Rosa Bettwäsche und der erste Tag im Olympia Park – Tag 2 in Sotschi

Zweiter Tag in Sotschi

Eine kurze Nacht in rosa Bettwäsche sagt wohl alles aus, über unsere erste Nacht hier in Sotschi. Nach etwas mehr als 6 Stunden schlaf klingelte uns der Wecker aus unseren Träumen und versprach uns einen tollen zweiten Tag hier in Russland. Mit voller Vorfreude und einem knurrenden Magen stürmten wir gegen 9:30 das Frühstücksbuffet hier im Hotel Adelphia. Um 9:45 standen wir mit leerem Magen wieder in unserem Zimmer. Nein, es lag nicht daran das wir zu spät dran waren oder es kein Frühstück gab, sondern weil die Auswahl unsere Gaumen einfach nicht ansprach. Kurz gesagt, dass Frühstück ist nicht nach unserem Geschmack.Nichtsdestotrotz sollte der Tag eindrucksvoll und erlebnisreich werden. Wir machten uns zu Fuß entlang der sonnigen Strandpromenade auf zum Olympia Park. Von unserem Hotel aus war es ein knapper einstündiger Fußmarsch bis zu den endlosen Eingängen des Austragungsorts der Olympischen Winterspiele 2014. Man könnte also behaupten, wir haben hier in Russland unseren Namen als „Die Wandervögeln“ auch hier alle Ehre gemacht.Euphorisiert bis in die Fußspitzen unserer Zehen stürmten wir sofort zu einem der Haupteingänge hin, bis wir dort von einer netten Security Lady darauf hingewiesen wurden, dass wir ohne Ticket den Olympia Park nicht betreten können. Also einen kleinen Marsch zurück zum Ticket Shop und da erst mal eine guten Stunde anstehen um ein lächerliches Ticket zum ausschließen betreten des Parks zu erwerben.

3 Euro weniger im Portemonnaie und eine Stunde Zeit verloren, standen wir dann letztendlich wieder vor einem dieser hunderten Eingänge zum Olympia Park, den wir dann ohne großen Sicherheitscheck überfinden konnten. Wir sind gespannt wie sich die Situation morgen, wenn die eigentlichen Spiele beginnen und tausende von Menschen zum Ticketshop und den Sportstätten pilgern, entwickeln wird. An die Wartezeiten möchten wir heute noch gar nicht denken. Daher werden wir uns morgen rechtzeitig auf den Weg ins Stadion begeben, um dort live bei der Eröffnungszeremonie dabei zu sein.

Wer plant in den folgenden Tagen einige Events anzuschauen, sollte im Vorfeld genügend Zeit einplanen, sowohl an der Schlange des Ticketshops, an den Eingängen der Sportstätten und an jedem Bahnhof. Sämtliche Eingänge zu den Bahnhöfen werden streng überwacht und gleichen einem Hochsicherheitstrakt. Man muss sich mehreren Kontrollen fügen und etliche Male durchsuchen lassen. Letztendlich trägt das aber natürlich zur Sicherheit bei und vermittelt auch uns auch ein gutes Gefühl hier vor Ort. Zu keiner Zeit haben wir Angst, fühlen uns Unwohl oder empfinden die Situation wie sie im Vorfeld dargestellt wurde als bedrohlich.

Auch was man in diversen Zeitungen und TV-Berichten lesen und hören konnte, dass hier vieles erst halb fertig sei und Sotschi von Baustellen dominiert wird können wir so nicht bestätigen. Klar sind rund um das Olympische Gelände die ein oder andere Baustelle zu sehen, doch Sotschi und gerade der Stadtteil Adler haben sich hervorragend herausgeputzt und sind bereit für die teuersten Olympischen Winterspiele aller Zeiten.

Alle, die an diesen einmaligen Winterspielen beteiligt sind stehen in den Startlöchern und sind hoch motiviert, dass es morgen offiziell losgeht. Zurecht, denn alle Russen können stolz darauf sein, auf das was in den letzten Jahren hier aus dem Nichts entstanden ist. Der Olympia Park und auch das Olympische Dorf sind kurz gesagt Gigantisch. Ein weitläufiges Areal, das für die Sportarten sowie den Sportlern die gebührende Location bietet, die sie verdient haben. Unsere ersten Eindrücke aus dem Olympischen Park findet ihr hier unter diesem Artikel.

Wir sind schon voller Vorfreude auf den morgigen Tag, wenn es heißt „Mögen die Spiele beginnen“.

Olympia Park

Olympia Park

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