassen.

Michael Nentwig, der Global Programm Engineer erläutert, warum der Kuga
so (Vorsicht, Wortspiel) Fordschrittlich ist. So wird zum Beispiel das
„Hands-free tailgate“ vorgestellt, ein System, bei dem man, wenn man
beispielsweise mit Tüten bepackt vom Einkaufen kommt und grad keine Hand
zum Öffnen des Kofferraums frei hat, einfach den Fuß unter die
Stoßstange bewegen muss und der Kofferraum öffnet sich dann automatisch.
Man sieht, offenbar denkt man bei Ford auch an die weiblichen
Konsumenten (#Aufschrei). Eine wirklich gute Idee, die im
anschließenden Alltags-Test einwandfrei funktionierte.
Selbstverständlich gönnte man dem Kuga auch all die anderen Systeme, die
man bereits beim neuen Ford Fiesta
bewundern durfte, etwa „Active City Stop“ (das Fahrzeug wird bei
Stop&Go Verkehr automatisch gebremst, wenn der Fahrer vor lauter
SMS-Checken nicht bemerkt, dass er gleich die Stoßstange des Vordermanns
küsst) oder den „Emergency Assistant“, bei dem, sobald das System
einen Unfall feststellt, etwa, weil die Airbags ausgelöst wurden, das
Fahrzeug den Notruf automatisch in der Landessprache des Unfallortes
wählt und die notwendigen Koordinaten durchgibt.

Ford geht mit dem Kuga
aber noch einen Schritt weiter (getreu seinem Slogan „Go Further“) und
spendiert ihm so nützliche Systeme wie dem „Active Park Assist“ (der
Kuga checkt, ob die Lücke groß genug ist und übernimmt das Einparken
fast komplett selbstständig – an dieser Stelle wird bewusst nicht
geschrieben, welche Spezies wohl die Zielgruppe für diesen Assistenten
ist) oder das „Intelligent All Wheel Drive“ ( bei dem der Kuga
entscheidet, wann der Allradantrieb notwendig ist und somit z.B.
Kraftstoff gespart wird ).

Schließlich wird von Anusch Sheibani Ghods, dem Ford Project Analyst,
das „Ford Sync“ vorgestellt, das ebenfalls bereits im Fiesta zu
bewundern ist. Einmal das eigene Mobiltelefon mit dem Fahrzeug
synchronisiert, kann per Sprachsteuerung angerufen und telefoniert
werden, SMS können vorgelesen werden und man kann Musiktitel per Sprache
anwählen. Das System läuft mit allen gängigen Mobiltelefonen, so dass
nicht nur die Millionen von individualistischen Iphone-Besitzern auf
ihre Kosten kommen, sondern auch die Androiden unter Euch und die
RIM-User. „Ford Sync“ macht in diesem Zusammenhang ebenso viel Spaß, wie
ich ihn mit Anusch beim abendlichen Tapas-Essen im 3-Sterne-Restaurant
Vuelva Carolina hatte.

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Der Kuga offroad:

Besonders dankbar bin ich für die Möglichkeit, den Kuga auch außerhalb
des spanischen Straßen-Dschungels gefahren sein zu dürfen. Also habe ich
den SUV-Puma im Gelände ausprobiert, um herauszufinden, wie er sich
dort so schlägt. Nachdem ich mich zu anfangs noch vorsichtig durchs
Gelände tastete, wurde ich dank der guten Beherrschbarkeit des Ginger
Ale Kugas schnell mutiger und jagte über Stock, Stein und Bodenwellen.
Der Kuga ließ sich zu jedem Zeitpunkt optimal kontrollieren, so dass
dieser Wagen auch im Gelände eine super Figur macht. Allerdings denke
ich nicht, dass man ihn aufgrund seines sportlich eleganten Designs dort
wirklich oft sehen wird.

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Fazit:

Der Ford Kuga ist ein Fahrzeug, dass in seinem Segment wohl kaum Wünsche
offen lassen dürfte. Er fährt sich sehr sportlich, ist Gelände tauglich
und sieht einfach sehr gut aus. Dank seiner vielen Extras und
Ausstattungsvarianten sollte jeder, der mit dem Gedanken spielt, sich
ein SUV zuzulegen, den Kuga unbedingt auf dem Schirm haben. Der einzige
Wermutstropfen eines ansonsten durch und durch gelungenen Auftritts ist
meines Erachtens das etwas unübersichtliche Cockpit. Ansonsten:
Kraftvoll Und Gut Aussehend.

Übrigens:

Vielen Dank an alle, die ich in den zwei Tagen Valencia kennenlernen durfte.

Ford Kuga

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