Gorenje NEOCLEAN im Test: Saugen und Wischen in einem Gerät

Saugen und Wischen in einem Gerät

Gorenje NEOCLEAN | Kennst du das auch? Du saugst den Boden, freust dich über das saubere Ergebnis, und dann siehst du die Flecken, die trotzdem noch da sind. Kaffeespritzer, eingetrocknete Pfotenabdrücke, Krümel, die irgendwie am Fliesenboden kleben bleiben. Also holst du den Wischmopp raus und machst die ganze Runde noch mal. Zwei Geräte, zwei Arbeitsgänge, doppelte Zeit.

Kurz zur Info noch vorweg:

Wir haben einen Gorenje NEOCLEAN für diesen Test / Vorstellung zur Verfügung gestellt bekommen. Die Bereitstellung des Testgerätes beeinflusst natürlich in keiner Weise meine Meinung. Die Basis für qualitative Berichte und Tests sind Unabhängigkeit und eine freie Meinung. Für mich steht deshalb euer Vertrauen immer an erster Stelle!

Genau an diesem Punkt setzt der Gorenje NEOCLEAN an. Er ist Teil der neuen NEO-Serie von Gorenje und der einzige aus der Reihe, der Saugen und Wischen in einem einzigen Gerät vereint. Ich hatte den NEOCLEAN eine Woche lang bei mir zu Hause im Einsatz, auf knapp 100 Quadratmetern, größtenteils Fliesenboden, und mit einer waschechten Testerin an meiner Seite: meiner Hündin Mina, einem Schäferhund-Mischling, der auf vier Pfoten zuverlässig für Prüfsituationen sorgt. Wie sich das Gerät im Alltag geschlagen hat und für wen es sich lohnt, erzähle ich dir in diesem Artikel.

Was steckt hinter dem Konzept des NEOCLEAN?

Der NEOCLEAN ist ein kabelloser Nass- und Trockensauger. Das bedeutet, er saugt nicht nur Staub, Krümel und Tierhaare auf, sondern wischt gleichzeitig auch noch feucht nach. Zwei Arbeitsschritte werden zu einem einzigen zusammengefasst, und genau das macht ihn für viele Haushalte interessant, gerade wenn Kinder oder Haustiere regelmäßig für Chaos auf dem Boden sorgen.

Möglich macht das ein Zwei-Tank-System. Ein Tank hält sauberes Wasser bereit, ein zweiter nimmt das schmutzige Wischwasser wieder auf. Frischwasser und aufgenommenes Schmutzwasser bleiben so während der ganzen Reinigung voneinander getrennt, bei mir gab es keinen Moment, in dem ich das Gefühl hatte, nur noch schmutziges Wasser über die Fliesen zu verteilen.

Design und Gewicht: Warum das Gerät angenehm handlich wirkt | Gorenje NEOCLEAN

Auf den ersten Blick wirkt der Gorenje NEOCLEAN schlank und aufgeräumt, ganz im Look der restlichen NEO-Serie gehalten. Was mir im Alltag aber viel mehr aufgefallen ist als die Optik: das Gewicht. Gorenje selbst nennt hier je nach Quelle leicht unterschiedliche Werte, mal ist von knapp 4 Kilogramm die Rede, mal von etwas darüber. Eine hundertprozentig einheitliche Herstellerangabe gibt es also nicht, weshalb ich mich hier nicht auf eine exakte Zahl festlegen möchte. Mein Eindruck im Alltag zählt aber: Für seine Größe fühlt sich das Gerät angenehm leicht an, und es liegt gut in der Hand, im Vergleich zu klassischen Nasswischsaugern, die ich vorher kannte.

Warum ist das wichtig? Ganz einfach: Ein Staubsauger, den du kaum vom Boden hochbekommst, bleibt am Ende genau da stehen, wo er ist, nämlich in der Abstellkammer. Ein leichtes Gerät dagegen holst du auch mal schnell zwischendurch raus, wenn dir gerade eine Pfütze auf dem Fliesenboden auffällt oder Mina wieder eine Ladung Laub mit reingebracht hat. Ich habe den NEOCLEAN in der Testwoche deutlich häufiger benutzt, als ich das von einem klassischen Staubsauger gewohnt bin, und das lag am Gewicht.

Auch praktisch: Wer wie ich mehrere Etagen oder mehrere Räume mit unterschiedlichen Bodenbelägen hat, trägt das Gerät ohne große Anstrengung von A nach B. Für mehrstöckige Wohnungen oder Häuser ist das ein handfester Vorteil.

Die Technik unter der Haube – Gorenje NEOCLEAN

Kommen wir zu den harten Fakten, denn die zählen bei einem Testbericht am meisten. Der NEOCLEAN bringt einen Motor mit, der im normalen Betrieb ordentlich Leistung liefert. Im sogenannten Eco-Modus, also der energiesparenden Betriebsart, hält der Akku bis zu 30 Minuten durch. Das klingt auf den ersten Blick nicht nach besonders viel, reicht aber für die tägliche Reinigung in den meisten Wohnungen locker aus. Bei mir zu Hause auf knapp 100 Quadratmetern war eine Akkuladung ausreichend, um durch alle Räume zu kommen, ohne zwischendurch nachladen zu müssen.

Wichtig zu wissen: Der Eco-Modus ist der akkuschonende Modus mit der längsten Laufzeit. Wer intensiver reinigen möchte, etwa bei hartnäckigen Verschmutzungen, kann die Leistung entsprechend hochregeln, was die Laufzeit natürlich verkürzt. Das ist bei nahezu allen Akku-Staubsaugern so und keine Besonderheit des NEOCLEAN, aber ich finde es fair, das zu erwähnen, damit du keine falschen Erwartungen hast.

Ein paar technische Eckdaten noch für alle, die es genau wissen wollen: Der Akku arbeitet mit 21,6 Volt und braucht rund 5 Stunden, bis er vollständig aufgeladen ist. Anders als beim Topmodell NEOEXPERT, das mit zwei entnehmbaren Akkus und einer automatischen Entleerungsstation antritt, ist der Akku beim Gorenje NEOCLEAN fest verbaut und lässt sich nicht herausnehmen. Der Frischwassertank fasst 800 Milliliter, der Schmutzwassertank 450 Milliliter, was in der Praxis für mehrere Räume am Stück reicht, bevor du nachfüllen oder entleeren musst.

Praktisch fand ich auch die LED-Leuchten am Gerät. Ein kurzer Blick genügt, und ich weiß, wie es um Akku und Wasserstand steht. Nichts ist ärgerlicher, als mitten im Putzvorgang festzustellen, dass entweder der Saft ausgeht oder das Wasser leer ist. Davor hat mich die Anzeige während der Testwoche zuverlässig bewahrt.

Ein Wort noch zur Akkulaufzeit, weil das erfahrungsgemäß eine der ersten Fragen ist, die mir Leser stellen: Bei knapp 100 Quadratmetern und überwiegend Fliesenboden bin ich mit einer Ladung durch die komplette Wohnung gekommen, allerdings ohne jede Ecke zweimal zu wischen. Wer eine deutlich größere Fläche hat oder gründlicher vorgehen möchte, teilt die Reinigung besser in zwei zeitlich getrennte Etappen auf, zum Beispiel Küche und Flur am Vormittag, Wohnzimmer und Bad am Nachmittag. Eine vollständige Ladung dauert rund fünf Stunden, ein kurzes Zwischenladen bringt also wenig. Für die tägliche Zwischenreinigung, für die der NEOCLEAN meiner Meinung nach ohnehin gedacht ist, reicht die Laufzeit aber völlig aus.


Die Selbstreinigungsfunktion: Das eigentliche Highlight – Gorenje NEOCLEAN

Wenn ich einen Punkt herausheben müsste, der mich am meisten überzeugt hat, dann ist es die Selbstreinigungsfunktion der Bürste. Du stellst den NEOCLEAN auf die Ladestation, drückst die Taste für die Walzenreinigung, und dann spült sich die Walze mit dem sauberen Wasser aus dem Tank durch. Der Vorgang dauert bei mir keine zwei Minuten. Du musst also nicht selbst mit der Hand ran, die Bürste rausnehmen und unter dem Wasserhahn schrubben.

Klingt nach einer Kleinigkeit, war für mich im Alltag aber einer der größten Unterschiede zu dem, was ich sonst von Wischsaugern kenne. Wer schon mal eine Bürste von Hand unter dem Wasserhahn ausgewaschen hat, weiß, wie mühsam das sein kann, gerade wenn sich Tierhaare mit reinmischen. Bei uns zu Hause mit Mina fallen ständig Haare an, die sich sonst gerne in der Bürste festsetzen. In meiner Testwoche musste ich die Walze kein einziges Mal von Hand herausnehmen und auswaschen, ein Knopfdruck auf der Station hat gereicht. Ganz ohne Nacharbeit kommst du trotzdem nicht aus: Nach dem Putzen solltest du Restwasser abwischen und Frischwassertank, Schmutzwassertank und Filter reinigen und trocknen lassen. Walze und Bürstenabdeckung nimmst du je nach Verschmutzung ebenfalls heraus und reinigst sie von Hand, hartnäckige Haare lassen sich mit dem beiliegenden Werkzeug durchtrennen. Die Selbstreinigung erspart dir also die aufwendigste Handarbeit, den kompletten Pflegeaufwand nimmt sie dir aber nicht ab.

Das spart nicht nur Zeit, sondern senkt auch die Hemmschwelle, öfter mal zwischendurch zu wischen. Das ist doch der Punkt bei einem Gerät wie diesem: Putzen soll kein großes Vorhaben mehr sein, sondern schnell und unkompliziert nebenbei erledigt werden können.

180-Grad-Neigung: Auch unter das Sofa kommst du problemlos

Bei mir betrifft das vor allem die Bereiche unter dem Sofa und unter dem Küchenschrank, Ecken, in denen sich sonst gerne Staub, Krümel und Tierhaare sammeln, weil man mit einem starren Sauger einfach nicht rankommt. Beim NEOCLEAN ist das anders: Er lässt sich bis zu 180 Grad neigen, also fast flach auf den Boden legen, und kommt dadurch auch unter niedrige Möbel.

Diese Flexibilität hat mich im Test überzeugt. Gerade in einer Wohnung mit niedrigen Möbeln macht es einen großen Unterschied, ob du überall reinigen kannst oder ständig Bereiche auslassen musst, weil das Gerät einfach nicht die nötige Beweglichkeit mitbringt.

Bedienung: Einfach genug für den schnellen Griff zwischendurch

Ein Gerät kann noch so viele Funktionen mitbringen, wenn die Bedienung kompliziert ist, landet es trotzdem irgendwann nur noch im Schrank. Genau deshalb war mir bei diesem Test auch wichtig, wie intuitiv sich der NEOCLEAN im Alltag bedienen lässt. Die Antwort: sehr gut. Ein Knopfdruck zum Starten, die LED-Anzeigen im Blick behalten, fertig. Es gibt keine komplizierten Menüs, keine App, die du erst einrichten musst, keine Bluetooth-Kopplung, die mal wieder nicht funktioniert. Für viele Nutzer ist das ein Vorteil, gerade wenn es schnell gehen soll und man nicht erst das Smartphone zücken möchte, nur um den Boden zu wischen.

Auch das Nachfüllen von Wasser und das Entleeren des Schmutzwassertanks gehen unkompliziert von der Hand. Die beiden Tanks lassen sich leicht abnehmen, unter dem Wasserhahn befüllen beziehungsweise ausleeren und wieder einsetzen. Nach ein, zwei Durchgängen hatte ich den Ablauf komplett verinnerlicht, und die ganze Prozedur, vom Rausholen des Geräts bis zum Verstauen nach dem Putzen, hat bei mir selten länger als zehn Minuten gedauert, selbst bei einer gründlichen Runde durch mehrere Räume.

Mein Alltagstest: Eine Woche mit Mina und dem NEOCLEAN

Jetzt aber zum eigentlich spannenden Teil, nämlich wie sich der NEOCLEAN im echten Alltag geschlagen hat. Wie schon erwähnt, ist unser Zuhause knapp 100 Quadratmeter groß und größtenteils mit Fliesen ausgelegt. Genau dieser Bodenbelag zeigt gnadenlos jeden Fleck, jeden Wassertropfen und natürlich auch jeden Pfotenabdruck.

Und da kommt Mina ins Spiel. Unser Schäferhund-Mischling ist bei jedem Wetter draußen unterwegs, ob Regen, Matsch oder einfach nur feuchtes Gras. Kommt sie dann wieder rein, hinterlässt sie zuverlässig ihre Spuren auf den Fliesen im Flur und in der Küche. Diese Situation eignet sich perfekt, um zu testen, ob ein Nass- und Trockensauger hält, was er verspricht.

Das Ergebnis: Bei mir waren die Pfotenabdrücke nach einem Durchgang mit dem NEOCLEAN restlos verschwunden. Nicht verschmiert, nicht nur oberflächlich aufgesaugt, sondern sauber weggewischt. Ich war positiv überrascht, wie gründlich das Zwei-Tank-System bei diesen Verschmutzungen gearbeitet hat. Kein Grauschleier, keine Streifen, einfach ein sauberer, trockener Boden im Anschluss.

Auch bei trockenen Verschmutzungen auf Hartböden hat sich der NEOCLEAN bewährt. Tierhaare, die sich sonst gerne an Fliesenfugen sammeln, hat er zuverlässig aufgenommen, während die Bürste im selben Arbeitsgang gleich mitwischt. Die Kombination aus Saugen und Wischen in einem Durchgang hat mir in der Testwoche tatsächlich Zeit gespart, weil ich nicht mehr zwei separate Geräte durch die Wohnung schieben musste.

Interessant fand ich außerdem, wie sich das Gerät bei unterschiedlich starken Verschmutzungen verhält. Bei leichtem Staub und kleineren Krümeln reicht ein einziger Durchgang locker aus. Bei den erwähnten Pfotenabdrücken, die ja eingetrocknet ganz schön hartnäckig sein können, habe ich an manchen Stellen zweimal über dieselbe Fläche gewischt. Das lag aber weniger an mangelnder Saugkraft, sondern schlicht daran, dass eingetrocknete Verschmutzungen auf Fliesen generell etwas mehr Wasser und Bewegung brauchen, um sich vollständig zu lösen. Ein Umstand, den du bei jedem Wischsauger einplanen solltest, unabhängig vom Hersteller.

Auch bei Krümeln nach dem Essen, die gerne mal in die Fliesenfugen rutschen, hat mich der NEOCLEAN überzeugt. Bei meinen üblichen Verschmutzungen ist nach einem Durchgang nichts mehr liegen geblieben, was bei einem reinen Trockensauger ohne Wischfunktion schon mal passieren kann, wenn Krümel fest in Fugen sitzen.

Was mir außerdem aufgefallen ist: Das leichte Gewicht des Geräts hat sich gerade beim täglichen Einsatz bezahlt gemacht. Nach einem Spaziergang mit Mina bei Regenwetter wollte ich nicht erst umständlich einen schweren Sauger aus dem Schrank wuchten. Der NEOCLEAN war schnell zur Hand, schnell eingesetzt und genauso schnell wieder verstaut.

Für wen eignet sich der NEOCLEAN?

Nach einer Woche intensiver Nutzung würde ich sagen: Der NEOCLEAN spielt seine Stärken besonders in folgenden Situationen aus.

  • Haushalte mit Haustieren, bei denen regelmäßig Pfotenabdrücke, Fell oder kleinere Verschmutzungen auf Hartböden landen
  • Familien mit Kindern, bei denen verschüttete Getränke oder Essensreste auf dem Boden keine Seltenheit sind
  • Wohnungen und Häuser mit überwiegend Hartböden wie Fliesen, Parkett oder Laminat, weil sich hier die Wischfunktion voll entfalten kann
  • Mehrstöckige Wohnsituationen, in denen ein leichtes Gerät den täglichen Transport erleichtert
  • Alle, die Wert auf schnelle, unkomplizierte Zwischenreinigung legen, ohne jedes Mal zwei Geräte auspacken zu müssen

Der NEOCLEAN ist klar für Hartböden konzipiert, Gorenje nennt hier ausdrücklich auch empfindliche Holzböden. Auf Teppichen und Läufern solltest du ihn dagegen nicht einsetzen, das gibt die Bedienungsanleitung so vor, schließlich arbeitet die Wischfunktion mit Wasser. Wer überwiegend Teppich zu Hause hat, findet in einem reinen Trockensauger aus der NEO-Serie, etwa dem NEOFLOW oder NEOMASTER, die passendere Lösung.

Aufbewahrung und Pflege im Alltag

Ein Punkt, der bei Testberichten gerne untergeht, mir aber während der Woche aufgefallen ist: Wie einfach lässt sich das Gerät eigentlich verstauen und in Schuss halten? Der NEOCLEAN kommt mit einer eigenen Ladestation. Die sollte auf einem wasserfesten Untergrund stehen und etwas Abstand zu Heizkörpern oder anderen Wärmequellen haben, bei mir hat sich eine Ecke im Flur direkt auf den Fliesen dafür angeboten. Nach dem Putzen stellst du den Sauger einfach zurück, er lädt automatisch nach und ist beim nächsten Einsatz sofort wieder einsatzbereit.

Die Selbstreinigungsfunktion nimmt dir dabei einen guten Teil der Arbeit ab, gerade bei einem Haushalt mit Hund ist das ein echter Pluspunkt, denn Tierhaare, die sich in der Bürste verfangen, sind sonst eine der nervigsten Nebensächlichkeiten bei der Reinigung. Ganz ohne Zutun geht es aber nicht: Tanks und Filter ausspülen und trocknen lassen gehört weiterhin zur Routine, genauso wie ein gelegentlicher Blick auf Walze und Bürstenabdeckung. In meiner Testwoche waren das insgesamt vielleicht zehn Minuten zusätzlicher Aufwand über die ganze Zeit gerechnet, spürbar weniger als bei einem klassischen Wischmopp mit Eimer.

Vor- und Nachteile im Überblick

Damit du dir ein rundes Bild machen kannst, fasse ich die wichtigsten Punkte aus meinem Test noch einmal zusammen.

Das hat mich überzeugt:

  • Saugen und Wischen in einem Arbeitsgang spart spürbar Zeit im Alltag
  • Zwei-Tank-System sorgt für ein sauberes Wischergebnis statt nur verteiltem Schmutzwasser
  • Selbstreinigungsfunktion der Bürste erspart lästiges Handwaschen, gerade bei Tierhaaren ein echter Pluspunkt
  • Angenehm leicht und handlich, auch für längere Reinigungsrunden
  • 180-Grad-Neigung ermöglicht Reinigung unter niedrigen Möbeln
  • LED-Anzeigen für Akku- und Wasserstand geben jederzeit Übersicht
  • Sehr gutes Ergebnis auf Fliesenböden, auch bei hartnäckigen Pfotenabdrücken

Das solltest du wissen, bevor du zugreifst:

  • Laufzeit im Eco-Modus mit bis zu 30 Minuten eher kurz bemessen, bei größeren Wohnungen lohnt sich die Reinigung in zwei Etappen aufzuteilen, eine volle Ladung dauert rund fünf Stunden
  • Für Hartböden gedacht, auf Teppichen und Läufern sollte er laut Bedienungsanleitung nicht eingesetzt werden
  • Kein zweiter Akku und keine automatische Absaugstation wie beim Topmodell NEOEXPERT, dafür aber auch deutlich günstiger

Preis und Verfügbarkeit – Gorenje NEOCLEAN

Der Gorenje NEOCLEAN trägt die Modellbezeichnung SFC216100G und kommt mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 229 Euro. Schaut man sich die gesamte NEO-Serie an, liegt er preislich eher im unteren bis unteren mittleren Bereich: knapp über dem günstigen Einstiegsmodell NEOESSENTIAL, aber unter NEOFLOW, NEOMASTER, NEODEEP und dem Topmodell NEOEXPERT.

Was den Preis betrifft, finde ich die Positionierung nachvollziehbar. Der NEOCLEAN bringt mit der Nass- und Trockenfunktion eine Eigenschaft mit, die kein anderes Modell der NEO-Serie hat. Nur gegenüber dem Einstiegsmodell NEOESSENTIAL für 159 Euro zahlst du für diese Funktion tatsächlich einen Aufpreis, die übrigen Modelle der Reihe kosten laut UVP ohnehin mehr als der NEOCLEAN.

Der Marktstart für den NEOCLEAN war für Juni 2026 angesetzt, inzwischen ist das Gerät im Handel erhältlich. Wer sich für das Gerät interessiert, sollte einfach mal bei den gängigen Elektronikhändlern oder direkt bei Gorenje nach Verfügbarkeit und aktuellen Preisen schauen.

Mein Fazit nach einer Woche Test | Gorenje NEOCLEAN

Ich muss zugeben, ich war vor dem Test ein bisschen skeptisch, ob ein Nass- und Trockensauger beides gut kann, oder ob am Ende beide Funktionen nur mittelmäßig funktionieren. Diese Sorge hat sich beim NEOCLEAN nicht bestätigt. Gerade auf unserem Fliesenboden, mit einem Hund, der zuverlässig für Chaos sorgt, hat das Gerät mich überzeugt.

Was für mich den Unterschied macht, ist die Kombination aus praktischen Details: das handliche Gewicht, die Selbstreinigungsfunktion und die Möglichkeit, auch unter niedrige Möbel zu kommen. Das sind keine reinen Marketingversprechen, sondern Dinge, die im Alltag wirklich einen Unterschied machen, wenn du wie ich mehrmals täglich nach dem Rechten schauen musst, weil ein Hund im Haus wohnt.

Mina hat mir während der Testwochen jedenfalls unfreiwillig, aber sehr zuverlässig dabei geholfen, den NEOCLEAN auf Herz und Nieren zu prüfen. Und ehrlich gesagt fiel es mir am Ende gar nicht so leicht, das Gerät wieder einzupacken und zurückzuschicken, so praktisch war es geworden, ihre Spuren im Handumdrehen wegzubekommen, ohne jedes Mal Sauger und Wischmopp gleichzeitig durch die Wohnung zu schleppen.

Für Haushalte mit Hartböden, egal ob mit Kindern, Haustieren oder einfach nur dem Wunsch nach einer schnellen und unkomplizierten Reinigung, ist der NEOCLEAN eine echte Überlegung wert. Klar, wer eine größere Wohnung ganz ohne Nachladen durchsaugen möchte oder überwiegend auf Teppichboden lebt, findet in den anderen Modellen der NEO-Serie vermutlich die passendere Lösung. Aber für den ganz normalen Alltag, in dem es schnell gehen soll und trotzdem gründlich sein darf, hat mich der NEOCLEAN in meinen vier Testwochen rundum überzeugt.