Wo pulsierende Städte auf intakte Natur treffen

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Schweizer Städte sind nah an die Natur gebaut. Die sieben größten Städte haben Naturpärke direkt vor ihrer Haustür. In diesen unbekannten Paradiesen können sich gestresste Stadtbewohner und erholungssuchende Urlauberinnen perfekt erholen. Insgesamt gibt es 19 Pärke in der Schweiz, sie bedecken knapp 13 Prozent der Landesfläche. www.MySwitzerland.com/schweizerpaerke

Zürich: Sihlwald (Region Zürich)
2009 hat der Sihlwald vom Schweizer Bundesamt für Umwelt das offizielle Label „Naturerlebnispark – Park von nationaler Bedeutung“ erhalten. Einst alles andere als ein Urwald, wurde der forstwirtschaftlich intensiv gepflegte Wald vor den Toren der Stadt Zürich jahrhundertelang als Lieferant für Bau- und Brennholz genutzt. Vor 150 Jahren gab es sogar eine Waldeisenbahn zum Abtransport der Hölzer. Im Jahr 2000 wurde die Waldnutzung eingestellt. Wer heute spazieren geht, findet sich schnell zwischen alten Baumriesen und knorrigem Totholz wieder. Seit die Natur weitgehend sich selbst überlassen wird, verwandelt sie sich immer mehr in eine urtümliche Wald-Wildnis. Als Tor in diese geheimnisvolle Wildnis dient das Besucherzentrum in Sihlwald. Für Familien bietet der Park außerdem eine besondere Attraktion: Im Tierpark Langenberg können Wildtiere wie Bären, Biber und Luchse in riesigen, naturnahen Gehegen beobachtet werden.

Genf & Lausanne: Naturpark Jura Vaudois (Waadtland)
Einsame Wälder, mystische Moore, zerklüftete Karstfelsen, Lichtungen und von typischen Trockensteinmauern umsäumte Weidelandschaften mit den ebenso typischen Alphütten machen den Naturpark besonders attraktiv für Genuss-Wanderer, Mountainbikerinnen und Schneeschuhläufer. 523 Kilometer misst das gut markierte Wegnetz. In zahlreichen Alphütten wird auf traditionelle Weise der Alp-Greyerzer AOC hergestellt. Die besondere Lage, die interessante Geologie und die außergewöhnlichen klimatischen Verhältnisse prägen die Landschaft am abgeschiedenen Lac de Joux, dem größten See im Jura. Von den Jurahöhen und dem südlichen Jurafuß bietet sich ein überwältigendes Panorama über den Genfersee bis zu den höchsten Alpen.
https://parcjuravaudois.ch

Basel: Jurapark Aargau (Region Aargau – Solothurn)
Der Jurapark Aargau im Osten von Basel besitzt eine große Zahl an Naturwerten: lichte Föhrenbestände, Orchideenhänge, Felsensteppen, Trockenwiesen und Rebberge. Die südorientierten Wälder bieten einer vielfältigen Flora und Fauna geeigneten naturnahen Lebensraum. Der Tafeljura zwischen Frick und Villigen ist das Kerngebiet des Parks. Das ländliche Gebiet mit den Tälern und Dörfern bildet einen Gegensatz zum Wirtschafts- und verdichteten Siedlungsraum entlang von Aare und Rhein. Weg vom geschäftigen Talgrund zieren Hochstammobstgärten und Rebberge die Hügelzüge, die hinauf zu den Falten und Hochplateaus des Juras führen. Aussichtspunkte ermöglichen faszinierende Weit- und Rundumblicke – von den Alpen bis in den Schwarzwald.
www.jurapark-aargau.ch

Bern: Naturpark Gantrisch (Bern Region)
Wälder, Canyons und die einmalige Gantrischkette prägen die Landschaft im Naturpark Gantrisch im Süden der Schweizer Bundesstadt Bern. Doch auch nachts lohnt ein Besuch: Die geringe Lichtverschmutzung ist charakteristisch für den Park und ermöglicht Gästen zauberhafte Blicke in die Sternenwelt. Auf Wanderungen oder Velotouren können Gäste das Gebiet am besten entdecken, wie zum Beispiel auf dem Panoramaweg, dem Gürbetaler Höhenweg, dem Naturerlebnispfad Grasburg, in der Urlandschaft Brecca oder der beindruckenden Sense-Schwarzwasserschlucht. Für kulinarischen Genuss sorgen die über 200 regionalen Spezialitäten, die mit dem Produkte-Label des Naturpark Gantrisch ausgezeichnet sind.
www.gantrisch.ch

Winterthur: Naturpark Schaffhausen (Ostschweiz / Liechtenstein)
Der Randen, ein Ausläufer des Juras, ist an seiner höchsten Stelle gut 900 Meter hoch und geprägt von lichten Wäldern und einzigartigen Blumenwiesen. Auf dem Südranden lassen sich die Anfänge der Schaffhauser Industriegeschichte hautnah nacherleben. Noch heute sieht man hunderte Bohnerz-Abbaugruben im Wald, die heute zahlreichen Amphibien einen geschützten Lebensraum bieten. Große Rebgebiete und weite Ackerflächen prägen das Landschaftsbild des Naturparks Schaffhausen im Norden von Winterthur. Die Weinbaudörfer verzaubern mit ihrem Charme und den besonders schönen und regionaltypischen Ortsbildern.
https://naturpark-schaffhausen.ch

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Luzern: UNESCO Biosphäre Entlebuch (Luzern-Vierwaldstättersee)
Die größten Moorlandschaften der Schweiz und eine Tier- und Pflanzenwelt von internationaler Bedeutung kennzeichnen das Entlebuch. Kein Wunder, dass das Gebiet als erstes Biosphärenreservat der Schweiz ausgezeichnet wurde. Auf 400 Quadratkilometern breitet sich eine mystische Welt aus, die Ruhe, Inspiration und Entspannung verspricht. Unberührte Moorlandschaften, idyllische Alpweiden oder die majestätisch in den Himmel ragende Schrattenfluh sorgen für Erlebnisse der ganz besonderen Art. Aber nicht nur Ruhe und Entspannung in unberührter Natur bietet das Entlebuch, sondern auch eine Vielzahl von abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten: Ob Energie- oder Märchenpfad, Kneipp-Anlage oder Moor-Kinderspielplatz Mooraculum, vielseitige Wander- und Biketouren oder geführte Exkursionen – die vielseitige Auswahl lässt keine Wünsche offen.
www.biosphaere.ch