Michelin Pilot Sport Cup 2 – Ein Reifen für die Rennstrecke

Reifen, die Verbindung zwischen Auto und Straße, sind heute wahre Hochleistungsprodukte, die weit mehr als nur „schwarzes Gummi“ sind. Reifen, und die dazugehörige Kombination mit einer Felge, übertragen Antriebs-, Lenk- und Bremskräfte des Automobils auf die Fahrbahn und sorgen so für eine optimale Verbindung zur Straße. Ein Auto kann daher so gut sein wie es will, ohne die richtige Bereifung kann das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft werden.

Vor allem auf Rennstrecken im Rennbetrieb macht sich dieses besonders bemerkbar. Nicht umsonst gibt es immer mal wieder heiße Diskussionen rund um den Rennsport, welche Reifen denn nun die Besten sind. Doch für den normalen Autofahrer ist dieses meist nebensächlich. Da wird zum Teil auf günstige Reifen zurückgegriffen, Hauptsache das Auto fährt. Das kann in dem einen oder anderen Fall auch völlig ausreichend sein, doch wer mehr von seinen Reifen erwartet und diese entsprechend beansprucht, für den zählen andere wichtige Merkmale.

Wer hin und wieder mal selber mit seinem Auto auf einer Rennstrecke fährt, der weiß, wie wichtig die richtige Bereifung dafür ist. Doch jetzt auf reine Rennsportreifen zurückzugreifen ist für viele keine Alternative, denn die Straßenzulassung sollten die Reifen schon haben. Schließlich fährt man meist mit diesem Auto zur Rennstrecke hin und auch wieder zurück – über „normale“ Straßen. Die Wahl der Reifen ist daher nicht einfach und setzt bestimmte Voraussetzungen voraus.

Michelin hat dies erkannt und bietet den Michelin Pilot Sport Cup 2, ein speziell für die Rennstrecke konzipierter Reifen, an, der aber dennoch eine weltweite Straßenzulassung besitzt. Er ist damit für den Profi- und Amateur-Rennsport ausgelegt, bei dem er bis heute auch schon sehr häufig eingesetzt wird. Nicht umsonst setzt beispielsweise Porsche als Erstbereifung bei einigen Modellen auf den Michelin Pilot Sport Cup 2, auch BMW bietet für den M3 diesen Reifen optional als Erstbereifung an.

Was den Reifen auszeichnet, ist eine enorme Bodenhaftigkeit, gerade bei schnellen Geschwindigkeiten. Im warmen Zustand klebt er förmlich am Asphalt und verhindert so ein Über- und Untersteuern des Fahrzeugs. Kleinste Lenkbewegungen werden direkt umgesetzt und präzise Lenkmanöver sind ohne Problem möglich. Verantwortlich dafür ist eine Mehrkomponenten-Lauffläche, die diese besonderen Eigenschaften ermöglicht. Eigens von Michelin entwickelte Gummimischungen kommen hier zum Einsatz, die dem Reifen den sportlichen Charakter geben. Er besitzt eine nur sehr geringe Profilhöhe, die aber für Sportreifen üblich ist. Das sorgt für mehr Grip und einen besseren Kontakt zur Straße. Einziges Manko bei diesem Reifen, sobald die Straße Nass ist, sollte auf hohe Geschwindigkeiten verzichtet werden. Aquaplaning droht und gefährliche Situationen können dadurch entstehen. Dies ist aber bei einem Reifen dieser Art üblich – das Augenmerk beim Michelin Pilot Sport Cup 2 liegt auf den Rennbetrieb im trockenen Zustand.

Wir konnten uns in den vergangenen Tagen selbst ein Bild von der Performance dieses Reifens machen und einen mit den Michelin Pilot Sport Cup 2 ausgestatteten Porsche Cayman über den Circuit Paul Ricard jagen. Zunächst durch einführende Workshops für Bremsen und Lenken, anschließend dann auf der gesamten Strecke. Man hat dabei gemerkt, umso höher die Temperatur des Reifens stieg, desto besser wurde seine Performance – zum Schluss klebte er richtig auf der Straße.

Mario-Roman Lambrecht von fanaticar.de hat ein tolles Video zu unsere Driving-Experience mit Michelin gemacht. Schaut mal rein:

Mehr Informationen zu Michelin findet ihr hier: www.michelin.de

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen