Lohnt sich der Umstieg auf einen Handyvertrag mit 5G?

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In Deutschland liegt die Netzabdeckung mit 5G inzwischen bei über 90 Prozent. Wenn der alte Handyvertrag ausläuft, stellt sich für viele auch die Frage eines Upgrades. Häufig ist dies sinnvoll.

Wenn der Preis stimmt, fällt die Entscheidung für 5G leicht

Der Ausbau von 5G ist in Deutschland in der finalen Phase. Schon heute bieten die Netzbetreiber in Deutschland den Service fast flächendeckend. Jetzt gilt es, noch kleinere Lücken zu schließen. Deutschland gehört beim Netzausbau zu den führenden Nationen in der Europäischen Union. Handynutzer, deren Vertrag bald ausläuft, werden mit den zahlreichen Angeboten zum neuen Netz konfrontiert. Für Sie stellt sich die Frage, ob sich ein Upgrade lohnt.

Ein Handytarif von o2 ist so attraktiv, dass sich die Frage fast erübrigt. Immerhin 95 Prozent der Fläche Deutschland deckt der Anbieter inzwischen ab. Der neue Netzstandard bietet nur in der Industrie 4.0 neue Möglichkeiten. Er ist ein wichtiger Bestandteil des autonomen Fahrens, von Smart Cities und hält Einzug ins Gesundheitswesen.  Im privaten Bereich gibt es ebenfalls viele Anwendungsmöglichkeiten. 

Smartes Leben dank 5G

Zu den Stärken des neuen Netzes gehören seine hohe Zuverlässigkeit und Datenübertragungsrate sowie die gegenüber 4G deutlich geringere Latenz.  Dies ermöglicht vollkommen neue Erlebnisse beim Cloud-Gaming, ruckelfreie VR-Anwendungen und beim 360-Grad-Streaming. Eine moderne Verschlüsselung sorgt zudem für eine sichere Datenübertragung, was die Gefahr der Cyberkriminalität verringert. 

„Normale Handynutzer“ werden das Telefon oder das Tablet möglicherweise häufiger nutzen und sich freuen, wenn sie einen Handytarif ohne ein Limit beim Datenvolumen haben. So können 5G-Nutzer im Zug zur Arbeit auf dem Tablet die Morgenshow im Fernsehen genießen, ein wenig spielen oder einen Film streamen. Das alles erfolgt fast ohne Verzögerung und völlig ruckelfrei.

Urlaubsgruß inklusive

Gute Handytarife beinhalten normalerweise das kostenfreie EU-Roaming, also die Nutzung der EU-Netze ohne Aufpreis. So lassen sich die schönsten Schnappschüsse noch am Ferienort in die sozialen Netzwerke hochladen. Auch Videos können schnell veröffentlicht werden.  Die EU-Kommission gibt die Netzabdeckung in den Mitgliedstaaten mit 89 Prozent an. Allerdings existieren enorme regionale Unterschiede. 

Wer seine Ferien in Dänemark verbringen möchte, muss sich über die Nutzung von schnellem mobilem Internet keine Sorgen machen. Unser nördliches Nachbarland gilt als führend in Nordeuropa. Schlechter ist die Netzabdeckung in Teilen Südosteuropas. In Rumänien beschränkt sich der Ausbau bisher auf den Großraum Bukarest und die Küstenregion am Schwarzen Meer. In den Karpaten warten dagegen einige Funklöcher. Dagegen finden die Urlauber in Kroatien oder Griechenland auch auf den meisten Inseln eine stabile Netzabdeckung. 

Neues Handy erforderlich

Wer das 5G-Netz nutzen möchte, muss ein entsprechendes Smartphone oder Tablet besitzen. Für viele Nutzer ist der Neukauf eines entsprechenden Endgerätes erforderlich. Die Netzanbieter unterstützen den Kauf mit attraktiven Angeboten. Die Zahlung erfolgt in 24 oder 36 Monatsraten, sodass die Investition für fast jeden möglich ist.

Der Umstieg ist meistens sinnvoll

Inzwischen gibt es Handytarife, die den Umstieg auf 5G für fast jeden Mobilfunknutzer lohnenswert machen. Das Streamen und Spielen im mobilen Internet wird spürbar flüssiger, das Nutzerlebnis steigt auf eine neue Ebene. Der einzige Haken ist, dass das neue Netz andere Frequenzen als 4G nutzt. Moderne Handys verfügen über einen Chip, der alle Netze abdeckt. Ältere Mobilfunkgeräte müssen ersetzt werden.