Fiat 500X und Fiat Tipo: Unter Strom

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Fiat elektrifiziert seine Modellpalette und wertet seine aktuellen Baureihen mit neuen Antrieben auf. So sind für den Fiat 500X und Fiat Tipo nun auch Hybrid-Antriebe im Angebot, die auf ein Mildhybrid-System mit 48-Volt-Technik setzen. Damit ist der beliebte Fiat Tipo nun endlich wieder mit Automatikgetriebe bestellbar und soll die Attraktivität des Modells steigern. Was die beiden Hybriden sonst noch auf dem Kasten haben, nehmen wir unter die Trendlupe!

Design – da muss man schon genau hinsehen!

Was die neuen Hybrid-Varianten von ihren anderen, herkömmlich angetriebenen Varianten unterschiedet? „Nichts“, möchte man zunächst sagen. Aber das stimmt nicht ganz. Immerhin versieht Fiat die neuen Hybriden mit einem neuen „Hybrid-Logo“ auf der Heckklappe, das sich mit seinen intensiveren Farben vom bisherigen Logo unterscheidet. Ansonsten zeigen weder der Fiat 500X noch der Fiat Tipo als Hybrid Unterschiede zu den anderen Modellen. Warum auch?

Unmerklich, aber da: Der Hybridantrieb im Fiat 500X und Fiat Tipo

Warum sollten sich die Modelle optisch unterscheiden? Beim Fahren ist schließlich kaum ein Unterschied zu den herkömmlich angetriebenen Brüdern zu spüren. Unter dem Blech wird nämlich ein Turbobenziner aus der FireFly-Baureihe mit einem 48-Volt-Elektromotor über einen Riemen-Starter-Generator kombiniert. Genauer bedeutet das die Kombination eines Vierzylinders mit 1,5 Litern Hubraum mit 96 kW/130 PS und einem maximalen Drehmoment von 240 Nm mit einer E-Maschine mit 15 kW/20 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen, sodass man sich um den passenden Gang keine Gedanken mehr machen muss.

Ein weiteres Highlight ist, dass man mit beiden Modellen bei niedrigen Tempi rein elektrisch fahren kann. Bis zu drei Kilometer Reichweite sind bei Rangier- und Schrittgeschwindigkeit drin. Auf den letzten paar Metern, auf dem Weg durch die Spielstraße bis nach Hause, kann man also ganz emissionsfrei fahren. Hinzu kommt, dass die Technologie dazu imstande ist, den Verbrenner bis zu 47 Prozent der Zeit im Leerlauf zu halten. Im Stadtzyklus sollen es sogar bis zu 62 Prozent sein. Sprich: Hier gibt es einiges an Einsparpotenzial gegenüber herkömmlichen Verbrennern. So sollen der Kraftstoffverbrauch und die Emissionen beim Fiat 500X und Fiat Tipo um bis zu elf Prozent sinken.

Fiat 500X und Fiat Tipo: Unter Strom

Durchaus dynamisch – die Hybridantriebe

Wer es lieber zügig angehen möchte, wird sich ebenfalls über den Hybridantrieb freuen. Das Drehmoment des RSG liegt sofort an, und befähigt den Fiat 500X und Fiat Tipo zu dynamischen Fahrleistungen. Dank der Abwesenheit eines sogenannte Turbolochs kann der Fiat Tipo Hybrid in 9,1 Sekunden auf 100 km/h sprinten. Der Fiat 500X braucht mit 9,5 Sekunden nur einen Hauch mehr. Geladen werden beide während der Fahrt durch Rekuperation, etwa beim Bremsen oder Rollen. Alles nicht komplett neu, aber ein weiterer Wegpunkt in Richtung Elektromobilität.