HUAWEI MatePad Pro 12: Schönes Display, neue App-Gewohnheiten

HUAWEI MatePad Pro 12 erster Eindruck

Ein neues Tablet auszupacken, ist schnell erledigt. Herauszufinden, wie gut es zu den eigenen Gewohnheiten passt, dauert länger. Das merke ich gerade beim HUAWEI MatePad Pro 12. Ich habe vorher hauptsächlich ein iPad benutzt und bin deshalb mit einer gewissen Routine an den Wechsel herangegangen. E-Mails lesen, einen anderen Browser installieren, ein paar Apps einrichten: Vieles wirkt zunächst vertraut, manches funktioniert dann doch anders.

Kurz zur Info noch vorweg:

Ich habe das HUAWEI MatePad Pro 12 für diesen Test als Testmuster leihweise erhalten. Die Bereitstellung des Testgerätes beeinflusst natürlich in keiner Weise meine Meinung. Die Basis für qualitative Berichte und Tests sind Unabhängigkeit und eine freie Meinung. Für mich steht deshalb euer Vertrauen immer an erster Stelle!


Seit fünf Tagen beschäftige ich mich mit dem MatePad. Die meiste Zeit ging bisher für die Einrichtung, die verschiedenen Möglichkeiten zur App-Installation und erste alltägliche Aufgaben drauf. Dazu kamen Videos, Musik, einige Texte mit der Tastatur und Notizen mit dem Stift. Mein Eindruck fällt ausgesprochen positiv aus. Trotzdem ist das hier bewusst ein Bericht über die ersten Erfahrungen und noch kein abschließender Langzeittest.

Dünnes Gehäuse, sehr gute Verarbeitung | HUAWEI MatePad Pro 12

Schon beim Auspacken macht das blaue MatePad einen sehr guten Eindruck. Die Verarbeitung ist aus meiner Sicht wirklich gelungen, und das dünne Gehäuse liegt angenehm in der Hand. Es lässt sich gut halten und ohne Schwierigkeiten transportieren. Gerade bei einem Tablet ist das für mich wichtig: Ein Gerät kann auf dem Papier viel bieten, muss sich aber auch bei ganz gewöhnlicher Benutzung angenehm anfühlen.

Huawei nennt für das Tablet ungefähr 454 Gramm und eine Gehäusedicke von 4,7 Millimetern. Das sind Herstellerangaben, keine von mir nachgemessenen Werte. Sie passen allerdings gut zu meinem bisherigen Eindruck eines schlanken, handlichen Geräts. Die genauen Abmessungen und weiteren Ausstattungsdaten findest du in den offiziellen technischen Angaben zum MatePad Pro 12.

Auch zusammen mit der Tastatur bleibt die Kombination für mich gut handhabbar. Natürlich kommt dadurch weiteres Zubehör hinzu, aber das Gesamtpaket lässt sich weiterhin unkompliziert mitnehmen. Ob die Oberfläche und die beweglichen Teile nach längerer Nutzung genauso überzeugen, muss sich erst zeigen. Nach fünf Tagen kann ich Verarbeitung und Handgefühl beurteilen, jedoch noch keine Aussage über die langfristige Haltbarkeit treffen.

Vom iPad zu Huawei: Die Einrichtung gelingt

Die erste Einrichtung läuft relativ einfach ab. Das Tablet führt Schritt für Schritt durch den Vorgang, und größere Hürden hatte ich dabei nicht. Man muss sich also nicht erst ausführlich mit der Technik beschäftigen, bevor man loslegen kann. Huawei nennt für das Modell HarmonyOS 4.3 als Betriebssystem; die Bedienung folgt damit einer anderen Umgebung als die meines bisherigen iPads.

Die eigentliche Umstellung beginnt für mich weniger beim Einschalten als beim täglichen Umgang. Wer längere Zeit dasselbe System benutzt, entwickelt Gewohnheiten. Bestimmte Dinge erledigt man automatisch und erwartet, dass sie auf dem nächsten Gerät genauso funktionieren. Beim MatePad musste ich mich zunächst wieder damit beschäftigen, wie ich zu meinen Anwendungen komme und welche Möglichkeiten ich dafür nutze.

Das empfinde ich nicht als unüberwindbares Problem. Es ist eher eine Eingewöhnung, für die man etwas Zeit einplanen sollte. Meine bisherigen Erfahrungen zeigen: Die Einrichtung selbst ist gut machbar, auch wenn man aus der Apple-Welt kommt. Anschließend lohnt es sich, das Gerät in Ruhe an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, statt möglichst schnell alles genauso haben zu wollen wie auf dem vorherigen Tablet.

Apps und Browser: Hier war die Umstellung am größten

Mit den verschiedenen Stores und Installationsmöglichkeiten habe ich mich in diesen ersten Tagen besonders intensiv beschäftigt. Die Huawei AppGallery gehört dazu. Außerdem wollte ich andere Browser als den vorgegebenen nutzen. Inzwischen verwende ich Mozilla Firefox und einen Browser von Microsoft. Der Weg zur gewünschten Anwendung war für mich zunächst weniger selbstverständlich, als ich es vom iPad gewohnt war.

Wenn man einmal verstanden hat, wie die Installation der eigenen Apps funktioniert, geht vieles leichter von der Hand. Bis dahin muss man allerdings bereit sein, sich ein wenig einzuarbeiten. Das sollte aus meiner Sicht jeder wissen, der über einen Wechsel nachdenkt. Ein schönes Display und gute Verarbeitung allein beantworten noch nicht die Frage, ob die persönlichen Lieblingsanwendungen den eigenen Anforderungen entsprechend nutzbar sind.


Meine Empfehlung ist deshalb, vor einem Kauf eine kurze Liste mit den wirklich wichtigen Apps zu machen. Browser und E-Mail-Anwendungen gehören bei mir dazu. Bei dir können es andere Programme sein. Entscheidend ist anschließend nicht allein, ob eine Anwendung irgendwo auftaucht, sondern ob die Funktionen verfügbar sind, die du regelmäßig brauchst. Meine bisherigen Installationen sind kein Nachweis dafür, dass jede beliebige App genauso funktioniert.

Auch die verschiedenen Bezugswege sollte man auseinanderhalten. Ich möchte hier keine Installationsanleitung versprechen, die ich nicht vollständig dokumentiert habe. Für diesen ersten Eindruck reicht die praktische Beobachtung: Ich konnte mich einarbeiten und weitere Anwendungen installieren. Der Wechsel erfordert für mich aber mehr Aufmerksamkeit bei der App-Auswahl, als einfach nur ein neues Gerät im bereits gewohnten System einzurichten.

App-Vorschläge, die ich nicht brauche | HUAWEI MatePad Pro 12

Ein Punkt hat mich bei der Erstanutzung durchaus verwundert: die vielen Apps, die mir zur Installation angeboten wurden. Dazu gehörte beispielsweise Temu und Telegram. Solche Anwendungen nutze ich persönlich nicht und möchte sie deshalb auch nicht auf meinem Tablet haben. Zwischen den eigenen Vorlieben und dem, was während einer Einrichtung vorgeschlagen wird, besteht manchmal ein deutlicher Unterschied.

Das ist für mich ein Kritikpunkt am Start mit dem Gerät. Ich würde mir eine zurückhaltendere Auswahl wünschen, damit ich zunächst meine eigenen Anwendungen einrichten kann. Unerwünschte Vorschläge muss man nicht übernehmen; entsprechende nicht benötigte Apps lassen sich gegebenenfalls wieder deinstallieren. Für mich gehört dieses Aufräumen zur Einrichtung dazu. Es wäre aber angenehmer, wenn der erste Start weniger solcher Entscheidungen verlangen würde.

Das PaperMatte-Display überzeugt mich beim Lesen

Das Display ist bisher eine der Eigenschaften, die mir am meisten gefallen. Beim Lesen empfinde ich die Darstellung als sehr angenehm für die Augen. Fotos und Videos gefallen mir ebenfalls gut, und die Helligkeit reicht für meine bisherige Nutzung völlig aus. Auch Kontrast und Ausleuchtung hinterlassen einen guten Eindruck. Ich habe nicht das Gefühl, mich erst mit einer störenden Darstellung arrangieren zu müssen.

Die technischen Eckdaten dazu: Huawei verwendet ein zwölf Zoll großes OLED PaperMatte Display mit 3.036 × 1.952 Pixeln und bis zu 144 Hertz. Die genannte Spitzenhelligkeit liegt bei 1.600 Nits. Diese Werte stammen vom Hersteller und beschreiben keine von mir überprüften Messungen. Weitere Informationen zum Display und den zugehörigen Bedingungen stehen auf der Produktseite des HUAWEI MatePad Pro 12.

Spiegelungen halten sich nach meinem bisherigen Eindruck in Grenzen. Das macht die Benutzung angenehm, bedeutet aber nicht, dass unter jedem Licht überhaupt keine Reflexion mehr sichtbar wäre. Einen systematischen Vergleich bei unterschiedlichen Außenbedingungen habe ich noch nicht durchgeführt. Auch meine Aussage zum angenehmen Lesen ist eine persönliche Wahrnehmung und keine medizinische Bewertung. Für meine bisherigen E-Mails, Texte und Medieninhalte gefällt mir das Ergebnis sehr gut. Ein direkter Vergleich mit einem aktuellen iPad steht aus.

Flüssig bei meinen bisherigen Aufgaben

Bei der Geschwindigkeit gibt es bislang wenig zu beanstanden. Die von mir verwendeten Anwendungen laufen flüssig, und auch mehrere geöffnete Fenster haben in meiner bisherigen Nutzung keine Schwierigkeiten verursacht. Gerade während der Einrichtung ist das angenehm: Man beschäftigt sich mit dem neuen System und möchte dabei nicht zusätzlich gegen eine träge Bedienung anarbeiten müssen.

Mein Schwerpunkt lag allerdings auf E-Mails, App-Installationen und gewöhnlichen Alltagsaufgaben. Daraus lässt sich keine belastbare Aussage über jede anspruchsvolle Anwendung ableiten. Umfangreiche Videoprojekte, lange Spiele-Sitzungen oder andere dauerhafte Belastungen waren bisher kein Schwerpunkt. Wer genau dafür ein Tablet sucht, sollte diese ersten Eindrücke entsprechend einordnen. Für die Aufgaben, die ich tatsächlich erledigt habe, fühlt sich das MatePad bisher erfreulich unkompliziert an.

Videos und Musik machen Spaß | HUAWEI MatePad Pro 12

Bei Videos gefällt mir die Kombination aus Display und Ton ausgesprochen gut. Streaming auf dem MatePad ist für mich eine Freude für die Augen, und auch Musik wird gut wiedergegeben. Der Klang wirkt für ein Tablet sehr ordentlich. Für meine bisherige Nutzung reichen die eingebauten Lautsprecher völlig aus, sodass ich das Gerät auch als Ergänzung für Unterhaltung interessant finde.

Huawei stattet das Modell mit vier Lautsprechern aus. Wie sich das System in einem direkten Hörvergleich mit anderen Tablets schlägt, habe ich noch nicht untersucht. Mein bisheriges Urteil kommt aus der normalen Nutzung: Ich habe Videos und Musik wiedergegeben und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Daraus möchte ich weder eine Rangliste noch Aussagen über jede Streaming-App oder sämtliche möglichen Wiedergabeformate machen.

Wenn du regelmäßig Filme oder Serien auf einem Tablet schaust, gehört für mich außerdem eine angenehme Aufstellung dazu. Wir haben auf Trendlupe bereits den Satechi Aluminium Foldable Stand für Tablets und Smartphones vorgestellt. Der ältere Beitrag beschäftigt sich mit einer solchen Halterung; einen eigenen Kombinationstest dieses Ständers mit dem MatePad habe ich nicht durchgeführt.

Glide Keyboard: Eine gute Ergänzung für unterwegs

Die Tastatur habe ich bislang nur wenige Male benutzt und damit einige Texte verfasst. Der erste Eindruck ist gut: Sie erweitert das Tablet auf eine sinnvolle Weise und macht die Kombination für mich auch zum Arbeiten interessant. Gerade wenn man unterwegs etwas schreiben möchte, sehe ich darin einen praktischen Nutzen. Gleichzeitig wäre es nach diesen wenigen Einsätzen zu früh für eine ausführliche Bewertung jedes Details.

Ob das MatePad mit dem Glide Keyboard meinen Laptop ersetzen kann? Für mich persönlich eher nicht. Ich sitze gern am Laptop und möchte meine gewohnte Arbeitsweise vorerst beibehalten. Das ist auch eine Frage der persönlichen Vorlieben. Ein Tablet mit Tastatur muss für mich nicht dieselbe Rolle übernehmen, um hilfreich zu sein. Als Ergänzung kann es genau die richtige Größe und Flexibilität bieten.

Mein Blick darauf ist deshalb ziemlich entspannt: Ich muss nicht entscheiden, welches meiner Geräte das andere vollständig ablöst. Wenn ich unterwegs E-Mails erledigen oder einen Text verfassen möchte, ist die Kombination für mich sehr interessant. Für eine endgültige Einschätzung der Tastatur und des Touchpads brauche ich noch mehr praktische Einsätze. Bisher gefällt mir vor allem, dass das Zubehör die Nutzungsmöglichkeiten erweitert.

Beim Kauf solltest du die konkrete Zusammenstellung beachten. Das Glide Keyboard gehört laut Huawei nur zu ausgewählten Konfigurationen; der M-Pencil Pro ist separat erhältlich. Dass beides bei meinem Testgerät vorhanden ist, bedeutet deshalb nicht, dass jedes angebotene MatePad-Paket denselben Inhalt hat. Vergleiche die Ausstattung des jeweiligen Angebots und nicht nur den Tablet-Namen auf der Verpackung.

M-Pencil Pro: Erste Notizen gelingen gut

Den M-Pencil Pro habe ich bereits für Notizen eingesetzt. Schreibgefühl, Genauigkeit und Bedienung gefallen mir dabei sehr gut. Für diesen Anwendungsfall habe ich also schon einen positiven ersten Eindruck sammeln können. Zeichnen habe ich dagegen nur kurz ausprobiert. Eine ausführliche Bewertung als Zeichenwerkzeug wäre deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht ehrlich.

Huawei beschreibt für den Stift mehr als 10.000 Druckempfindlichkeitsstufen und zusätzliche Bedienfunktionen. Für mich ist zunächst wichtiger, wie sich die grundlegende Nutzung anfühlt. Bei meinen Notizen überzeugt mich das Zusammenspiel mit dem Tablet. Die technischen Möglichkeiten machen neugierig, ersetzen aber keine eigenen Erfahrungen mit den einzelnen Funktionen. Gerade bei kreativem Zubehör möchte ich zwischen einem kurzen Ausprobieren und einem ausführlichen Test unterscheiden.

Wenn du vor allem handschriftliche Gedanken festhalten möchtest, ist mein bisheriger Eindruck ermutigend. Wer professionell zeichnet oder ganz bestimmte Funktionen benötigt, sollte aus meinen ersten Notizen noch keine abschließende Empfehlung für diesen Einsatzzweck ableiten. Dafür müsste ich mich deutlich intensiver damit beschäftigen. Ich sehe hier jedenfalls einen interessanten zusätzlichen Nutzen neben dem Schreiben auf der Tastatur.

Akku und Laden: Zufrieden, aber noch ohne Messreihe

Mit der bisherigen Nutzungsdauer bin ich zufrieden. Das Laden mit einem Netzteil geht nach meinem Eindruck recht zügig. Eine gemessene Laufzeit oder genaue Ladezeit kann ich allerdings noch nicht nennen. Ich habe bisher keine wiederholbaren Durchläufe mit festgelegter Helligkeit und identischen Aufgaben durchgeführt. Deshalb wäre eine konkrete Stundenangabe aus meiner eigenen Nutzung nicht belastbar.

Es macht schließlich einen Unterschied, ob man E-Mails liest, längere Zeit Videos schaut oder rechenintensive Aufgaben erledigt. Auch die Dauer der einzelnen Sitzungen spielt eine Rolle. Mein bisheriges positives Gefühl lässt sich deshalb am besten so beschreiben: Der Akku hat mich in diesen ersten Tagen zufriedengestellt. Einen Vergleich mit anderen Tablets oder eine Zusage für einen bestimmten Arbeitstag leite ich daraus noch nicht ab.

Huawei nennt für die EU-Version eine typische Akkukapazität von 9.760 mAh und maximal 66 Watt Ladeleistung mit passendem SuperCharge-Zubehör. Bis zu 13,7 Stunden lokale Videowiedergabe sind ein Hersteller-Laborwert unter festgelegten Bedingungen, keine von mir bestätigte Streaming-Laufzeit. Ein Netzteil wird in der EU laut Hersteller separat verkauft. Auch beim Laden lohnt sich also der Blick darauf, welches Zubehör tatsächlich vorhanden ist.

Für wen das MatePad nach meinem Eindruck interessant ist – HUAWEI MatePad Pro 12

Für mich passt das MatePad bislang gut zu einer Mischung aus E-Mails, Lesen, Videos und gelegentlichem Schreiben. Die Handlichkeit, das angenehme Display und die Erweiterung durch Tastatur und Stift ergeben ein überzeugendes Gesamtpaket. Wer ähnliche Aufgaben erledigt und bereit ist, sich mit der App-Auswahl zu beschäftigen, findet hier aus meiner Sicht ein sehr interessantes Tablet.

Etwas mehr Vorbereitung würde ich Menschen empfehlen, die aus der Apple-Welt wechseln und bestimmte Anwendungen unbedingt benötigen. Meine eigene Erfahrung zeigt, dass die Umstellung machbar ist. Sie verschwindet aber nicht dadurch, dass man sie beim Kauf ignoriert. Überlege dir vorher, welche Aufgaben wirklich wichtig sind und welche Programme dafür gebraucht werden. Dann kannst du besser beurteilen, ob das neue System zu deinem Alltag passt.

Als Weihnachtsgeschenk kann ich mir das Gerät ebenfalls gut vorstellen, auch für einen selbst. Bei einem Geschenk für jemand anderen würde ich allerdings besonders auf dessen Gewohnheiten achten. Nicht jeder freut sich gleichermaßen darüber, sich in eine neue Umgebung einzuarbeiten. Zubehör und benötigte Apps gehören deshalb für mich genauso zur Kaufentscheidung wie das Tablet selbst.

Mein vorläufiges Fazit nach fünf Tagen | HUAWEI MatePad Pro 12

Nach diesen ersten fünf Tagen fällt mein Fazit klar positiv aus. Besonders gut gefallen mir Verarbeitung, Handlichkeit und Display. Die Anwendungen, die ich bislang genutzt habe, laufen flüssig, Videos machen Spaß, und der Klang passt für mich gut dazu. Tastatur und Stift erweitern die Möglichkeiten sinnvoll. Auf Grundlage dieser bisherigen Erfahrungen kann ich eine Kaufempfehlung für die beschriebenen Einsatzbereiche aussprechen.

Meine größte Umstellung betrifft die Software und die verschiedenen Installationsmöglichkeiten. Außerdem gefallen mir die zahlreichen zusätzlichen App-Vorschläge bei der Einrichtung weniger gut. Beides gehört für mich zu einem ehrlichen ersten Eindruck dazu. Die positiven Eigenschaften des Geräts machen diese Punkte nicht unsichtbar, und die Eingewöhnung nimmt mir gleichzeitig nicht die Freude an der bisherigen Nutzung.

Ich möchte mich weiter mit dem MatePad beschäftigen. Einen ausführlicheren Erfahrungsbericht nach längerer Nutzung würde ich gern ergänzen, möglicherweise im Dezember. Ob das klappt, hängt noch von den weiteren Testmöglichkeiten ab; einen festen Folgetermin verspreche ich deshalb nicht. Für den Moment bleibt ein sehr guter Start mit einem Tablet, das mich neugierig darauf macht, was sich im Alltag noch damit anfangen lässt.

Häufige Fragen zu meinem ersten Eindruck – HUAWEI MatePad Pro 12

Wie lange wurde das MatePad bisher ausprobiert?

Mein Bericht beruht auf fünf Tagen Nutzung. Im Mittelpunkt standen Einrichtung, App-Installation, E-Mails, Medienwiedergabe und erste Erfahrungen mit Tastatur sowie Stift.

Ersetzt das MatePad meinen Laptop?

Für mich bisher nicht. Ich nutze meinen Laptop weiterhin gern. Das Tablet sehe ich mit Tastatur vor allem als praktische Ergänzung für unterwegs und kleinere Schreibaufgaben.

Sind Tastatur und Stift automatisch dabei?

Nein. Prüfe das konkrete Angebot: Das Glide Keyboard ist nur in ausgewählten Konfigurationen enthalten, der M-Pencil Pro separat erhältlich. Meine Testausstattung ist kein allgemeines Lieferumfangsversprechen.

Wird es einen Langzeittest geben?

Das würde ich gern ermöglichen, entschieden ist es aber noch nicht. Ein möglicher weiterer Artikel im Dezember hängt davon ab, ob ich das Gerät entsprechend länger testen kann.

Bildnachweis: Pressebilder: HUAWEI; eigene Fotos: Milos Willing.