Vorgestellt: Garmin vivoactive HR

Integrierte Herzfrequenzmessung am Handgelenk, diverse Sport Apps

Garmin vivoactive HR

Den Trend mit der Herfrequenzmessung direkt am Handgelenk geht Garmin mit der neuen vivoactive HR* voll mit. Für knapp 270 Euro bietet sich damit eine Smartwatch an, welche über zwei haptische Knöpfe, Wischgesten und einen optischen Herzfrequenzmesspunkt verfügt. Mittels eigenem GPS zeichnet die Smartwatch auch die Routen auf, was braucht das Sportlerherz mehr?

Arg viel mehr kann man sich eigentlich nicht mehr wünschen, denn auch die Bänder sind auf den eigenen Stil abstimmbar. Mit schwarz, weiß, gelb und rot ist die Auswahl zwar noch etwas begrenzt, doch da kommt sicherlich noch mehr. Die gesamte vivo-Familie steht unter dem Slogan „beat yesterday“, zu deutsch „sei besser als gestern“ zum Verkauf.

Die Fortschritte lassen sich über das Display relativ gut verfolgen. Besser geht es natürlich über das Smartphone, welches auch im Austausch Notifiations an die vivoactive HR senden kann. Leider spart Garmin noch immer an der Synchronisationsgeschwindigkeit. Wenn auch die eigene Pace immer schneller wird, die Verbindung zum Smartphone baut sich weiterhin nur sehr langsam auf.

Einmal aufgeladen kann die Smartwatch rund eine Woche von der Steckdose fern bleiben. Wer allerdings oft mit aktiver GPS-Messung Trainings absolviert kann sich auf einen Tankstopp alle zwei Tage einstellen. Die Messungen selbst sind quasi noch auf dem Stand der bestehenden Geräte. Teils scheinen die Daten nachvollziehbar, manchmal bleiben sie auch hinter dem erledigten zurück. Gerade die Zählung von Stockwerken ist nach wie vor ein Problem.

Die Messung der Herzfrequenz ist ziemlich genau, ein Brustgurt wäre zwar noch exakter, während dem Training aber auch störender. Neu bei der vivoactive HR sind die vielen Indoor-Sport-Möglichkeiten, sowie Aktivitäten rund um Freizeit-Sportarten wie Ski fahren oder Golfen. Neben den Standards wie Gehen, schwimmen oder Laufen, lassen sich die Apps auch erweitern. Genauso wie das Design der Uhr selbst. Die Einstellungen können an der Uhr direkt oder über die App vorgenommen werden.

Die Bedienung der vivoactive HR* ist durch die zwei haptischen Knöpfe unterhalb des Displays denkbar einfach und schnell. Hin und wieder kommt man, je nach Fingergröße, in das falsche Menü; durch einen schnellen Druck auf den linken Knopf, aber auch genauso schnell wieder zurück.

Das Training selbst gestaltet sich denkbar simpel. In das passende Menü gehen, warten bis das GPS-Signal vollen Empfang hat – kann bis zu einer Minute dauern – und loslaufen. Die Uhr nimmt auch selber die Einstellung von Pausen vor, wenn gerade keine Aktivität mehr vorhanden ist. Rückmeldung gibt die Uhr über den Vibrationsalarm.

Zusammengefasst ein faires Modell, zu einem fairen Preis mit allzu vielen Möglichkeiten. Der Sitz ist angenehm und die Leistung mehr als zufriedenstellend. Nur eben die teilweise andauernde, fast lahme, Synchronisation mit dem Smartphone nervt manchmal.

Text (c) Fabian Meßner | Fotos Garmin

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