Es gibt Autos, die du einfach einmal fahren musst, um zu verstehen, warum sie existieren. Es gibt Autos, bei denen man erst nach ein paar Kilometern begreift, worum es geht. Der VW Tayron Elegance 1.5 TSI eHybrid ist so ein Auto. Ich hatte ihn rund zwei Wochen als Testwagen, und schon auf den ersten Kilometern durch die Ortschaft war klar, was VW hier anders gemacht hat: Der Wagen rollte lautlos, kein Verbrenner, kein Motorgeräusch, einfach Stille. Und dahinter steckt kein aufgebauschter Tiguan, sondern ein größeres Familien-SUV mit eigenem Platzkonzept und echtem Hybridantrieb, der im Alltag wirklich funktioniert. Groß, komfortabel, elektrisch im Alltag, stark auf der Langstrecke. Aber hält der Tayron, was er verspricht?
In diesem Artikel stelle ich den VW Tayron Elegance 1.5 TSI eHybrid ausführlich vor: Technik, Ausstattung, Preise, Stärken und die Punkte, die du vor dem Kauf kennen solltest.




Ein neuer Name für ein bekanntes Konzept
Wer den Tiguan Allspace kennt, der kennt gewissermaßen auch den Tayron. Zumindest die Verwandtschaft ist offensichtlich. Volkswagen hat den Tiguan Allspace, das längere, siebensitzige Modell der Tiguan-Familie, in eine eigenständige Baureihe mit eigenem Namen überführt. Aus dem Tiguan Allspace wurde der VW Tayron.
Das klingt zunächst nach einer reinen Marketingmaßnahme, aber dahinter steckt mehr. VW wollte das Modell klarer zwischen dem regulären Tiguan und dem großen Touareg positionieren. Der Tayron soll eine eigene Identität haben, und die bekommt er auch. Mit einer Länge von knapp 4,79 Metern ist er 23 Zentimeter länger als der aktuelle Tiguan und noch rund zehn Zentimeter kürzer als der Touareg. Er setzt sich damit klar zwischen die beiden. Als Antrieb stehen verschiedene Motorisierungen zur Auswahl, von Benziner über Diesel bis hin zu zwei Plug-in-Hybrid-Varianten. Unser Testfahrzeug ist die Plug-in-Hybridversion mit 110 kW Verbrennermotorleistung in der Ausstattungslinie Elegance.
Produziert wird der Tayron im VW-Stammwerk in Wolfsburg. Die technische Basis bildet der bekannte Modulare Querbaukasten in der neuesten Evo-Generation, kurz MQB Evo. Diese Plattform ist der Grundstein für zahlreiche VW-Konzernmodelle und in der Praxis tausendfach erprobt. Wer auf bewährte Technik setzt, kauft hier keine Katze im Sack.
Design und Karosserie: Eigenständig, aber mit Familienzugehörigkeit
Auf den ersten Blick wirkt der Tayron wie ein gestreckterer, etwas hochbeinigerer Tiguan. Auf den zweiten Blick sieht man jedoch die Details, die ihn von seinem kleineren Bruder unterscheiden. Die Motorhaube ist höher aufgebaut und stärker konturiert als beim Tiguan. Das gibt dem Tayron mehr Präsenz auf der Straße. Die markanten LED-Doppelscheinwerfer sitzen hoch und schauen einen direkt an, der Blick ist klar und modern. Das illuminierte VW-Zeichen vorn und hinten ist heute Standard im VW-Portfolio, passt zum Gesamtauftritt und fällt besonders in der Dämmerung angenehm auf.
Die Radhäuser sind, anders als beim Tiguan, nicht rund, sondern leicht eckig gehalten. VW begründet das mit der Betonung des Offroad-Charakters, auch wenn der Tayron als eHybrid in der Elegance-Version eindeutig auf Komfort und einen etwas gehobeneren Auftritt ausgelegt ist. An den Fondtüren laufen die Karosserielinien nach oben aus, die Gürtellinie steigt an und erzeugt kräftig ausgestellte Radkästen hinten. Dieser Designkniff lässt das Heck muskulöser wirken. Die Rückleuchten in 3D-LED-Optik sind über ein Leuchtband miteinander verbunden, das nachts eine schöne horizontale Signatur erzeugt.
In der Ausstattungslinie Elegance bekommt der Tayron einen Kühlergrill mit Elementen in Chromoptik, was ihm von vorn einen etwas seriöseren Look verleiht. Wer sportlich unterwegs sein will, greift zur R-Line mit eigenem Aerodynamikpaket. Wer es eher zurückhaltend und wertig haben möchte, ist in der Elegance-Version richtig aufgehoben.
Insgesamt wirkt der Tayron als Ganzes stimmig. Er ist kein Auto, das man auf einem Parkplatz suchen muss. Sein Format macht ihn präsent.















Abmessungen und Raumangebot: Hier wird niemand eng
Kommen wir zu einem der stärksten Argumente des Tayron: dem Platz. Wer viel Raum sucht und nicht auf ein Minivan-Format ausweichen möchte, der ist beim Tayron goldrichtig. Auf dem Papier sieht das so aus:
Die Außenlänge beträgt rund 4,79 Meter. Die Breite liegt bei 1,86 Metern, also sehr ähnlich wie beim Tiguan. In der Höhe kommt der Tayron auf knapp 1,66 Meter. Das ist ein Format, das auch in normalen Parkhäusern noch gut funktioniert.
Im Innenraum wird dieses Format zu echtem Raumgewinn. Die vorderen Sitze bieten laut ADAC-Messung ausreichend Beinfreiheit für Personen bis 1,95 Meter Körpergröße. Die Kopffreiheit reicht sogar für Menschen über zwei Meter. Auf der Rückbank geht es ebenfalls großzügig zu. Sind die Vordersitze für eine 1,85 Meter große Person eingestellt, passen dahinter theoretisch noch Personen bis zu 2,20 Meter Körpergröße, was schlicht beeindruckend ist. Kurz gesagt: Niemand sitzt im Tayron auf der Rückbank und beschwert sich über zu wenig Platz.
Beim Kofferraum musst du als Käufer des eHybrid-Modells einen Kompromiss einkalkulieren. Die Batterie des Plug-in-Hybrid-Systems nimmt etwas Volumen unter dem Ladeboden in Anspruch. Das Kofferraumvolumen des eHybrid-Tayron als Fünfsitzer liegt damit bei 705 Litern im Normalzustand. Klappst du die Rückbanklehnen um, wächst das Laderaumvolumen auf bis zu 1.915 Liter. Das ist immer noch sehr ordentlich und für einen Familienurlaub, den Wocheneinkauf oder das Transportieren von Fahrrädern und Sporttaschen mehr als ausreichend. Der reguläre Fünfsitzer ohne Hybridtechnik kommt übrigens auf bis zu 885 Liter im Normalbetrieb und bis zu 2.090 Liter bei umgeklappten Lehnen.
Wichtig zu wissen: Den eHybrid-Tayron gibt es ausschließlich als Fünfsitzer. Wer auf sieben Sitzplätze besteht, muss zu einer anderen Motorisierung greifen. Das ist kein Geheimnis, aber ein Punkt, den du beim Kauf kennen solltest.















Der Innenraum: Klar, aufgeräumt, modern
Ich erinnere mich noch gut an den ersten Moment, als ich die Fahrertür öffnete und einstieg. Kein überwältigender Luxus, kein Chaos aus Schaltern. Stattdessen: Ruhe. Das Cockpit ist aufgeräumt, ohne steril zu sein. Alles hat einen Platz, alles liegt irgendwie da, wo man es erwartet. VW hat hier den Ansatz aus dem Tiguan weiterentwickelt, aber mit eigenen Akzenten versehen.
Die nach oben geschwungenen Abschlüsse der Dekorleiste vor den Türpanelen zitieren die ansteigende Gürtellinie, das ist ein schönes Detail. Die Lüftungsdüsen haben ein eigenständiges Design, das von dem des Tiguan abweicht. In der Elegance-Ausstattung kommen offenporige Echtholz-Dekore hinzu, die dem Innenraum eine warme, hochwertigere Anmutung verleihen.
Die Sitze in der Elegance-Linie bezeichnet VW als Sportkomfortsitze. Sie sind serienmäßig mit einer Mikrofaser-Beschichtung namens ArtVelours Eco bezogen. Optional gibt es schwarzes Leder, was dem Fahrzeug noch eine Schippe Exklusivität auflädt. Beide Varianten bieten eine ausziehbare Oberschenkelauflage und einen soliden Seitenhalt. Wer viel Autobahn fährt, weiß, wie wichtig das auf langen Strecken ist. Optional lassen sich Sitzlüftung und eine Massagefunktion mit zehn Luftkammern ordern. Letztere bietet verschiedene Programme, was bei langen Fahrten wirklich angenehm ist.
Die Mittelkonsole beinhaltet zwei Getränkehalter und einen Stauraum unter der Armlehne. Die Getränkehalter sind etwas eng geraten, das fiel mir selbst nach dem ersten längeren Trinkpausenstopp auf. Für normale Flaschen geht es gerade noch, für große Thermobecher kann es knapp werden. Die Steckdosen und USB-Anschlüsse sind ordentlich platziert. Für Familien interessant: Es gibt Sonnenschutzjalousien in den Fondtüren serienmäßig, und die Privacy-Verglasung im Fond gehört beim Elegance zum Standard. Das gibt den Rücksitzpassagieren mehr Ruhe und Sichtschutz auf langen Fahrten.
Die Materialauswahl ist insgesamt solide. Nichts wirkt billig, nichts übermäßig pompös. Volkswagen-Qualität auf einem Niveau, das zum Preis des Fahrzeugs passt.
Infotainment und Konnektivität: Digital und durchdacht
Der größte Bildschirm im Tayron ist das serienmäßige 12,9-Zoll-Infotainmentsystem der vierten Generation, intern MIB4 genannt. Das ist ein großes Display, das die halbe Mittelkonsole einnimmt und auch aus dem Augenwinkel gut abzulesen ist. Wer noch mehr Bildschirm möchte, kann optional auf einen 15-Zoll-Screen aufrüsten. Beide Displays sind leicht in Richtung Fahrersitz geneigt, was die Bedienung erleichtert.
Das Digitale Cockpit dahinter misst 10,2 Zoll und zeigt alle relevanten Fahrinformationen übersichtlich an: Geschwindigkeit, Navigationshinweise, Fahrerassistenz-Status und beim eHybrid auch den aktuellen Energiefluss zwischen Verbrenner, E-Motor und Batterie. Diese letztgenannte Anzeige ist nicht nur informativ, sondern auch ein bisschen faszinierend, wenn man sieht, wie das System im Hintergrund arbeitet.
Apple CarPlay und Android Auto sind kabellos, also per App Connect Wireless, eingebunden. Das bedeutet: Smartphone rein ins Ablagefeld, verbinden, fertig. Kein Kabel nötig. Das Head-up-Display, sofern bestellt, projiziert die wichtigsten Infos direkt auf die Windschutzscheibe.
Unterhalb des Touchscreens gibt es noch Slider-Bedienelemente für die Lautstärke und andere Funktionen. Dieses Element ist ein typisches VW-Merkmal der aktuellen Generation und nicht von allen Fahrern gleich geliebt. Es ist gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber nach einigen Kilometern problemlos. Das klassische Tastenfeld für die Klimaanlage und Co. hat VW übrigens weitgehend im Touchscreen integriert, was die Haptik reduziert, aber das System moderner wirken lässt.
Eine praktische Sache: Spotify lässt sich über die In-Car-App direkt in das Fahrzeug einbinden, sofern man ein Volkswagen-ID-Konto eingerichtet hat. Online-Dienste und Navigation sind ebenfalls freischaltbar. Der Tayron ist in dieser Hinsicht gut vernetzt.
Die 10-Farben-Ambientebeleuchtung ist serienmäßig ab der Life-Linie an Bord. Im Elegance-Modell wirkt sie zusammen mit den Echtholz-Dekoren abends ruhig und stimmig. Kein Disco-Effekt, kein aufdringliches Blinken. Es ist eine dieser Kleinigkeiten, die man auf langen Abendetappen irgendwann einfach schätzt.



Der Antrieb: Was steckt hinter dem 1.5 TSI eHybrid?
Jetzt wird es technisch, aber ich verspreche dir, es bleibt verständlich. Der Antrieb des Tayron Elegance 1.5 TSI eHybrid besteht aus zwei Komponenten, die zusammenarbeiten.
Erstens ist da der 1.5 TSI evo2, ein moderner Vierzylinder-Turbobenziner mit 1.498 Kubikzentimetern Hubraum. Dieser Motor leistet 110 Kilowatt, umgerechnet 150 PS. Er ist der Verbrenneranteil im System.
Zweitens kommt eine Elektromaschine dazu. Diese ist direkt im 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe integriert, das VW als eDSG bezeichnet. Der Elektromotor leistet in der Spitze 85 Kilowatt, also rund 115 PS. Zusammen mit dem Verbrenner ergibt sich daraus eine Systemleistung von 150 Kilowatt, das entspricht 204 PS. Das Systemdrehmoment liegt bei 350 Newtonmetern. Das ist der Wert, der im Alltag das eigentliche Fahrgefühl ausmacht. 350 Nm stehen aus dem Stand heraus zur Verfügung, was besonders beim Anfahren und beim Überholen spürbar ist.
Die Energieversorgung für den Elektromotor kommt aus einer Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einem Nettoinhalt von 19,7 Kilowattstunden. Das ist für einen Plug-in-Hybriden ein wirklich großer Akku. Wer noch ältere Plug-in-Hybride aus früheren Jahren kennt, die mit sechs oder acht Kilowattstunden auskamen und damit nur 30 bis 40 Kilometer elektrisch schafften, merkt schnell, wie weit sich die Technik entwickelt hat. Mit knapp 20 Kilowattstunden netto ist das eine ganz andere Ausgangslage.
Der Antrieb des Tayron eHybrid ist Frontantrieb. Das eDSG mit sechs Gängen übernimmt die Kraftübertragung. Das Getriebe arbeitet im Normalbetrieb nahezu unmerklich, die Übergänge zwischen elektrischem und verbrennungsmotorischem Antrieb passieren fließend im Hintergrund.
Zur Höchstgeschwindigkeit: Der Tayron eHybrid fährt bis zu 205 km/h. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt er laut Datenblatt in 7,3 Sekunden. Das ist ein flottes Ergebnis für ein 4,79 Meter langes Familien-SUV mit Hybridantrieb. Im Alltag fühlt sich das so an: Wer auf der Autobahn zügig überholen möchte, drückt aufs Gas und das Fahrzeug reagiert ohne Zögern. Die Kombination aus Elektro-Sofortdrehmoment und Verbrenner sorgt für eine direkte, angenehme Kraftentfaltung, die zum entspannten Charakter des Tayron gut passt.
Elektrische Reichweite und Lademöglichkeiten | VW Tayron
Das ist für viele Käufer eines Plug-in-Hybrids die entscheidende Frage: Wie weit kommt man rein elektrisch? Volkswagen gibt für den Tayron eHybrid je nach Konfiguration und Ausstattungslinie eine elektrische Reichweite von deutlich über 100 Kilometern nach WLTP-Norm an. Die genauen fahrzeugindividuellen Werte variieren je nach Ausstattung, VW liefert sie auf einem USB-Stick bei der Fahrzeugübergabe mit. Das ist ein praxistauglicher Wert, der im Alltag wirklich etwas bedeutet.
Zum Einordnen: Viele Pendler und Alltagsfahrer legen täglich zwischen 30 und 70 Kilometer zurück. Wer also morgens zu Hause lädt und tagsüber unterwegs ist, kommt in aller Regel rein elektrisch durch den Tag, ohne dass der Verbrenner auch nur einmal anspringt. Das ist kein Werbesatz, sondern eine schlichte Rechnung. Und genau das macht den Begriff „im Alltag ein Elektroauto“ beim Tayron eHybrid zu mehr als einem Werbeversprechen.
Jetzt zur Ladetechnik: Die Batterie kannst du an einer AC-Wallbox oder einer AC-Ladesäule mit bis zu 11 Kilowatt laden. Das ist Standard für Plug-in-Hybride. Bis jetzt nichts Ungewöhnliches. Was jedoch aus der Masse heraussticht: Der Tayron eHybrid unterstützt auch DC-Schnellladen mit bis zu 50 Kilowatt. Das ist für einen Plug-in-Hybriden wirklich ungewöhnlich und ein klarer Vorteil gegenüber vielen anderen Modellen. An einer DC-Schnellladesäule ist die Batterie in deutlich kürzerer Zeit gefüllt als an einer normalen Wallbox.
Für die Ladezeit an einer 11-Kilowatt-Wallbox kannst du mit rund 2,3 Stunden rechnen. An einer 7-Kilowatt-Wallbox liegt die Ladezeit bei etwa 3,7 Stunden. Ich habe den Tayron in den zwei Testwochen hauptsächlich zu Hause über Nacht geladen, morgens war er immer voll. Praktischer geht es kaum.
Auf der Langstrecke schaltet sich der Verbrenner zu, sobald die Batterie leer ist. VW verspricht eine Gesamtreichweite von rund 900 Kilometern zwischen zwei Tankstopps, was den Tayron auch für Urlaubsfahrten ohne aufwendige Ladestopps tauglich macht. Gerade für Familien, die weite Strecken fahren und keine Lust auf Ladestopp-Planung haben, ist das ein klares Plus.

Wie fährt sich das System im Alltag?
Du fragst dich vielleicht, wie sich dieser Antrieb im echten Fahralltag anfühlt. Schaltet der Motor ständig hin und her? Merkt man den Wechsel zwischen elektrisch und verbrennungsmotorisch?
Die kurze Antwort: kaum. Das System ist sehr gut abgestimmt. Im Stadtverkehr fährt der Tayron bevorzugt elektrisch, der Verbrenner bleibt stumm. Das heißt konkret: Du rollst leise durch den Ort, hörst keinen Motor, merkst keinen Schaltvorgang. Für alle, die täglich im Stadtverkehr unterwegs sind, ist das eine spürbare Qualitätssteigerung gegenüber einem reinen Verbrenner.
Auf der Autobahn kann der Fahrer verschiedene Fahrmodi wählen. Im E-Mode fährt das Fahrzeug konsequent elektrisch, solange die Batterie Energie enthält. Im Hybrid-Mode entscheidet das System selbst, wann Verbrenner und E-Motor zusammenarbeiten. Dazu gibt es einen Modus für maximale Leistung, bei dem beide Antriebe gleichzeitig aktiv sind, und einen Battery-Control-Modus, der die Batterie auf einem bestimmten Ladestand hält, zum Beispiel für eine spätere Stadtfahrt. Diese Flexibilität macht das Fahren deutlich entspannter, weil man das Auto je nach Strecke und Bedarf steuern kann.
Beim Verzögern und Bremsen lädt der Elektromotor als Generator die Batterie nach. Rekuperation nennt sich dieser Vorgang. Je nach eingestellter Stufe wählt der Fahrer zwischen stärkerem und schwächerem Bremsgefühl beim Gaslupfen. Das ist eine Funktion, die man aus Elektroautos kennt, und sie funktioniert beim Tayron eHybrid genauso.
Verbrauch und Emissionen | VW Tayron
Beim Verbrauch muss man beim Plug-in-Hybriden genau hinschauen, welche Messwerte gemeint sind. Der gewichtete kombinierte Energieverbrauch nach WLTP liegt beim Tayron Elegance eHybrid laut offizieller VW-Modellseite in einer Spanne von 14,9 bis 14,2 Kilowattstunden pro 100 Kilometer elektrisch plus 1,9 bis 1,5 Litern Benzin pro 100 Kilometer. Die CO₂-Emissionen im gewichteten kombinierten Betrieb liegen dabei bei 43 bis 35 Gramm pro Kilometer, was ihn in die CO₂-Klasse B einordnet. Die genauen Werte können je nach Ausstattungsvariante innerhalb dieser Spanne variieren. Beim Testwagen lagen die individuellen Daten auf dem mitgelieferten USB-Stick von VW. Das ist ein guter Wert und öffnet die Tür zu handfesten steuerlichen Vorteilen.
Wenn du mit leer gefahrener Batterie unterwegs bist, also ausschließlich der Verbrenner aktiv ist, kommt der Tayron eHybrid laut Norm auf 5,7 Liter pro 100 Kilometer. Für ein SUV dieser Größe ist das ein respektabler Wert.
Im realen Betrieb hängen die Verbrauchszahlen stark am eigenen Nutzungsverhalten. Wer täglich lädt und hauptsächlich Kurzstrecken fährt, reduziert den Spritverbrauch auf ein Minimum. Wer den Tayron hingegen wie einen normalen Verbrenner nutzt und ihn nie ans Kabel hängt, bewegt sich eher im Bereich von sechs bis sieben Litern. Das ist dann noch vertretbar, aber der eigentliche Mehrwert liegt eben darin, die Batterie regelmäßig zu laden.
Die CO₂-Klasse B bringt besonders als Dienstwagen handfeste Vorteile. Da der Tayron eHybrid die gesetzlichen Voraussetzungen für die günstigere Versteuerung erfüllt, liegt der geldwerte Vorteil bei der privaten Nutzung bei 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises, statt der üblichen 1,0 Prozent bei einem reinen Verbrenner. Bei einem Listenpreis in dieser Klasse summiert sich das über das Jahr zu einer beachtlichen Ersparnis.


Assistenzsysteme und Sicherheit: Fünf Sterne und 14 Helfer serienmäßig
Ein Bereich, in dem der Tayron wirklich überzeugt, ist die Sicherheitsausstattung. VW hat beim Tayron serienmäßig 14 Assistenzsysteme an Bord. Das ist für ein Fahrzeug dieser Klasse schon ab Werk ein ordentliches Paket.
Zur Serienausstattung gehören unter anderem die automatische Distanzregelung ACC, also der Abstandstempomat, das Notbremssystem Front Assist mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, der Spurhalteassistent Lane Assist, der Spurwechselassistent Side Assist, der Kreuzungsassistent, die Abbiegebremsfunktion sowie eine Ausweichunterstützung. Dazu kommt ein Ausstiegswarner, der beim Öffnen der Tür vor herannahenden Fahrradfahrern warnt, eine Rückfahrkamera, ein halbautomatisches Park Assist Plus sowie eine Verkehrszeichenerkennung.
Ergänzt wird die serienmäßige Basis in der Elegance-Ausstattung durch den Park Assist Pro mit Memory-Funktion, der sich Parkplätze merken kann und das automatische Einparken übernimmt, auch per Remote-Funktion über das Smartphone.
In der Euro-NCAP-Bewertung für das Jahr 2025 hat der Tayron die Höchstwertung von fünf Sternen erzielt. Die fünf Sterne hat VW selbst auf der offiziellen Tayron-Modellseite veröffentlicht. Laut verfügbaren Testergebnissen lagen die Schutzwerte für Erwachsene und Kinder jeweils deutlich über 80 Prozent, was den Tayron zu einem der besser bewerteten Fahrzeuge in seiner Klasse macht. Neun Airbags sind serienmäßig verbaut, darunter Frontairbags, Seitenairbags, ein Kopfairbag-System über die gesamte Fahrzeuglänge und ein Mittelairbag zwischen Fahrer und Beifahrer. Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer runden das passive Sicherheitspaket ab. Für Familien mit Kindern ist das ein beruhigendes Argument.
Die Ausstattungslinie Elegance: Was ist drin? – VW Tayron
Der VW Tayron ist in drei Ausstattungslinien erhältlich: Life, Elegance und R-Line. Unser Testfahrzeug trägt das Elegance-Label, das sich zwischen der Basisausstattung Life und der sportlich akzentuierten R-Line positioniert.
Life ist bereits gut ausgestattet. Man bekommt eine 3-Zonen-Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-Leichtmetallräder, das 12,9-Zoll-Infotainmentsystem, Apple CarPlay und Android Auto kabellos, digitale Instrumente und die 10-Farben-Ambientebeleuchtung. Das ist die Basis, die schon ordentlich ist.
Die Elegance-Linie baut darauf auf und gibt noch einige wesentliche Dinge obendrauf. Das sind die Unterschiede, die im Alltag tatsächlich spürbar und sichtbar sind:
Der Kühlergrill erhält Elemente in Chromoptik, was dem Fahrzeug von vorn mehr Repräsentativität verleiht. Die Scheinwerfer werden zu LED-Plus-Einheiten mit dynamischer Leuchtweitenregulierung und dynamischem Kurvenfahrlicht aufgewertet. Das bedeutet: Beim Abbiegen leuchtet der Scheinwerfer in die Kurve hinein, was besonders auf schlecht beleuchteten Landstraßen ein deutliches Sicherheitsplus darstellt.
Die Räder wachsen auf 18 Zoll und kommen in einem glanzgedrehten Speichendesign, das VW „Napoli“ nennt. Das sieht wertig aus und passt optisch sehr gut zum Elegance-Anspruch.
Die Türscheiben sind geräuschdämmend ausgeführt. Das hört sich zunächst unspektakulär an, macht im Fahralltag aber einen spürbaren Unterschied, besonders auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten. Die Fondverglasung kommt als Privacy-Verglasung, also leicht getönt, was Mitreisenden im Fond mehr Sichtschutz gibt.
Die elektrisch öffnende und schließende Heckklappe ist serienmäßig, inklusive Easy-Open-Funktion, also das Öffnen per Fußbewegung unter der hinteren Stoßstange. Das klingt wie ein Nice-to-have, ist aber im Supermarkt mit vollen Händen ein echter Alltagsnutzen.
Das schlüssellose Schließ- und Startsystem Keyless Access gehört ebenfalls zum Serienumfang der Elegance. Schlüssel in die Hosentasche, Türgriff berühren, Tür auf. So einfach. Das Fahrzeug erkennt den autorisierten Schlüssel aus kurzer Entfernung.
Der Park Assist Pro mit Memory-Funktion ist wie bereits erwähnt ebenfalls serienmäßig an Bord. Dieser Parkautomat merkt sich bis zu fünf Parkmanöver und kann sie auf Knopfdruck wiederholen, teilweise sogar aus dem Fahrzeug heraus per Smartphone-App.
Im Innenraum unterscheidet die Elegance-Linie das offenporige Echtholz-Dekor von den lackierten Oberflächen der Life-Version. Das macht den Innenraum wärmer und höherwertiger.
Optional kann die Elegance um weitere Pakete ergänzt werden: Ein Lederpaket mit hochwertigen Lederbezügen, ein Infotainment-Paket mit dem größeren 15-Zoll-Bildschirm und Navigation, ein Assistenzpaket IQ.DRIVE mit weiteren Fahrerassistenzfunktionen, ein HD-Licht-Paket mit Matrix-LED-Scheinwerfern, die aus 38.400 einzeln ansteuerbaren Pixeln bestehen, sowie Winter- und Design-Pakete. Der Tayron lässt sich damit sehr individuell konfigurieren und weit nach oben hin ausbauen.
Das Antriebsspektrum des Tayron: Ein kurzer Überblick
Der VW Tayron ist nicht nur als eHybrid erhältlich. Volkswagen bietet das Fahrzeug mit insgesamt sieben Antriebssystemen an. Für alle, die wissen wollen, was neben dem eHybrid noch im Programm steht:
Als Mildhybrid gibt es den 1.5 eTSI mit 110 Kilowatt Leistung. Dieser Antrieb nutzt ein 48-Volt-System mit Zylinderabschaltung und Segelmodus. Er ist die günstigste Motorisierung und für Fahrer gedacht, die primär Benziner wollen, aber von milden Verbrauchsvorteilen profitieren möchten.
Beim Diesel hat man die Wahl zwischen dem 2.0 TDI mit 110 Kilowatt Frontantrieb und dem stärkeren 2.0 TDI mit 142 Kilowatt und serienmäßigem 4MOTION-Allradantrieb. Letzterer ermöglicht auch Anhängelasten von bis zu 2,5 Tonnen, was für Anhängerbetrieb relevant ist.
Als Plug-in-Hybrid stehen neben der hier beschriebenen 150-kW-Systemleistungsvariante auch eine stärkere Version mit 200 Kilowatt Systemleistung, also 272 PS, zur Verfügung. Dieser stärkere eHybrid ist ebenfalls Frontantrieb.
Wer Allradantrieb mit Benziner kombinieren möchte, findet das bei den Turbobenzinern mit 150 Kilowatt und 195 Kilowatt, die beide serienmäßig mit 4MOTION ausgeliefert werden.
Preise und Varianten | VW Tayron
Kommen wir zum Punkt, der für die meisten Kaufentscheidungen letztendlich entscheidend ist.
Der VW Tayron startet in der Basisausstattung Life mit dem 110-kW-eTSI-Mildhybridmotor aktuell bei einem Listenpreis von rund 46.925 Euro (Stand: Mai 2026, Preise können sich ändern). Die Dieselversionen beginnen ab rund 49.460 Euro.
Für den eHybrid als Antrieb musst du tiefer in die Tasche greifen. Der Tayron Life eHybrid mit 150 Kilowatt Systemleistung liegt bei rund 54.975 Euro als Listenpreis. Die Elegance-Ausstattungslinie, also genau das Fahrzeug, das ich gefahren bin, startet bei rund 59.635 Euro. Das ist der Einstiegspreis ohne Sonderausstattung. Ich empfehle, aktuelle Preise immer direkt im VW-Konfigurator zu prüfen, da Volkswagen die Listenpreise gelegentlich anpasst.
Je nach gewählten Paketen und Extras kann der Preis deutlich steigen. Ein vollausgestatteter Tayron Elegance eHybrid mit Lederpaket, großem Infotainmentsystem, Matrix-LED-Scheinwerfern und weiteren Extras kann sich Richtung 70.000 Euro und darüber hinaus bewegen.
Die R-Line als sportlichste Ausstattungsvariante startet ab rund 61.480 Euro als eHybrid.
Als Firmenwagen ist der eHybrid steuerlich attraktiv. Da der Tayron eHybrid die gesetzlichen Voraussetzungen für die günstigere Dienstwagenbesteuerung erfüllt, wird der geldwerte Vorteil bei der privaten Kfz-Nutzung mit nur 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert, statt der üblichen 1,0 Prozent bei einem reinen Verbrenner. Je nach individuellem Steuersatz und Listenpreis kann sich das monatlich deutlich bemerkbar machen.
Wer sein individuelles Wunschfahrzeug konfigurieren möchte, kann das direkt beim VW-Konfigurator tun: https://www.volkswagen.de/de/modelle/tayron.html
Für wen ist der VW Tayron Elegance eHybrid gemacht?
Das ist eigentlich die Frage, die man sich stellen sollte, bevor man über die technischen Details nachdenkt. Für wen wurde dieses Fahrzeug konzipiert?
Für Familien ist der Tayron in vielen Punkten ein sehr starkes Argument. Der Platz auf der Rückbank, das großzügige Kofferraumvolumen, die Sicherheitsausstattung mit fünf Euro-NCAP-Sternen, die Privacy-Verglasung im Fond und die Assistenzsysteme, die das Fahren entspannter machen, all das trifft den Nerv von Familien mit Kindern. Das Goldene Lenkrad 2025 als bestes Familienauto hat der Tayron gewonnen. Diese Auszeichnung passt gut zu seiner Ausrichtung.
Für Vielfahrer bietet der eHybrid-Antrieb einen echten Mehrwert. Wer täglich 60 bis 80 Kilometer unterwegs ist und die Möglichkeit hat, sein Fahrzeug regelmäßig aufzuladen, kann die Spritkosten deutlich reduzieren. Die Kombination aus langer elektrischer Reichweite und Verbrenner für die große Reise macht den Tayron zu einem echten Allrounder ohne Kompromiss.
Für Firmenwagenfahrer ist der steuerliche Vorteil des Plug-in-Hybrids ein starkes Kaufargument. Wer monatlich seinen Dienstwagen privat nutzt, merkt den Unterschied zwischen 0,5 und 1,0 Prozent geldwertem Vorteil sehr schnell im Netto. Da der Tayron eHybrid die Voraussetzungen erfüllt, ist das ein konkreter finanzieller Vorteil, den man bei der Kaufentscheidung einrechnen sollte.
Für Personen, die Wert auf Komfort und einen wertigen Auftritt legen, passt die Elegance-Ausstattung mit ihren Chromakzenten, dem Echtholzdekor, den großen Rädern und der elektrischen Heckklappe sehr gut. Das ist kein Auto, das sich hinter anderen versteckt.
Stärken und ein paar Punkte, die du kennen solltest
Der Tayron Elegance eHybrid kommt mit vielen Stärken. Der Platz im Innenraum ist üppig, das Raumgefühl auf allen Plätzen angenehm. Der Hybridantrieb ist gut abgestimmt und wechselt nahezu unmerklich zwischen den Modi. Die elektrische Reichweite ist für einen Plug-in-Hybriden außergewöhnlich hoch. Die Fähigkeit zum DC-Schnellladen mit bis zu 50 kW ist eine echte Seltenheit in diesem Segment, die im Alltag Zeit spart. Das Infotainmentsystem ist modern und gut strukturiert. Und die Sicherheitsausstattung mit fünf Euro-NCAP-Sternen spricht für sich.
Es gibt aber auch Punkte, die du kennen solltest, bevor du kaufst. Erstens: Als eHybrid ist der Tayron nicht als Siebensitzer erhältlich. Wer die dritte Sitzreihe braucht, muss zu einer anderen Motorisierung wechseln. Zweitens: 4,79 Meter Länge sind auch 4,79 Meter Länge. Beim Einparken in engen Parkhäusern oder auf knappen Parkplätzen merkt man das Format deutlich. Der Park Assist Pro hilft, aber man gewöhnt sich trotzdem an einen anderen Maßstab als bei einem kompakten SUV. Drittens: Die Touchbedienung braucht eine kurze Eingewöhnungszeit, gerade wenn man vom klassischen Knopf-Interface kommt. Nach ein paar Tagen sitzt es, aber die ersten Kilometer sucht man schon mal kurz nach der richtigen Menüebene. Viertens: Der reale Verbrauch hängt stark am eigenen Nutzungsverhalten. Wer nie lädt, zahlt Verbrennerpreise für Hybridtechnik. Das wäre schade. Der Tayron eHybrid entfaltet seinen Nutzen nur dann richtig, wenn man die elektrische Infrastruktur auch wirklich nutzt.
Die Anhängelast des getesteten 150-kW-eHybrid liegt bei maximal 1.800 Kilogramm, gebremst. Das reicht für viele Urlauber mit kleinem Anhänger oder Fahrradträger aus. Wer schwerer ziehen muss, sollte die stärkere 200-kW-eHybrid-Version oder eine der Allrad-Dieselvarianten prüfen.

Fazit: Ein SUV, das seinen Platz kennt – VW Tayron
Nach rund zwei Wochen mit dem VW Tayron Elegance 1.5 TSI eHybrid kann ich sagen: Das Fahrzeug weiß genau, was es sein will und für wen es gemacht ist. Es ist kein Protz-SUV. Es ist auch kein Discount-Transporter. Es ist ein durchdachtes, geräumiges, komfortables Familien-SUV mit einer Hybridtechnik, die im Alltag echte Vorteile bringt, nicht nur auf dem Datenblatt.
Das Cockpit ist aufgeräumt und übersichtlich. Der Platz im Innenraum ist mehr als ausreichend. Das Fahren selbst ist entspannt und ruhig. Der Wechsel zwischen elektrischem und verbrennungsmotorischem Betrieb passiert unauffällig im Hintergrund, ohne dass man groß darüber nachdenken muss. Wer täglich lädt, fährt im Alltag faktisch elektrisch. Wer in den Urlaub fährt, verlässt sich auf den Verbrenner, der die große Reichweite sicherstellt. Das ist das Konzept. Und es funktioniert.
Ich war mit dem Tayron wirklich zufrieden, und das ist ein Satz, den ich bei einem Testwagen nicht automatisch schreibe. Es gab keine Momente, in denen mich das Fahrzeug geärgert hat. Kein nerviges Umschalten, kein unruhiges Fahrwerk, kein überladenes Menü. Einfach ein Auto, das seinen Job gut erledigt und dabei nie aufhört, angenehm zu sein. Nach der Rückgabe ist mir aufgefallen, wie sehr ich mich in den zwei Wochen schon daran gewöhnt hatte.
Der VW Tayron Elegance 1.5 TSI eHybrid ist eine sehr gute Wahl für alle, die Platz, Komfort, Effizienz und eine moderne Ausstattung in einem einzigen Fahrzeug suchen. Der Preis ist hoch, keine Frage. Aber wer das Platzangebot, die Hybridtechnik und die Ausstattung wirklich nutzt, bekommt dafür auch eine Menge geboten. Das war mein Eindruck nach zwei Wochen.
Wer sich einen konkreten Überblick über Ausstattungen, Preise und Optionen verschaffen möchte, findet den VW-Konfigurator direkt hier: https://www.volkswagen.de/de/modelle/tayron.html