Kennst du das auch? Der Heißhunger auf Pizza kommt plötzlich, aber du hast keine Lust, den großen Backofen für eine einzige Pizza anzuwerfen oder schon wieder beim Lieferdienst zu bestellen. Genau vor diesem Problem stand ich oft – und habe nach einer praktischen Lösung gesucht. Dabei bin ich auf einen elektrischen Pizzamaker gestoßen. Dieses kompakte Gerät verspricht knusprige Pizza wie aus dem Restaurant, in kürzerer Zeit und direkt bei dir zu Hause. Ob das tatsächlich funktioniert und für wen sich so ein Pizzamaker lohnt, erfährst du in meinem heutigen Erfahrungsbericht.
Kurz zur Info noch vorweg:
Wir haben einen Pizza Maker für diesen Test / Vorstellung zur Verfügung gestellt bekommen. Die Bereitstellung des Testgerätes beeinflusst natürlich in keiner Weise meine Meinung. Die Basis für qualitative Berichte und Tests sind Unabhängigkeit und eine freie Meinung. Für mich steht deshalb euer Vertrauen immer an erster Stelle!
Was ist ein elektrischer Pizzamaker?
Ein elektrischer Pizzamaker ist im Grunde ein kleiner Tischofen, der speziell zum Pizza backen entwickelt wurde. Stell es dir vor wie eine Mischung aus Pfanne und Mini-Ofen: Das Gerät besteht aus einer hitzebeständigen Bodenplatte und einem Deckel mit Heizelement. Im Inneren ist genug Platz für eine Pizza mit etwa 27 cm Durchmesser – das entspricht ungefähr der Größe einer klassischen mittelgroßen Pizza. Mit Ober- und Unterhitze bei rund 180 °C sorgt der Pizzamaker dafür, dass der Pizzaboden schön knusprig wird und der Belag gleichmäßig gart.
Im Gegensatz zum großen Küchenofen musst du den Pizzamaker nicht lange vorheizen. Durch den relativ kleinen Garraum ist er in wenigen Minuten auf Temperatur. Außerdem konzentriert sich die Hitze genau dort, wo sie hingehört – direkt auf deine Pizza. So sparst du Zeit und vermutlich auch Energie, denn das Aufheizen eines großen Ofens für nur eine oder zwei Pizzen verbraucht deutlich mehr Strom. Der elektrische Pizzamaker ist also eine praktische Alternative, wenn du öfter mal schnell und unkompliziert Pizza genießen möchtest.

Erster Eindruck und Handhabung
Als mein Pizzamaker geliefert wurde, war ich zunächst überrascht, wie kompakt er ist. Mit Maßen von etwa 36 × 30 × 15 cm (ungefähr so groß wie ein kleiner Tischgrill) findet er leicht Platz auf der Arbeitsplatte. Das Gerät wirkt solide verarbeitet. Der Deckel lässt sich über einen hitzeisolierten Griff bequem öffnen und schließen. Innen ist die Heizplatte beschichtet, sodass nichts anklebt – ein großer Pluspunkt, denn angebrannter Käse oder Teigreste entfernen zu müssen, macht niemandem Spaß.
Die Bedienung des elektrischen Pizzamakers ist denkbar einfach: Es gibt in meinem Modell zwei Kippschalter an der Seite. Einer davon aktiviert die Unterhitze, der andere schaltet bei Bedarf die Oberhitze dazu. Beide Schalter verfügen über kleine Kontrolllämpchen. Wenn ich die Unterhitze einschalte, leuchtet sofort ein Licht auf, und das Gerät beginnt zu heizen. Die Oberhitze kann ich nur zuschalten, wenn die Unterhitze bereits in Betrieb ist – logisch, denn der Boden der Pizza soll ja zuerst garen. Aktiviere ich auch den oberen Heizer, leuchtet ein kleines Flammen-Symbol am Deckel auf, was ziemlich cool aussieht und signalisiert, dass jetzt auch von oben Hitze kommt.
Was mir direkt auffiel: Es gibt kein kompliziertes Bedienfeld, keine Temperaturwahl und keinen Timer. Der Pizzamaker heizt immer mit voller Leistung auf ca. 180 °C. Das mag zunächst ungewohnt erscheinen, aber für Pizza ist das völlig ausreichend. Statt vieler Knöpfe konzentriert sich das Gerät aufs Wesentliche. Gerade für Kochanfänger ist das super, weil man eigentlich nichts falsch machen kann. Stecker rein, Unterhitze an – und los geht’s.
So funktioniert das Pizza backen mit dem Pizzamaker
Beim ersten Einsatz habe ich mich genau an die Hinweise gehalten: Zunächst den Pizzamaker auf eine hitzebeständige Unterlage stellen und ein paar Zentimeter Platz rundherum lassen, damit die Luft zirkulieren kann. Dann habe ich den Stecker in die Steckdose gesteckt und den unteren Heizschalter eingeschaltet. Man hört kein lautes Gebläse oder Ähnliches – der Pizzamaker arbeitet still, nur die Aufheizanzeige leuchtet. Ich habe ein paar Minuten gewartet, damit der Boden schon mal auf Temperatur kommt. Einen voreingestellten Timer gibt es zwar nicht, aber nach circa 3–4 Minuten Vorheizen fühlte die Heizplatte sich heiß genug an, um die Pizza aufzulegen.
Jetzt ging es ans Eingemachte: Ich habe eine Tiefkühlpizza aus dem Eisfach geholt, den Deckel des Pizzamakers geöffnet und die Pizza vorsichtig mittig auf die untere Platte gelegt. Deckel zu – und dann hieß es beobachten. Durch die Lüftungsschlitze entwich ein verführerischer Duft von backender Pizza. Nach etwa 5 Minuten habe ich neugierig einen kurzen Blick hineingeworfen (Vorsicht, heißer Dampf!). Der Käse war schon angetaut und der Rand fing langsam an zu bräunen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich die Oberhitze eingeschaltet, um der Pizza auch von oben ordentlich Hitze zu geben. Das Flammenlämpchen ging an und man merkte, wie der obere Heizer zusätzlich Power gibt.
Insgesamt hat es rund 10 Minuten gedauert, bis meine erste Pizza fertig war. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Der Boden war tatsächlich knusprig und goldbraun, ganz ohne Wenden oder zusätzlichen Pizzastein. Der Käse oben war schön geschmolzen und hatte leichte Bräunungsstellen – genau so liebe ich es. Geschmacklich war die Pizza nicht von einer im normalen Ofen gebackenen zu unterscheiden. Im Gegenteil, durch die direkte Hitze von unten war der Boden sogar einen Tick knuspriger als ich es vom Küchenofen gewohnt bin. Ich war ehrlich begeistert, dass so ein kleines Gerät eine komplette Pizza so gut hinbekommt.
Der Praxistest: frische Pizza und mehr
Nachdem der erste Test mit der Tiefkühlpizza geglückt war, wollte ich es genauer wissen. Als nächstes war eine selbst belegte frische Pizza an der Reihe. Ich hatte einen fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal und belegte ihn großzügig mit Tomatensoße, Mozzarella, Peperoni und Pilzen. Diese frische Pizza wanderte nun ebenfalls in den vorgeheizten Pizzamaker. Hier habe ich gelernt: Bei sehr üppigem Belag kann es sinnvoll sein, die Oberhitze etwas später zuzuschalten, damit der Teigboden genug Hitze abbekommt, bevor der Belag zu stark bräunt. Nach etwa 8 Minuten habe ich dann den oberen Heizer aktiviert, um dem Käse die gewünschte goldene Farbe zu verleihen.
Das Resultat war erneut überzeugend. Der Boden wurde auch bei der frischen Pizza herrlich knusprig, ohne dass der Teig roh blieb oder der Belag verbrannte. Die Peperoni waren leicht geröstet und der Mozzarella zog diese leckeren Fäden, wenn man ein Stück abhob – ein Zeichen dafür, dass er perfekt geschmolzen war. Was mir besonders gefiel: Man kann zwischendurch jederzeit den Deckel öffnen, um den Gargrad zu überprüfen, ohne Angst haben zu müssen, dass gleich das gesamte Zimmer auskühlt (wie es beim großen Backofen der Fall wäre). Der Pizzamaker hält die Temperatur gut und setzt nach dem Schließen einfach seinen Job fort.
Natürlich habe ich mich nicht nur auf klassische Pizzen beschränkt. Im Praxistest landete auch ein Flammkuchen im Pizzamaker. Dafür habe ich fertigen Flammkuchenteig verwendet, ihn mit Schmand, Zwiebeln und Speck belegt – klassisch elsässisch. Da ein Flammkuchen sehr dünn ist, ging das Backen noch schneller: nach etwa 7–8 Minuten war er fertig. Der Boden war knusprig-dünn und die Ränder leicht kross, so wie es sein soll. Auch hier hat das Gerät gezeigt, dass es die Hitze gleichmäßig verteilt.
Elektrischer Pizzamaker für knusprige Pizza zu Hause
Lust auf krosse Pizza, Flammkuchen oder Snacks in wenigen Minuten? Hier findest du die passende Bestellmöglichkeit für den elektrischen Pizzamaker.
Zur BestellmöglichkeitVielseitig einsetzbar: mehr als nur Pizza
Der Name sagt zwar Pizzamaker, aber tatsächlich kann das Gerät viel mehr als nur Pizza. Wie schon erwähnt, gelingen Flammkuchen darin hervorragend. Auch Quiches kann man ausprobieren – vorausgesetzt, man hat eine flache Quiche-Form, die in den Pizzamaker passt. Ich habe testweise eine kleine Gemüse-Quiche in einer hitzebeständigen Form gebacken. Mit Unter- und Oberhitze hat das tadellos funktioniert: Der Boden der Quiche wurde durch, und die Ei-Masse stockte gleichmäßig, ohne unten anzubrennen.
Ein weiteres Experiment war ein einfacher Käse-Schinken-Toast. Dafür habe ich eine Scheibe Toastbrot mit Schinken und Käse belegt und direkt auf die Platte gelegt (ein kleines Stück Backpapier darunter schadet nicht, falls Käse herunterläuft). Deckel zu, ein paar Minuten warten – und heraus kam ein knusprig überbackener Snack, fast wie aus dem Sandwichgrill. Das zeigt, dass man den Pizzamaker ruhig kreativ nutzen kann.
Besonders praktisch finde ich den Pizzamaker auch zum Aufwärmen von Gebäck oder Resten. Beispiel Sonntagsfrühstück: Statt alte Brötchen vom Vortag im Ofen aufzubacken, lege ich sie für ein paar Minuten in den Pizzamaker. Sie werden wieder außen knusprig, innen weich und warm, als kämen sie frisch vom Bäcker. Auch übrig gebliebene Pizzastücke vom Vortag bekommen durch das kurze Aufknuspern im Pizzamaker neues Leben – viel besser, als sie in der Mikrowelle labbrig zu erhitzen.
Du siehst also, der Pizzamaker ist vielseitiger, als der Name vermuten lässt. Alles, was flach ist und in die runde Form passt, kann man eigentlich darin warm machen oder backen. Von Tortilla-Wraps, die man mit Käse füllt und als Quesadilla kross backt, bis hin zu kleinen Aufläufen oder Ofenkartoffeln – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass man immer ein wenig Auge drauf hat, da die Hitze direkt und intensiv wirkt.
Für wen eignet sich der Pizzamaker?
Während meines Tests habe ich oft gedacht: Wer würde am meisten von so einem Gerät profitieren? Mir fallen da gleich mehrere Zielgruppen ein.
Familien mit Kindern: Kinder lieben Pizza und noch mehr lieben sie es, selbst zu belegen. Mit einem Pizzamaker kann man einen lustigen Familien-Pizzaabend veranstalten. Jeder belegt seine eigene kleine Pizza nach Geschmack und der Pizzamaker backt sie der Reihe nach am Esstisch fertig. Das Gerät ist niedrig und geschlossen, sodass kein offener Ofen herumsteht – natürlich wird es heiß, also unbeaufsichtigt sollten Kinder ihn trotzdem nicht bedienen. Aber insgesamt ist es sicherer und gemütlicher, als ständig Bleche aus einem großen Ofen zu hantieren.
Studenten und Singles: In vielen kleinen Wohnungen oder WGs gibt es entweder keinen Backofen oder man scheut den Aufwand, ihn für eine einzelne Mahlzeit zu nutzen. Ein Pizzamaker passt auch in die kleinste Küche und ersetzt den Ofen für die Zubereitung von Pizza, Snacks und Kleinigkeiten vollkommen. Er verbraucht weniger Platz und ist meist auch energieeffizienter für kleine Mengen. Für den schnellen Hunger zwischendurch ist er ideal – sei es am Studi-Abend mit Freunden oder wenn man allein wohnt und sich mal schnell etwas gönnen will.
Kochanfänger: Nicht jeder ist sofort mit allen Funktionen eines großen Herdes vertraut. Ober-/Unterhitze, Umluft, welcher Einschub, wie lange vorheizen – das kann verwirren. Der Pizzamaker nimmt einem diese Entscheidungen ab. Er hat genau eine Einstellung (bzw. mit optionaler Oberhitze) und damit kommt man eigentlich immer zum Ziel. Wer also bisher vielleicht Angst hatte, Pizza selber zu backen, kann sich hier rantrauen. Die Ergebnisse sind ziemlich narrensicher und motivieren dazu, öfter mal selbst zu kochen bzw. zu backen.
Alltagsnutzer: Selbst wenn man eine voll ausgestattete Küche hat, erwischt man sich doch manchmal dabei, lieber schnell was bestellen zu wollen, weil es bequemer erscheint. Hier punktet der Pizzamaker als Alltagshelfer. Kein Vorheizen, keine große Sauerei, und die Pizza ist in etwa zehn Minuten auf dem Teller. Das ist oft schneller als ein Lieferdienst. Außerdem weiß man genau, was draufkommt, und kann Zutaten nach eigenem Geschmack wählen. Für Leute, die abends nach der Arbeit fix etwas Warmes essen möchten, ist das Gold wert.
Natürlich eignet sich ein elektrischer Pizzamaker nicht für jedes Gericht und ersetzt keinen vollwertigen Backofen in allen Belangen. Doch für die genannten Zwecke und Zielgruppen kann er das Leben in der Küche deutlich erleichtern. Man sollte sich nur bewusst sein, dass man immer jeweils nur eine Pizza oder Portion zubereiten kann – für die Großfamilien-Pizza-Party mit zehn hungrigen Leuten bräuchte man entweder mehrere Geräte oder man backt der Reihe nach. In meinem Haushalt (zwei Personen) war das aber nie ein Problem.
Technische Details – elektrischer Pizzamaker
Alle wichtigen Daten zum elektrischen Pizzamaker im Überblick:
- Geeignet für Pizzen bis ca. 27 cm Durchmesser
- Für frische Pizza und Tiefkühlpizza
- Auch nutzbar für Flammkuchen, Quiche und Wraps
- Unterhitze mit zuschaltbarer Oberhitze
- Maximale Temperatur ca. 180 °C
- Antihaft-Beschichtung für leichtes Lösen und einfache Reinigung
- Back- und Gar-Informationen als Orientierung auf dem Deckel
- Leistung: 1.200 Watt
- Stromversorgung: 230 Volt, 50/60 Hz
- Maße des Geräts: ca. 35,8 × 30,2 × 14,5 cm
- Gewicht: ca. 2,17 kg
Reinigung und Pflege | Elektrischer Pizzamaker
Ein weiterer Pluspunkt, den ich schnell zu schätzen wusste: die einfache Reinigung. Nachdem der Pizzamaker abgekühlt ist, lässt sich die Innenfläche dank Antihaft-Beschichtung leicht säubern. Meist reicht es, eventuelle Krümel oder angebrannte Reste mit einem weichen Küchentuch oder einer Bürste zu entfernen. Danach wische ich mit einem feuchten Lappen und mildem Spülmittel über die Platte. Da nichts anbrennt oder festklebt, ist das in einer Minute erledigt. Auch der Deckel innen kann bei Bedarf vorsichtig abgewischt werden, falls dort z.B. Kondenswasser oder Spritzer vom Käse gelandet sind.
Wichtig ist, keine scharfkantigen oder metallischen Gegenstände für die Reinigung zu verwenden, um die Beschichtung nicht zu zerkratzen. Aber das kennt man ja auch von Pfannen oder Waffeleisen. Ich benutze oft einfach Küchenpapier für den Großteil der Reinigung. Der Pizzamaker selbst ist nicht spülmaschinengeeignet (und würde da auch nicht reinpassen), aber zum Glück ist das auch gar nicht nötig.
Wenn mal wirklich Käsereste oder Teig an der Platte haften (was bei mir nur selten vorkam), hilft es, das Gerät nach dem Essen kurz abkühlen zu lassen und die Reste dann einzuweichen: Ein feuchtes Stück Küchenrolle auf die Verkrustung legen und einwirken lassen. Danach lässt sich alles leicht wegwischen. Insgesamt macht es einem der Pizzamaker wirklich leicht, ihn sauber zu halten – ein Segen für jemanden wie mich, der nach dem Essen ungern lange abwäscht.
Vorteile und Nachteile auf einen Blick – Elektrischer Pizzamaker
Wie bei jedem Küchengerät gibt es auch beim Pizzamaker Stärken und ein paar Schwächen. Hier meine persönliche Pro-und-Contra-Liste nach einigen Wochen Nutzung:
Vorteile:
- Schnelle Einsatzbereitschaft: In wenigen Minuten aufgeheizt, ideal für spontanen Hunger.
- Knusprige Ergebnisse: Der Pizzaboden wird richtig schön kross, der Belag gleichmäßig gegart.
- Einfache Bedienung: Keine komplizierten Einstellungen. Perfekt für Anfänger.
- Kompakte Größe: Passt in kleine Küchen, leicht verstaubar, auch transportabel (z.B. fürs Ferienhaus).
- Vielseitigkeit: Nicht nur Pizza – auch Flammkuchen, Toasts, Aufbackbrötchen und mehr gelingen.
- Einfache Reinigung: Dank Antihaft-Beschichtung kaum Aufwand beim Saubermachen.
- Energiesparend: Für 1–2 Portionen effizienter als den großen Ofen zu nutzen.
- Preiswert: Kostet nicht die Welt, rechnet sich auf Dauer gegenüber ständigem Pizza-Bestellen.
Nachteile:
- Kapazität: Es passt immer nur eine Pizza (max. 27 cm) hinein. Für viele Esser muss man nacheinander backen.
- Keine Temperaturwahl: Fix 180 °C – für Pizza ideal, aber für andere Gerichte fehlt manchmal Flexibilität.
- Kein Timer: Man muss selbst ein Auge auf die Zeit haben, sonst kann etwas zu dunkel werden.
- Beschichtung empfindlich: Erfordert behutsame Behandlung, kein Schneiden mit dem Messer in der Form.
- Platzbedarf beim Verstauen: Auch wenn klein, will das Gerät irgendwo untergebracht sein, wenn man es nicht ständig auf der Arbeitsplatte lässt.
- Spezialgerät: Für Pizza top, aber einen Braten oder Kekse kann man darin natürlich nicht zubereiten – den klassischen Ofen ersetzt er nur in bestimmten Bereichen.
Trotz der kleinen Nachteile überwiegen für mich ganz klar die Vorteile. Viele Punkte wie der fehlende Timer oder die feste Temperatur stören mich im Alltag kaum, weil man sich schnell daran gewöhnt. Die Ergebnisse sprechen für sich, und die meisten Einschränkungen kennt man ja vorher (es überrascht einen nicht, dass nur eine Pizza reinpasst oder dass man kein Grillhähnchen darin grillen kann).

Fazit: Lohnt sich ein Elektrischer Pizzamaker?
Nach ausgiebigem Testen und vielen leckeren Pizzen kann ich sagen: Ich möchte meinen elektrischen Pizzamaker nicht mehr missen. Das Gerät hat mich durch seine unkomplizierte Art überzeugt. Besonders für Pizza-Fans wie mich, die gerne spontan mal eine Pizza essen oder experimentieren, ist es eine tolle Anschaffung. Die Pizza gelingt damit tatsächlich wie beim Italiener – natürlich ersetzt es keinen echten Steinofen mit 400 °C, aber im Rahmen dessen, was in einer normalen Küche machbar ist, kommt der Pizzamaker dem Ideal sehr nahe.
Ich würde den Pizzamaker jedem empfehlen, der häufig kleinere Mengen backt und Wert auf Schnelligkeit und Einfachheit legt. Familien profitieren vom Spaßfaktor und der gemeinsamen Aktivität, Studenten von der Flexibilität und dem geringen Aufwand, und selbst passionierte Hobbyköche werden Freude daran haben, neue Kreationen darin auszuprobieren.
Letztlich ist der Pizzamaker ein Spezialist für ein Lieblingsessen, das bei vielen regelmäßig auf dem Speiseplan steht. Und Spezialisten darf man ruhig einen Platz in der Küche gönnen, wenn sie ihren Job so gut machen. Für mich hat es sich definitiv gelohnt – mein Backofen bekommt seitdem deutlich seltener Besuch von Pizzablechen.

Bonus-Tipp – Elektrischer Pizzamaker
Zum Schluss noch ein kleiner Bonus-Tipp aus meiner Erfahrung – hier geht es um Reinigung und kreative Anwendung. Warte immer, bis der Pizzamaker vollständig abgekühlt ist, bevor du ihn reinigst. Dann geht’s am einfachsten: Wisch Krümel und Reste mit einem weichen Tuch oder Küchenpapier aus und geh anschließend mit einem feuchten Lappen drüber. So bleibt die Antihaft-Oberfläche lange intakt und das Gerät ist schnell wieder einsatzbereit.
Und wenn du das Maximum aus deinem Pizzamaker herausholen willst, werde kreativ! Probiere zum Beispiel, übrig gebliebenes Gebäck vom Vortag aufzubacken – Brötchen, Croissants oder sogar vom Vorabend übrige Pizza werden im Pizzamaker wieder herrlich knusprig, ohne auszutrocknen. Oder wie wäre es mit einer süßen Idee: Einen Tortilla-Fladen mit Nutella und Banane füllen, zusammenklappen und kurz im Pizzamaker backen – das ergibt einen knusprigen Dessert-Wrap, der garantiert für Überraschung am Frühstückstisch sorgt. Du merkst schon, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!
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